Anleger weisen in der Regel tief verwurzelte Überzeugungen darüber auf, welche Vermögenswerte sich unter verschiedenen Marktgegebenheiten am besten entwickeln – und das oft aus gutem Grund.
Die Aktien- und Anleihenmärkte wurden durch die jüngste Bankenkrise in den USA und Europa erschüttert.
Anleger in den Emerging Markets (EM) mussten rund ein Jahrzehnt lang eine schwache Wertentwicklung hinnehmen. Doch nun ändert sich die Situation womöglich.
Der Preisdruck von morgen wird wahrscheinlich ganz anders aussehen als heute. Der Inflationsschutz muss daher nicht nur diversifiziert, sondern auch innovativ sein.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Anleger daran gewöhnt, dass steigende Zinsen größere Finanzmarktkrisen in den USA auslösen.
US-Wachstumswerte wurden vom letztjährigen Kurseinbruch hart getroffen, wobei die Mega-Caps fast die Hälfte des Marktrückgangs ausmachten. Die veränderten Marktstrukturen bedeuten nun, dass Anleger ein breiteres Spektrum an Erholungskandidaten abdecken können, und das bei geringerem Benchmark-Risiko.
Seit November letzten Jahres ist künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde. Die Einführung von ChatGPT durch OpenAI, einem Chatbot, der auf der neuesten Generation von groß angelegten Sprachmodellen (GPT-3) basiert, bedeutete einen großen Sprung nach vorn bei der Anwendung von KI in der realen Welt.
Unternehmen und Märkte sind immer noch damit beschäftigt, die Herausforderungen des Jahres 2022 zu verarbeiten. Wir sind der Meinung, dass diese Veränderungen ein Überdenken passiver Investitionen rechtfertigen, die im vergangenen Jahr weiterhin Nettozuflüsse verzeichneten.
Die Märkte haben positiv auf die Lockerung der chinesischen Nullzins-Politik reagiert, obwohl noch nicht klar ist, wie schnell und reibungslos sich die Wirtschaft des Landes erholen wird.
In 2021 and 2022, emerging-market (EM) stocks underperformed developed-market equities.