
Jörn Kränicke, Chefredakteur TiAM FundResearch 14-Daily
Derzeit scheinen die Märkte geopolitische Risiken erstaunlich gelassen hinzunehmen. Trotz Iran-Krieg, zeitweise dreistelliger Ölpreise und anhaltender Spannungen im Nahen Osten markieren viele Aktienindizes neue Höchststände. Vor allem alles rund um künstliche Intelligenz, Energieinfrastruktur und Verteidigung bleibt gefragt. Die Anleger setzen offenbar darauf, dass die Weltwirtschaft robust genug ist, um auch diese Krise zu verkraften. Rückenwind liefert dabei vor allem der außergewöhnlich starke Gewinnzyklus im Technologiesektor. Massive Investitionen in KI-Infrastruktur treiben Umsätze und Gewinne insbesondere in den USA weiter nach oben.
Für zusätzliche Zuversicht sorgte zuletzt auch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping. Der Gipfel darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Beide Seiten betonten die Bedeutung wirtschaftlicher Kooperation und signalisierten Interesse an stabileren Beziehungen. Dass China wieder Boeing-Flugzeuge bestellen, mehr US-Öl kaufen und amerikanischen Unternehmen besseren Zugang zum chinesischen Markt gewähren will, wurde an den Märkten positiv aufgenommen. Auch die gemeinsame Haltung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zeigt, dass wirtschaftliche Stabilität derzeit Vorrang besitzt. Das Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt bleibt zwar fragil, doch der Tonfall hat sich spürbar verändert.
Gleichzeitig verschieben sich die globalen Kräfteverhältnisse weiter. Das US-Handelsdefizit mit China sinkt deutlich, während China technologisch immer stärker aufholt. Beim Thema Innovation wird der Vorsprung der USA kleiner. In zahlreichen Zukunftstechnologien liegt China inzwischen sogar vorne. Europa spielt in diesem Wettlauf bislang kaum eine Rolle. Für die Kapitalmärkte bedeutet das: Die großen Gewinner bleiben vorerst die USA und Asien.
Die eigentliche Gefahr droht jedoch weiterhin von der Zinsfront. Der Iran-Konflikt hält die Energiepreise hoch und erschwert den Rückgang der Inflation. Vor allem in Europa könnte sich die Teuerung als hartnäckiger erweisen als bislang erwartet. Die Märkte rechnen inzwischen mit weiteren Zinsschritten der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Sollte sich die Lage im Nahen Osten allerdings entspannen und der Ölpreis wieder sinken, könnten sich diese Erwartungen als überzogen herausstellen. Vor allem Anleihen mit kurzer und mittlerer Laufzeit hätten dann deutliches Erholungspotenzial.
Noch setzen die Anleger auf das Szenario einer kontrollierten Deeskalation – sowohl im Nahen Osten als auch zwischen den USA und China. Solange die Gewinne weiter steigen und die Liquidität hoch bleibt, dürfte die Risikobereitschaft an den Märkten anhalten. Allerdings nehmen mit den steigenden Bewertungen auch die Verwundbarkeiten zu. Anleger sollten daher neben den geopolitischen Entwicklungen vor allem die Zinsmärkte genau im Blick behalten. Denn dort dürfte sich entscheiden, wie lange die aktuelle Rallye noch anhält.


Wenn am 11. Juni 2026 der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ertönt, beginnt nicht nur das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Nach einer Analyse der Bank of America (BofA) markiert die WM 2026 einen Wendepunkt für Wirtschaft, Technologie und Medien – und könnte zum ersten vollständig KI-basierten Mega-Event der Welt werden. Sportlich sieht die Mehrheit der befragten Analysten Frankreich als Topfavoriten auf den Titel.
48 Mannschaften, 104 Spiele, 16 Austragungsorte und voraussichtlich mehr als sechs Milliarden Zuschauer weltweit: Die WM 2026 sprengt sämtliche bisherigen Dimensionen. Erstmals wird laut BofA mehr als drei Viertel der Weltbevölkerung direkt oder indirekt mit einem Sportereignis interagieren.
Schon die nackten Zahlen zeigen die neue Größenordnung: Rund 6,5 Millionen Fans sollen die Stadien besuchen – fast doppelt so viele wie bei früheren Turnieren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen reichen weit über den Fußball hinaus. Eine Studie von FIFA und WTO prognostiziert einen zusätzlichen Beitrag von rund 41 Milliarden Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt sowie mehr als 800.000 neue Arbeitsplätze.
Besonders profitieren dürften Fluggesellschaften, Hotels, Gastronomie, Sportartikelhersteller, Streamingplattformen und Wettanbieter. Die Summe aller Flugkilometer der Fans könnte laut Berechnungen sogar das Dreifache der Distanz zwischen der Erde und dem Rand des Sonnensystems erreichen.
Die Studie macht deutlich: Sport ist längst nicht mehr nur Unterhaltung, sondern ein globaler Wirtschaftsmotor. Die weltweite Sportindustrie erwirtschaftete 2025 rund 2,3 Billionen Dollar Umsatz – vergleichbar mit der zehntgrößten Volkswirtschaft der Welt. Bis 2030 soll dieser Wert auf 3,7 Billionen Dollar steigen.
Besonders dynamisch wächst der Sporttourismus. Reisen, Hotels und Eventerlebnisse machen inzwischen den größten Teil der Branche aus. In den USA und Europa trägt die Sportindustrie bereits bis zu zwei Prozent zum BIP bei.
Auch der Wettmarkt boomt. Allein in den USA wurden 2025 legal Sportwetten im Volumen von 167 Milliarden Dollar platziert. Für die WM 2026 rechnen Analysten mit Rekordumsätzen, nicht zuletzt wegen neuer Prognosemärkte wie Polymarket.
Doch der eigentliche Kern der BofA-Analyse liegt nicht im Sport, sondern in der Technologie.
Die WM 2026 werde „das datenintensivste Sportereignis aller Zeiten“. Mehr als 90 Petabyte an direkten Turnierdaten sollen entstehen – das entspricht etwa 1.200 Jahren HD-Video. Rechnet man Social Media, Streaming, Simulationen und KI-Prozesse hinzu, könnte das Datenvolumen sogar zwei Exabyte erreichen.
Zum Vergleich:
1 Petabyte = etwa 13 Jahre HD-Video
2 Exabyte = rund 45.000 Jahre 4K-Video

Im Zentrum steht künstliche Intelligenz. Jede Mannschaft soll Zugriff auf KI-gestützte Analysesysteme erhalten, die in Echtzeit über 2.000 Leistungsmetriken auswerten – von Pressingmustern bis zu Laufwegen. Was früher finanzstarken Nationalteams vorbehalten war, soll künftig demokratisiert werden.
„Die WM 2026 ist der Moment, in dem KI vom Assistenzwerkzeug zur Steuerungsebene wird“, heißt es in der Studie.
Die Bank of America sieht außerdem eine historische Verschiebung im Medienkonsum. Während frühere Weltmeisterschaften noch vom klassischen Fernsehen dominiert wurden, wandert das Publikum nun endgültig zu Streaming, mobilen Geräten und sozialen Plattformen.
Bereits beim WM-Finale 2022 zwischen Argentinien und Frankreich verursachte der Treffer von Lionel Messi zum 1:0 laut der Analyse zeitweise bis zu fünf Prozent des weltweiten Internetverkehrs. Für das Finale 2026 erwarten Experten sogar bis zu sieben Prozent.
Damit werde die WM zu einem globalen Stresstest für digitale Infrastruktur, Rechenzentren und Netzbetreiber.
Auch abseits des Rasens dient die WM als Schaufenster neuer Technologien. In mehreren Austragungsstädten sollen autonome Fahrzeuge Fans erstmals massenhaft zu Spielen transportieren. Besonders präsent ist der Google-Schwesterkonzern Waymo, der in zehn WM-Städten Robotaxi-Dienste testet oder bereits betreibt.
Hinzu kommen sogenannte „digitale Zwillinge“ der Stadien – virtuelle Echtzeitkopien, die Zuschauerströme, Sicherheitssysteme und Logistik überwachen. Selbst humanoide Roboter und Roboterhunde sollen in Stadien eingesetzt werden.
Die BofA spricht von einem Übergang zur „Physical AI“ – also künstlicher Intelligenz, die nicht mehr nur Daten analysiert, sondern physisch in der realen Welt agiert.
Die Studie zeichnet außerdem ein Bild des modernen Fußballs als Milliardenmarkt.
Die wertvollsten zehn Fußballvereine der Welt bringen zusammen mittlerweile rund 56 Milliarden Dollar auf die Waage. Spitzenreiter ist Real Madrid mit 7,7 Milliarden Dollar Bewertung, gefolgt vom FC Barcelona und Manchester United.
Zunehmend drängen amerikanische Investoren und Private-Equity-Fonds in den europäischen Fußball. Fast die Hälfte der Eigentümer der Premier-League-Klubs stammt inzwischen aus den USA.
Gleichzeitig wächst die Verschuldung vieler Vereine dramatisch. Klubs wie Barcelona, Tottenham oder Manchester United tragen milliardenschwere Schuldenlasten – häufig verursacht durch Stadionprojekte oder kreditfinanzierte Übernahmen.
Besonders spektakulär ist eine Prognose der Analysten: Sollte die Inflation der Transferpreise anhalten, könnte bereits bis 2031 der erste Milliarden-Transfer im Fußball stattfinden.
Der bisher teuerste Wechsel bleibt Neymar von Barcelona zu Paris Saint-Germain für 257 Millionen Dollar. Doch die Spirale dreht sich weiter.
Die Bank of America spekuliert sogar darüber, ob Superstars künftig eigene Börsengänge wagen könnten – ähnlich wie heute bereits einige Fußballvereine.
Sportlich sieht die Mehrheit der befragten Analysten Frankreich als Topfavoriten auf den Titel. Rund 40 Prozent der Teilnehmer einer internen BofA-Umfrage tippen auf „Les Bleus“ als Weltmeister, häufig in einem Finale gegen Spanien.
Kylian Mbappé gilt als wahrscheinlichster Torschützenkönig, während Spaniens Jungstar Lamine Yamal als aussichtsreichster Kandidat auf die Auszeichnung zum Spieler des Turniers gehandelt wird.
Interessant: Auch KI-Modelle kommen zu ähnlichen Ergebnissen – allerdings mit nahezu gleichen Titelchancen für Spanien.
Die Studie der Bank of America liest sich letztlich weniger wie eine klassische Sportanalyse als vielmehr wie ein Blick in die Zukunft der globalen Wirtschaft.
Die WM 2026 wird demnach nicht nur ein Fußballturnier. Sie wird zum Testlabor für künstliche Intelligenz, Streamingökonomie, autonome Mobilität und digitale Infrastruktur.
Oder wie es die Analysten formulieren: Die Weltmeisterschaft 2026 wird zum Duell zwischen physischer und digitaler Welt – und Milliarden Menschen werden gleichzeitig daran teilnehmen.

TiAM Advisor Services lud Ende vergangener Woche zum Munich Fund Summit ein - einem Top-Event für Fondsselektoren aus ganz Deutschland. Hier sind die Empfehlungen der Investmentprofis.
TiAM Advisor Services lud am vergangenen Donnerstag zum zweiten „Munich Fund Summit” nach München ein. Die Veranstaltung war ein Treffpunkt für Fondsselektoren und Vermögensverwalter aus ganz Deutschland. In den Design Offices am Königsplatz lieferten hochkarätige Redner, darunter Vertreter der BVT Unternehmensgruppe, DNB Asset Management, Eurizon, iShares by BlackRock und STOXX sowie Merck Finck, Einblicke in ein von Unsicherheit geprägtes Marktumfeld – und zeigten zugleich, wo sich für Investoren neue Chancen ergeben könnten.

Nach schwierigen Jahren hellt sich das Umfeld für Biotech-Investments wieder auf. Im Interview erklärt Evan McCulloch, Manager des Franklin Biotechnology Discovery Fund, warum Innovationen bei Krebs- und Gentherapien, Fortschritte durch KI und eine neue Übernahmewelle großer Pharmakonzerne der Branche Rückenwind geben könnten.
TiAM FundResearch: Die Biotechnologiebranche hat in den vergangenen Jahren starke Zyklen erlebt. Wo stehen wir derzeit im Innovations- und Bewertungszyklus?
Evan McCulloch: Die Biotechbranche ist mit einer stabileren Ausgangslage in das Jahr 2026 gestartet, nachdem sie eine längere Phase sinkender Aktienbewertungen durchlaufen hatte. Die politische Planbarkeit hat sich verbessert, die Kapitalmärkte öffnen sich wieder selektiv, und die Innovationsdynamik bleibt über viele Technologien und Krankheitsbereiche hinweg breit gefächert. Während sich die Bewertungen großer Unternehmen weitgehend erholt haben, notieren viele Small- und Mid-Cap-Unternehmen weiterhin unter ihren historischen Durchschnittswerten. Dadurch entsteht ein selektiver, aber chancenreicher Markt.
Welche Therapiegebiete halten Sie derzeit für besonders vielversprechend – etwa Onkologie, seltene Erkrankungen oder Neurologie?
Wir sehen weiterhin großes Potenzial in der Onkologie, insbesondere bei präzisionsmedizinischen Ansätzen wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) und Radioligandentherapien (RLTs). ADCs bringen Chemotherapie gezielt zu Krebszellen, während klassische Chemotherapien sowohl gesunde als auch kranke Zellen angreifen und dadurch starke Nebenwirkungen verursachen können. RLTs sind ebenfalls zielgerichtete Krebstherapien, liefern jedoch statt eines chemischen Wirkstoffs Strahlung direkt an die Krebszellen. Auch die Neurologie gewinnt wieder an Dynamik, da ein besseres Verständnis von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems zu glaubwürdigeren Spätphasenprogrammen führt. Im Bereich Stoffwechselerkrankungen treiben GLP-1-Therapien die Behandlung von Adipositas und kardiometabolischen Erkrankungen voran. Für ausgewählte Biotech- und Pharmaunternehmen entwickeln sich diese Therapien zu bedeutenden langfristigen Wachstumstreibern.
Welche Rolle spielt derzeit der M&A-Markt? Werden große Pharmakonzerne wieder verstärkt zukaufen?
Der M&A-Markt wird von strukturellen Faktoren angetrieben, insbesondere von den sogenannten Patent Cliffs. Viele Medikamente verlieren bis 2030 ihren Patentschutz, wodurch günstigere Generika oder Biosimilars auf den Markt kommen können. Dadurch entstehen erhebliche Umsatzrisiken für große Pharmakonzerne. Deshalb greifen diese Unternehmen zunehmend auf externe Innovationen durch Übernahmen zurück, insbesondere bei späten Entwicklungsphasen und bereits kommerzialisierten Biotech-Unternehmen. Die Transaktionsaktivität zieht bereits wieder an und dürfte sich aus unserer Sicht fortsetzen, sobald sich regulatorische und finanzielle Rahmenbedingungen weiter stabilisieren.
Welche Technologieplattformen werden die Biotechbranche in den kommenden zehn Jahren prägen – mRNA, Zell- und Gentherapie oder etwas völlig Neues?
Wir erwarten Fortschritte über viele verschiedene Plattformen hinweg und nicht nur bei einer dominierenden Technologie. Zell- und Gentherapien, RNA-basierte Ansätze sowie neuere Modalitäten wie ADCs und Radiopharmazeutika erweitern bereits heute die Zahl behandelbarer Krankheiten und dürften weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Parallel dazu beginnen Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML), die Medikamentenentwicklung, Wirkstoffforschung und Durchführung klinischer Studien grundlegend zu verändern. Dadurch könnten Prozesse effizienter und risikoärmer werden.
Welche wissenschaftlichen Fortschritte werden vom Kapitalmarkt derzeit unterschätzt?
Wir glauben, dass der Markt die Breite und Nachhaltigkeit der Innovationen im Gesundheitssektor unterschätzt. Während sich zuletzt vieles auf Adipositas und GLP-1-Medikamente konzentriert hat, sehen wir starke Fortschritte bei Plattformen wie ADCs, Radiopharmazeutika und RNA-basierten Therapien. Auch der Einfluss von KI auf die Medikamentenentwicklung – etwa bei Studiendesign oder Studienüberwachung – steht noch am Anfang und dürfte in vielen Bewertungen bislang nicht vollständig berücksichtigt sein.
Wie wählen Sie Unternehmen aus?
Unternehmen werden über unseren researchgetriebenen Bottom-up-Prozess ausgewählt. Das Team analysiert das Universum der Biotech-Aktien und entwickelt Ideen aus internen Diskussionen, Branchenkonferenzen, Expertennetzwerken, Marktsignalen und Unternehmensentwicklungen. Jedes Unternehmen wird analysiert, indem wir seine Medikamente in einzelne Therapiegebiete aufteilen und zwei zentrale Faktoren bewerten: die Erfolgswahrscheinlichkeit (positive Studiendaten oder Zulassung) und das kommerzielle Potenzial (Umsatzchancen). Dabei prüfen wir klinische Daten, Sicherheitsprofile, Wirkmechanismen, Marktgröße und Wettbewerb. Ziel ist es, Fehlbewertungen zu identifizieren, bei denen Erfolgswahrscheinlichkeit oder Marktpotenzial höher erscheinen als im Aktienkurs eingepreist.
Wie identifizieren Sie potenzielle Gewinner im Biotech-Sektor – anhand wissenschaftlicher Qualität, klinischer Daten oder Managementteams?
Klinische Daten und Erfolgswahrscheinlichkeiten stehen im Zentrum unseres Prozesses, reichen allein jedoch nicht aus. Wir analysieren auch Wirkmechanismen, Studiendesigns, Wettbewerbspositionierung und kommerzielle Tragfähigkeit. Außerdem legen wir großen Wert auf die Qualität des Managements und den disziplinierten Umgang mit Kapital. Langfristig gewinnen jene Unternehmen, die Innovation in nachhaltigen kommerziellen Erfolg umsetzen können.
Wie wichtig ist der Austausch mit Wissenschaftlern, Ärzten oder Universitäten für Ihre Analyse?
Das ist ein zentraler Bestandteil unseres Prozesses. Wir sprechen regelmäßig mit Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Experten, um klinische Annahmen zu überprüfen, reale Behandlungsmuster besser zu verstehen und unsere Marktprognosen zu verfeinern. Diese Erkenntnisse helfen uns dabei, sowohl die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung als auch die spätere Marktdurchdringung besser einzuschätzen.
Welche Rolle spielen klinische Studienphasen in Ihrem Investmentprozess?
Der Fortschritt klinischer Studien ist entscheidend für unseren Investmentprozess, weil er direkt unsere Wahrscheinlichkeitsannahmen beeinflusst. Wir nutzen historische Erfolgsquoten einzelner Studienphasen zur Risikobewertung und konzentrieren uns auf wichtige Wendepunkte wie Spätphasendaten oder Zulassungsentscheidungen. Diese Meilensteine verfolgen wir sehr genau, da Studienergebnisse häufig erhebliche Auswirkungen auf die Bewertung eines Unternehmens und die Aktienperformance haben.
Ab wann ist ein Biotech-Unternehmen für Sie investierbar – schon in frühen Entwicklungsphasen oder erst nach klinischen Erfolgen?
Wir investieren über das gesamte Spektrum hinweg – von Entwicklungsunternehmen bis hin zu profitablen kommerziellen Firmen. Frühphasige Unternehmen tragen allerdings höhere binäre Risiken, die wir durch kleinere Positionsgrößen und strikte Risikobegrenzungen auf Portfolioebene steuern. Zudem stehen wir auch mit privaten Unternehmen im Austausch, um frühzeitig Einblicke zu erhalten und gelegentlich bereits vor Börsengängen zu investieren. Mit zunehmendem Fortschritt und sinkender Unsicherheit erhöhen wir in der Regel unsere Positionsgrößen.
Wie balancieren Sie etablierte Biotech-Unternehmen und kleinere forschungsgetriebene Firmen im Portfolio aus?
Etwa die Hälfte des Portfolios entfällt gewichtet auf Entwicklungsunternehmen, allerdings sind diese Positionen typischerweise kleiner und stärker diversifiziert. Wir kombinieren Kernpositionen in größeren, profitablen Unternehmen mit einer breiteren „Tail“-Struktur kleinerer Positionen mit höherem Aufwärtspotenzial und steuern das Risiko über die Positionsgrößen.
Wie viele Aktien halten Sie typischerweise im Portfolio?
Typischerweise halten wir rund 80 bis 90 Positionen. Dadurch erreichen wir Diversifikation über verschiedene Entwicklungsstadien und Marktkapitalisierungen hinweg und können gleichzeitig klare Überzeugungen ausdrücken.
Welche Rolle spielen große Biotech-Unternehmen in Ihrer Strategie?
Large Caps sorgen im Portfolio für Stabilität und Ausgleich – insbesondere in Phasen von Marktstress. Sie verfügen meist über etablierte Produkte, diversifizierte Einnahmequellen und geringere Risiken als kleinere Unternehmen. Dadurch gleichen sie die höhere Volatilität von Entwicklungsunternehmen aus.
Wann entscheiden Sie sich, eine Position aufzustocken oder komplett zu verkaufen?
Wir passen Positionsgrößen an, wenn unsere Überzeugung wächst. Wir erhöhen Positionen typischerweise dann, wenn neue Daten die Erfolgswahrscheinlichkeit verbessern oder das kommerzielle Potenzial stärken. Wir reduzieren oder verkaufen Positionen, wenn Aktienkurse unser geschätztes Fair-Value-Niveau erreichen oder neue Informationen – etwa Konkurrenzentwicklungen oder negative Studiendaten – unsere Investmentthese verändern.
Was unterscheidet den Franklin Biotechnology Discovery Fund von anderen Fonds seiner Vergleichsgruppe?
Wir kombinieren einen researchgetriebenen Bottom-up-Ansatz mit tiefgehender Sektorexpertise. Gleichzeitig steuern wir dynamisch zwischen unterschiedlichen Marktkapitalisierungen, um Innovationspotenzial zu nutzen und Risiken bei chancenreichen, aber volatileren Investments zu kontrollieren. Unser Prozess basiert auf wahrscheinlichkeitsgewichteten Bewertungen, aktivem Risikomanagement und einer selektiven Allokation in kleinere Unternehmen. Zusätzlich profitieren wir vom direkten Zugang zu Unternehmen in der „Biotech Bay“ rund um San Francisco – einem Cluster mit weit über tausend Firmen aus Biotechnologie, Biopharma, Genomik und Diagnostik.
Biotech-Investments hängen stark von Studienergebnissen und Zulassungen ab. Wie steuern Sie dieses binäre Risiko?
Wir steuern binäre Risiken vor allem über disziplinierte Positionsgrößen und Diversifikation. Wir begrenzen den potenziellen Verlust einzelner Ereignisse auf klar definierte Schwellenwerte. Zusätzlich diversifizieren wir über Therapiegebiete, Entwicklungsstadien und Marktkapitalisierungen hinweg.
Welche Krankheiten könnten durch neue Therapien erstmals heilbar werden?
Neue Therapien erweitern die Möglichkeiten, Krankheiten effektiver zu behandeln – insbesondere in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf. Fortschritte bei Zell- und Gentherapien zeigen vielversprechende Ergebnisse bei seltenen Erkrankungen. Gleichzeitig verbessern Innovationen in der Onkologie die Behandlungsergebnisse und nähern sich teilweise kurativen Ansätzen an. Die Innovationsrichtung deutet auf erhebliche Fortschritte in vielen Krankheitsfeldern hin.
Wird KI die Medikamentenentwicklung grundlegend verändern?
KI besitzt enormes Potenzial, auch wenn wir noch am Anfang stehen. Sie verändert bereits Bereiche wie Wirkstoffforschung, molekulares Design und die Durchführung klinischer Studien. Dadurch könnten Prozesse effizienter werden und Risiken sinken. Auch wenn es Zeit brauchen wird, bis sich die volle Wirkung in klinischen Erfolgen zeigt, wächst die Bedeutung von KI entlang der gesamten Medikamentenentwicklung bereits heute sehr schnell. KI dürfte dabei eher ein leistungsstarkes Werkzeug als ein vollständiger Ersatz bestehender Methoden werden.
Wie stark beeinflussen Regulierung und Gesundheitspolitik Ihre Investmententscheidungen?
Regulierung und Preispolitik sind wichtige Faktoren – insbesondere in den USA, wo der Inflation Reduction Act und Medicare-Preisverhandlungen die Umsatzperspektiven beeinflussen. Die größere politische Klarheit zu Beginn des Jahres 2026 hat aus unserer Sicht die Unsicherheit reduziert und den Fokus der Märkte wieder stärker auf Fundamentaldaten gelenkt. Politische Rahmenbedingungen sind für uns wichtig, aber nur ein Bestandteil unserer Gesamtanalyse aus klinischem Fortschritt, Bewertung und kommerziellem Potenzial.
In den USA wird intensiv über Medikamentenpreise diskutiert. Wie groß ist dieses Risiko für Biotech-Unternehmen?
Medikamentenpreise bleiben ein strukturelles Risiko für die Branche. Zwar haben jüngste politische Entwicklungen die Transparenz verbessert und kurzfristigen Druck reduziert, dennoch bleibt das Thema angesichts hoher Medikamentenkosten und der Belastung für Patienten sensibel. Wir gehen daher davon aus, dass die Diskussion regelmäßig zurückkehren wird und berücksichtigen dies in unserer Risikoanalyse.
Welche Rolle spielt die FDA-Politik für den gesamten Sektor?
Die Politik der US-Arzneimittelbehörde FDA spielt eine zentrale Rolle für Zulassungsprozesse, Zeitpläne und das allgemeine Risiko im Sektor – insbesondere für Entwicklungsunternehmen, die auf schnelle Entscheidungen angewiesen sind. Trotz jüngster Sorgen über personelle Veränderungen bei der FDA wurden die meisten Fristen bislang eingehalten. Regulatorische Klarheit bleibt ein wesentlicher Faktor für unsere Risiko- und Bewertungsanalysen.
Ist der Biotech-Sektor aktuell unterbewertet oder inzwischen wieder ambitioniert bewertet?
Die Bewertungen bleiben 2026 bislang uneinheitlich. Große Unternehmen haben sich weitgehend von den Schwächen der vergangenen Jahre erholt, während viele Small- und Mid-Caps weiterhin unter historischen Durchschnittsbewertungen handeln. Das schafft attraktive Chancen für selektive aktive Manager.
Wo sehen Sie derzeit die größten Bewertungsanomalien?
Die größten Unterschiede sehen wir bei kleineren Entwicklungsunternehmen. Lang anhaltende Finanzierungsschwierigkeiten haben trotz fortlaufender Innovationen zu stark gedrückten Bewertungen geführt. Für selektive, researchorientierte Investoren entstehen dadurch interessante Chancen.
Wie wird sich die Biotechbranche in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern?
Die Branche wird voraussichtlich durch anhaltende wissenschaftliche Innovation und den verstärkten Einsatz neuer Technologien geprägt werden. Wir erwarten eine stärker datengetriebene und global vernetzte Industrie, die zunehmend von Plattformtechnologien und KI-gestützter Entwicklung geprägt wird. Zudem dürfte die Konsolidierung anhalten, da große Pharmakonzerne externe Innovationen benötigen, um potenzielle Umsatzverluste durch auslaufende Patente auszugleichen.
Zur Person:
Evan McCulloch ist Senior Vice President, Portfoliomanager und Research-Analyst bei Franklin Equity. Er ist leitender Portfoliomanager des Franklin Biotechnology Discovery Fund. McCulloch ist spezialisiert auf die Analyse von Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit therapeutischem Fokus auf Infektionskrankheiten, Augenheilkunde, Pneumologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gastroenterologie sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Zuvor umfasste seine Research-Abdeckung auch die Bereiche Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen.

Wie der MFS Blended Research European Equity Fund Fundamental- und Quant-Analyse vereint.
Fondsmanager
Jeffrey D. Morrison ist Investment Officer und quantitativer institutioneller Portfolio Manager bei MFS Investment Management. Er ist Teil des Teams, das dort insbesondere die Blended-Research-Strategien wie den MFS Meridian Blended Research European Equity Fund verantwortet. Der Fonds, wie weitere Blended Research Strategien, verbindet quantitative Modelle mit fundamentaler Analyse. Zudem ist er Co-Portfoliomanager der kanadischen Balanced-Portfolios von MFS. Morrison arbeitet mit George Fontaine, ebenfalls ein quantitativer institutioneller Portfoliomanager, sowie Jed Stocks, der leitende Portfoliomanager des Fonds und weiteren vier Co-Portfoliomanagern zusammen.
Morrison ist bereits 20 Jahre bei MFS
Morrison kam 2006 als Portfolio Manager für institutionelle Kunden zu MFS und wechselte 2007 zum Blended-Research-Team. Von 2012 bis 2016 verwaltete er kanadische Portfolios, bevor er 2017 zum Blended-Research-Team zurückkehrte. Vor seinem Wechsel zu MFS war er acht Jahre bei Franklin Templeton Investments tätig, darunter bei Bissett Investment Management. Weitere Stationen führten ihn zu Mulvihill Capital Management als US-Aktienanalyst und Portfoliomanager sowie zu CT Investment Counsel, wo er als Kapitalmarktanalyst sowie im Anleihe- und Geldmarkthandel tätig war.
Strategie
In einer Zeit geopolitischer Spannungen, hartnäckiger Inflation und zunehmender Marktrotation setzen viele aktive Fondsmanager wieder auf ihre Kernbotschaft: Alpha durch Stockpicking. Doch nur wenige Häuser versuchen dabei, klassische Fundamentalanalyse und quantitative Modelle so konsequent miteinander zu verbinden wie es MFS Investment Management beim MFS Meridian Funds – Blended Research European Equity Fund umsetzt.
Der Fonds verfolgt einen besonderen Ansatz: ein systematisches Aktienportfolio, gespeist aus zwei unabhängigen Welten – klassischer Fundamentalanalyse und datengetriebener Quantanalyse. Das Ziel: „differenziertes Alpha“ bei gleichzeitig kontrolliertem Risiko.
Zwei Welten, ein Score
Die Grundidee hinter dem Fonds ist schnell erklärt: Fundamentale Analysten bewerten europäische Unternehmen qualitativ – etwa hinsichtlich Geschäftsmodell, Profitabilität oder langfristiger Wettbewerbsvorteile. Parallel analysieren quantitative Modelle Faktoren wie Bewertung, Momentum, Qualität und Sentiment. Beide Signale werden kombiniert und fließen in eine Punktzahl ein, um einen gemeinsamen ausgewogenen „Blended-Research-Score“ zu bilden. Der Portfolio Manager nutzt diesen Score, um attraktive Chancen im gesamten Anlageuniversum zu identifizieren, wobei Aktien mit höheren Scores besonders bevorzugt werden.
Damit versucht MFS, die jeweiligen Schwächen der beiden Ansätze auszugleichen. Während Fundamentalanalyse häufig unter subjektiven Verzerrungen und begrenzter Skalierbarkeit leidet, arbeiten quantitative Modelle dagegen konsistent, transparent und skalierbar – laufen jedoch Gefahr, Scheinkorrelationen zu folgen oder strukturelle Brüche zu übersehen. Die These von MFS für die Blended Research Strategien lautet deshalb: Erst die Kombination beider Methoden schafft einen robusteren Investmentprozess für ihren risikobereinigten Ansatz.
Europäische Aktien – aber mit engem Risikokorsett
Bemerkenswert ist dabei weniger die Aktienauswahl des Fondsmanagement-Teams als die Art der Portfoliokonstruktion. Der Fonds ist kein „High-Conviction“-Produkt, sondern bleibt bewusst benchmarknah. Der erwartete Tracking Error liegt bei lediglich rund zwei Prozent, das Beta bei etwa eins. Einzelwerte und Sektoren dürfen typischerweise nur um maximal zwei Prozentpunkte von der Benchmark abweichen. Praktisch sind es eher plus/minus 1,5 Prozent gegenüber der Benchmark. Das Ergebnis ist ein Portfolio, das europäische Standardwerte gezielt über- oder untergewichtet. Große Benchmarktitel wie ASML, Roche oder Novartis bleiben selbst bei negativer Einschätzung meist im Portfolio vertreten – allerdings mit reduzierter Gewichtung. „Wenn ASML beispielsweise vier Prozent der Benchmark ausmacht und beide Teams ASML sehr mögen, dann halten wir etwa 5,5 Prozent in der Aktie. Wenn beide Teams ASML nicht mögen, liegen wir vielleicht bei 2,5 Prozent. Wir sind also sehr diszipliniert im Hinblick auf die Gewichtung relativ zur Benchmark, weil wir nicht wollen, dass einzelne Schwergewichte das Portfolio zu stark dominieren.“, verdeutlicht Morrison.
KI als Werkzeug – nicht als Ersatz
Die MFS Blended Research Strategien integrieren inzwischen künstliche Intelligenz in den Investmentprozess. KI-gestützte Systeme analysieren interne fundamentale Notizen, vergleichen Sprachmuster historischer Einschätzungen und übersetzen diese in Signale, um die Fundamentaldaten einzelner Aktien besser einzuschätzen. Zudem laufen Forschungsprojekte mit GPT-gestützten Analysen und maschinellem Lernen, was sowohl das quantitative als auch das fundamentale Research unterstützen soll. Damit bewegt sich MFS in einem Bereich, den viele Asset Manager derzeit erst vorsichtig testen. Das MFS Blended Research Team führt Forschungsprojekte durch, um herauszufinden, wie KI effizienter in den Prozessen eingesetzt werden können. „Ich denke, wir stehen da noch ganz am Anfang. Im Moment hat das noch keinen großen Einfluss auf unseren Prozess“, so Morrison. Daher geht er auch nicht davon aus, dass KI in absehbarer Zeit das Ruder komplett übernimmt. „Ich denke, bis zu einem gewissen Grad braucht man menschliches Urteilsvermögen. Natürlich entwickeln sich Modelle sehr schnell, deshalb wird es sicherlich Einsatzmöglichkeiten für KI-Modelle geben. Aber aus unserer Sicht erwarten wir nicht, dass sie Fondsmanager vollständig ersetzen werden.“ Das entspricht auch der Grundphilosophie von MFS: Technologie soll menschliche Analyse ergänzen – nicht ersetzen.
Portfolio & Performance
Der Fonds unterscheidet sich damit sowohl von klassischen Quant-Portfolios mit hunderten Positionen als auch von konzentrierten Stockpicker-Strategien. Typischerweise hält der Fonds zwischen 60 und 100 Aktien (aktuell 85 Titel) und weist einen vergleichsweise moderaten jährlichen Turnover von rund 45 bis 65 Prozent auf. Die Sektorgewichtungen orientieren sich klar an der Benchmark. Sie weichen zwischen +0,7 und -0,9 Prozentpunkten vom MSCI Europe Index ab, wobei die Abweichung vom Referenzindex nicht mehr als zwei Prozent betragen darf. Bei den Ländergewichtungen ist der Fonds hingegen aktiver positioniert, aber trotzdem risiko-adjustiert. „Aktuell sind wir zum Beispiel in der Schweiz, Finnland und Dänemark eher untergewichtet. Aber das ist keine Top-down-Meinung zu diesen Ländern. Das ergibt sich aus unserem Bottom-up-Prozess. Dort, wo wir Überschneidungen zwischen unseren Fundamental- und Quant-Signalen sehen, neigen wir dazu, diese Aktien höher zu gewichten. Wo es wenig Überschneidungen gibt, sind wir eher untergewichtet. Momentan sind wir beispielsweise in Schweden und Finnland leicht untergewichtet. Zurzeit sehen wir etwas bessere Chancen in Frankreich, Großbritannien und Irland – aber die Unterschiede bei den Exposures sind insgesamt eher gering“, erklärt Morrison. Frankreich ist mit 3,3 Prozent übergewichtet und Dänemark mit 2,3 Prozent untergewichtet. Die fundamentalen Kennzahlen wie KGV, KBV, Gewinnwachstum oder Dividendenrendite sind denen des MSCI Europe sehr ähnlich.
Trotz niedrigem Active Share hohe Outperformance
Auch der Active Share ist mit 60 Prozent nicht sehr hoch, was deutlich unter rein fundamentalen Ansätzen liegt. Der Fonds erzielt die Outperformance daher vor allem durch die Übergewichtung aussichtsreicher Indexschwergewichte und das Untergewichten bzw. das Vermeiden von Underperformern. Deutlich übergewichtet waren zuletzt hingegen Titel wie ASML, Novartis, Roche, Total, BAT oder auch Rio Tinto. So haben Morrison und das Team auf 10-Jahressicht den MSCI Europe um etwa zwei Prozentpunkte pro Jahr outperformt. Überzeugend ist auch die Tatsache, dass der Fonds in der Vergangenheit in Markaufschwüngen sich stets besser als der Index entwickelt und in fallenden Märkten weniger verloren hat als der MSCI Europe.
Fazit
Der MFS Blended Research European Equity Fund ist ein verlässlicher Outperformer, bei dem die Manager keine großen Risiken zur Benchmark eingehen. Daher ist er ein gutes Basisinvestment. Die Strategie passt in ein Marktumfeld, das aktiven Managern wieder stärker entgegenkommen könnte. Nach Jahren ultralockerer Geldpolitik und stark korrelierter Märkte sorgen geopolitische Risiken, höhere Zinsen und zunehmende Unterschiede zwischen Unternehmen wieder für größere Streuungen bei Bewertungen und Renditen.


| Fondsname | MFS Blended Research European Equity Fund |
| Assetklasse: | Aktien Europa |
| Fondsvolumen | 915,3 Mio. Euro |
| TER: | 1,45% |
| Perf. Fee | keine |
| WKN: | A1JCY5 |
| ISIN: | LU0648597655 |
| Auflagedatum: | 22.08.2011 |
| Perf. laufendes Jahr | 5,4 % |
| 1 Jahr | 18,4 % |
| 3 Jahre | 48,8 % |
| Vola 3 Jahre | 10,3 % |

Die EU entschärft zentrale Nachhaltigkeitsregeln und entlastet Unternehmen bei Reporting und Sorgfaltspflichten. Für Finanzintermediäre könnte dies jedoch zum Problem werden: Sinkende Datenqualität, unklare Produktdefinitionen und neue Greenwashing-Risiken drohen die ESG-Beratung und Fondsselektion komplizierter statt einfacher zu machen.
Mit der Omnibus-I-Verordnung vollzieht die Europäische Union einen spürbaren Kurswechsel in der Nachhaltigkeitsregulierung. Nach Jahren immer neuer ESG-Vorgaben setzt Brüssel nun auf Entlastung – zumindest für einen großen Teil der Unternehmen. Für Finanzintermediäre bedeutet das allerdings keineswegs weniger Komplexität. Im Gegenteil: Die Lockerungen könnten ausgerechnet dort neue Probleme schaffen, wo Asset Manager, Banken und Versicherungen auf verlässliche ESG-Daten angewiesen sind.
Besonders einschneidend ist die Neufassung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Künftig sollen nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 450 Millionen Euro unter die Berichtspflicht fallen. Damit schrumpft der Kreis der ESG-reportingpflichtigen Unternehmen deutlich. Das Problem: Je weniger Unternehmen umfassende Nachhaltigkeitsdaten veröffentlichen, desto schwieriger wird für ESG-Ratingagenturen wie etwa S&P Global, MSCI ESG Ratings, Sustainalytics, ISS ESG oder EcoVadis die belastbare Bewertung von Fonds, Anleihen oder Beteiligungen. Gerade im Mid-Cap-Segment drohen Datenlücken, die Portfolioanalysen, ESG-Ratings und die Erfüllung regulatorischer Beratungspflichten erschweren könnten. Für Vermittler, Berater und Vermögensverwalter ist das eine kritische Entwicklung. Denn auf diese Ratings sind Finanzintermediäre angewiesen, wenn sie nachhaltige Investments empfehlen wollen.
Ähnlich deutlich fällt die Entschärfung bei der europäischen Lieferkettenrichtlinie aus. Die Anforderungen gelten künftig nur noch für sehr große Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Umsatz oberhalb von 1,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig begrenzt die EU mögliche Sanktionen auf maximal drei Prozent des weltweiten Umsatzes. Verpflichtende Klimatransformationspläne entfallen ebenso wie einheitliche europäische Haftungsregeln. Damit sinkt zwar der regulatorische Druck auf Konzerne. Für Investoren und Finanzvertriebe wächst jedoch die Unsicherheit darüber, wie ernst Unternehmen ihre Dekarbonisierungsstrategien künftig tatsächlich verfolgen. Die Vergleichbarkeit von Transformationspfaden dürfte leiden – ein sensibles Thema für Anbieter nachhaltiger Fonds und Vermögensverwaltungen.
Auch bei der EU-Taxonomie setzt Brüssel auf Vereinfachung. Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, aber begrenztem Umsatz, sollen künftig nur noch eingeschränkt berichten müssen. Für die Finanzbranche bedeutet das vor allem eines: weniger standardisierte Daten. Gerade bei nachhaltigen Multi-Asset-Strategien oder Infrastrukturinvestments könnte die Taxonomieanalyse dadurch deutlich anspruchsvoller werden.
Während die EU bestehende Vorgaben lockert, bleibt gleichzeitig die Zukunft der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR 2.0) offen. Viele Anbieter verschieben derzeit strategische Produktentscheidungen, weil zentrale Definitionen weiterhin fehlen. Die Diskussion um neue Produktkategorien entwickelt sich zunehmend zum Streit über die Grundarchitektur des europäischen ESG-Marktes. Im Fokus stehen insbesondere die Kriterien für Übergangs- und Nachhaltigkeitsprodukte. Begriffe wie „wissenschaftsbasierte Ziele“, „glaubwürdige Transformation“ oder „Engagement“ sind bislang regulatorisch nur unzureichend definiert. Genau darin sehen viele Marktteilnehmer ein erhebliches Risiko. Denn unklare Vorgaben erhöhen die Gefahr späterer Greenwashing-Vorwürfe – und damit auch potenzieller Haftungsfälle.
Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch die Diskussion um Principal Adverse Impacts (PAI) und Ausschlusskriterien. Mehrere Mitgliedstaaten plädieren dafür, Staatsanleihen bei bestimmten Schwellenwerten neutral zu behandeln. Sollte sich dieser Ansatz durchsetzen, hätte das direkte Auswirkungen auf die Konstruktion nachhaltiger Rentenfonds und institutioneller Portfolios.
Sobald die Verordnung in Kraft tritt, haben die Mitgliedstaaten zwölf Monate Zeit für die Umsetzung in nationales Recht. Einzelne Regelungen greifen erst ab Juli 2028. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Umsetzung innerhalb Europas unterschiedlich ausfallen dürfte. Nationale Sonderwege könnten den regulatorischen Flickenteppich weiter vergrößern – mit entsprechenden Folgen für Produktvertrieb, Reporting und grenzüberschreitende Beratung.
Fazit: Die ESG-Regulierung in Europa steht damit vor einer neuen Phase: weniger Bürokratie, aber mehr Interpretationsspielraum. Für Finanzintermediäre könnte genau das zur eigentlichen Herausforderung werden. (mva)

Angesichts von Krise, Krieg und schwächelnder Konjunktur suchen immer mehr Anleger nach Anlagealternativen, die vor allem solide Erträge erwirtschaften.
Die Volatilität ist mit Wucht an die Kapitalmärkte zurückgekehrt – und mit ihr ein altbekanntes Bedürfnis: Planbarkeit. Zwischen geopolitischen Spannungen, Zinswenden und konjunkturellen Fragezeichen erleben defensive Anlagestrategien derzeit eine stille, aber deutliche Renaissance. Im Fokus zunehmend vieler Anleger stehen Fonds, die in Unternehmen mit Geschäftsmodellen investieren, die sich dem Auf und Ab der Wirtschaft weitgehend entziehen. Die nachvollziehbare Motivation vieler Privatanleger: Sie wollen einfach wieder ruhiger schlafen können. Aktuelle Studien untermauern den Nachfrageboom nach defensiven, cashflow-starken Strategien deutlich. So zeigt etwa das Brown Brothers Harriman Global ETF Investor Survey 2026, dass 96 Prozent der Investoren ihre ETF-Allokation erhöhen wollen – mit klarem Fokus auf Income-Strategien und Volatilitätsschutz. Auch laut des Natixis Investment Managers Institutional Outlook Survey 2026 erwarten rund drei Viertel der institutionellen Anleger steigende Marktrisiken, was die Nachfrage nach stabilen, inflationssensitiven Erträgen zusätzlich verstärkt. Franklin Templeton beobachtet ebenfalls, dass Anleger defensive Strategien mit Fokus auf Infrastruktur stärker nachfragen. Zusammengenommen zeigen diese Ergebnisse klar: Die Suche nach planbaren Cashflows und Resilienz ist derzeit einer der zentralen Treiber der Kapitalallokation.
Das Gefühl vieler Anleger, defensive Infrastruktur-Investments könnten in unsicheren Zeiten dem Portfolio mehr Stabilität verleihen, hält einem Realitäts-Check tatsächlich stand. Ein Blick in die Historie zeigt: In Stressphasen haben sich viele Infrastrukturwerte als vergleichsweise resilient erwiesen. Die Transparenz der Cashflows erleichtert die Bewertung – ein Vorteil, wenn Märkte nervös werden. Auch der Ausblick bleibt konstruktiv. Der globale Investitionsbedarf in Infrastruktur ist enorm. Staaten stoßen zunehmend an finanzielle Grenzen und sind auf privates Kapital angewiesen. Für Investoren entstehen daraus langfristige Opportunitäten – insbesondere in Bereichen wie Energie, Digitalisierung und soziale Infrastruktur.
Besonders interessant erscheinen deshalb derzeit Unternehmen, die nicht von Konsumlaunen leben, sondern von Notwendigkeiten. Betreiber von Netzen, Infrastrukturen und Rechten – kurz: die Betreiber der ökonomischen Grundversorgung – sind derzeit besonders gefragt. Die Idee: Unternehmen, die mit Mautstraßen, dem Betrieb von Stromnetzen oder mit Medikamentenlizenzen ihr Geld verdienen, erzielen damit in der Regel einen stetigen, häufig sogar inflationsindexierten Cashflow.
Der Kern der betreffenden Investmentstrategie ist so simpel wie robust: Unverzichtbares wird auch in der Rezession nachgefragt. Wasser fließt, Strom wird verbraucht, und Daten werden übertragen – unabhängig vom BIP-Wachstum. Infrastrukturunternehmen operieren oft in Märkten mit quasi-monopolistischen Strukturen. Nicht etwa, weil Wettbewerb verboten wäre, sondern weil er ökonomisch unsinnig ist. Niemand baut für dieselbe Strecke parallel eine zweite Autobahn oder ein zweites Stromnetz. Hinzu kommt die regulatorische Architektur. Viele Versorger arbeiten auf Basis einer festgelegten Kapitalverzinsung – die sogenannte Regulated Asset Base. Der Staat definiert eine „angemessene“ Rendite, die dem Betreiber zusteht. Das Ergebnis sind planbare Erträge, weitgehend entkoppelt von Marktschwankungen. Denn bei nutzerfinanzierten Assets wie Mautstraßen oder Flughäfen greifen langfristige Konzessionen. Diese enthalten häufig automatische Preisanpassungen entlang der Inflation. Für Investoren bedeutet das einen eingebauten Inflationsschutz, der reale Erträge stabilisiert.
Infrastruktur endet längst nicht mehr bei Beton und Stahl. Die Logik der „Mautstelle“ hat sich in die digitale Welt verlagert. Zahlungsdienstleister, Plattformbetreiber, Telekom-Gesellschaften und Patentinhaber kassieren bei jeder Transaktion, jeder Nutzung und jedem Verkauf. Das Prinzip ist identisch: Wer den Engpass kontrolliert, verdient. Ob es sich um eine Kreditkartenzahlung, ein Telefonat, eine Suchanfrage oder die Nutzung eines Medikaments handelt – irgendwo fließt immer eine Gebühr, entweder direkt nutzungsabhängig oder pauschal. Die Geschäftsmodelle sind oft hoch skalierbar, ihre Grenzkosten minimal. Für Anleger entsteht daraus ein Profil, das klassische Infrastruktur mit den Wachstumsdynamiken der Digitalökonomie verbindet.
Für die qualitative Analyse, die aus den vielen Infrastrukturunternehmen die passenden für die jeweiligen Fonds herausfiltert, bleibt nicht zuletzt das Konzept des „Economic Moat“ zentral. Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen sichern ihre Ertragskraft über Jahrzehnte. Diese Vorteile können aus hohen Wechselkosten, Netzwerkeffekten oder immateriellen Assets wie Marken und Patenten entstehen. Gerade im Infrastrukturkontext sind diese Burggräben oft besonders tief. Ein Stromnetz lässt sich nicht ersetzen, ein Funkmast-Portfolio ist kaum zu replizieren, eine starke Marke lässt sich nur schwer angreifen. Für die Portfoliokonstruktion bedeutet das: Qualität ist hier weniger eine Frage von Innovation, sondern von Unersetzbarkeit.
Für professionelle Intermediäre sind all dies keine neuen Erkenntnisse – wohl aber, dass diese vormals institutionell dominierte Assetklasse inzwischen breit zugänglich ist. Fonds und ETFs haben die Eintrittsbarrieren deutlich gesenkt. Die „Geld-Maschinen“ sind im Retail angekommen. Für Privatanleger in Deutschland hat sich das Spektrum der verfügbaren Produkte in den vergangenen Jahren erheblich erweitert, vor allem durch klassische, aktiv verwaltete Aktienfonds sowie kosteneffiziente ETFs.
Ein Beispiel für einen aktiv verwalteten Fonds in diesem Segment sind etwa die beiden Fonds DWS Invest Global Infrastructure und DWS Infrastruktur Europa. Die Portfoliomanager investieren gezielt in Unternehmen, die von globalen Megatrends wie Urbanisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung profitieren. Anlageschwerpunkte sind Transport (Flughäfen, Häfen, Schienen), Energie (Gas- und Stromnetze) sowie Kommunikation (Funkmasten, Satelliten). Mit einem verwalteten Vermögen von zusammen über drei Milliarden Euro zählen die beiden Fonds zu den Schwergewichten im deutschen Vertrieb.
Im Bereich der passiven Anlagen bieten Infrastruktur-ETFs oft eine sehr breite Diversifikation. Ein Beispiel dafür ist der iShares Global Infrastructure UCITS ETF mit mehr als 260 Unternehmen im rund zwei Milliarden Euro schweren Portfolio. Ein interessanter Hybridansatz wiederum findet sich im SPDR Morningstar Multi-Asset Global Infrastructure UCITS ETF, der nicht nur in Aktien, sondern zu gleichen Teilen in Anleihen von Infrastrukturunternehmen investiert. Dies reduziert die Volatilität und zielt durch die Zinseinnahmen auf eine noch stabilere Ertragsstruktur ab. Die folgende Tabelle bietet eine Auswahl an in Deutschland handelbaren Fonds, die dieses Segment abdecken.
| ISIN | Name | Auflegung | Perf. 1 Jahr | Perf. 3 Jahre p.a. | Lfd. Kosten p.a. |
|---|---|---|---|---|---|
| IE00B1FZS467 | iShares Global Infrastructure UCITS ETF USD Dist | 20.10.2006 | 14,84% | 8,84% | 0,65% |
| IE00BL0BMZ89 | VanEck Morningstar Global Wide Moat UCITS ETF | 07.07.2020 | 11,30% | 11,21% | 0,52% |
| LU0384381660 | Morgan Stanley INVF QuantActive Global Infrastr Fd (USD) A | 14.06.2010 | 11,19% | 7,59% | 1,74% |
| IE00BQWJFQ70 | SPDR Morningstar Multi-Asset Global Infrastructure UCITS ETF (Dist) | 14.04.2015 | 10,21% | 6,90% | 0,40% |
| LU0329760770 | DWS Invest Global Infrastructure LC | 14.01.2008 | 8,61% | 8,02% | 1,77% |
| LU1877914132 | Phaidros Funds - Schumpeter Aktien A | 21.12.2018 | 3,85% | 8,20% | 1,94% |
| DE000DWSE213 | DWS Infrastruktur Europa AC | 16.04.2023 | 3,80% | 5,04% | 0,65% |
Quelle: FVBS professional, Stand: 07.05.2026
Auch wenn die Cashflows vieler Infrastruktur-Unternehmen stabil wirken, gibt es natürlich auch Risiken. An erster Stelle steht die Regulierung. Wer kritische Infrastruktur betreibt, steht unter politischer Beobachtung. Eingriffe in Preisstrukturen oder Renditevorgaben können die Profitabilität direkt treffen. Hinzu kommt die Kapitalstruktur. Infrastruktur ist kapitalintensiv und häufig fremdfinanziert. Steigende Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten – auch wenn viele Unternehmen langfristig und zu festen Konditionen finanziert sind. Der Inflationslink vieler Einnahmen wirkt hier allerdings als natürlicher Puffer.
Fazit: Die gezielte Investition in Infrastruktur- und Lizenzmodelle ist keine neue Idee. Aber sie trifft den Nerv der Zeit. In einem Umfeld, das von Unsicherheit geprägt ist, bietet sie genau das, was vielen Portfolios fehlt: Stabilität, Planbarkeit und reale Erträge. Für Anleger können die betreffenden Fonds damit ein sinnvoller strategischer Baustein sein – einer, der nicht auf die nächste große Innovation setzt, sondern auf das, was immer gebraucht wird. Oder anders gesagt: Wer die Brücke besitzt, muss sich um den Verkehr darauf weniger Sorgen machen. (mva)
Höhere Spitzensteuern sind der falsche Weg
„Das alte Spiel der Umverteilung gehört zum Grundrepertoire jedes ordentlichen politischen Streits. Nun steht wieder einmal eine Steuerreform zur Debatte und die alten Melodien erklingen wieder. Einerseits wird Rücksicht auf die Leistungsträger und ihre ohnehin schon hohe Belastung gefordert, andererseits gibt es das beliebte Narrativ, dass starke Schultern mehr tragen können und deshalb der Spitzensteuersatz zur Finanzierung von Steuerentlastungen in den niedrigeren Einkommensbereichen beitragen müsse. Doch hinter diesen Erzählungen lauert das Risiko des wirtschaftlichen Schadens für alle.
Die leistungsfähigsten Bürger tragen in einer auf sozialen Ausgleich bedachten Gesellschaft regelmäßig den mit Abstand größten Teil der Steuerlast – ihre zusätzliche Belastung mag politisch verlockend klingen. Aber sie droht Leistungsanreize zu ersticken, Abwanderung zu fördern und strukturelle Defizite zu kaschieren, anstatt sie zu lösen.

Seit November 2020 ist Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Von 1987 an war Koch Mitglied des Hessischen Landtages. 1999 wurde er dann zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt. Er hatte diese Position bis 2010 inne und hat dann die Politik verlassen. Heute arbeitet Koch als Anwalt in seiner eigenen Kanzlei in Frankfurt am Main und ist Professor of Management Practice in Regulated Environments an der Frankfurt School of Finance. (Bild: Ludwig-Erhard-Stiftung)
Leistungsträger tragen die Hauptlast öffentlicher Finanzen
Ein Blick in die offiziellen Steuerstatistiken zeigt, wie stark das Einkommensteuersystem bereits auf Umverteilung setzt: Die obersten zehn Prozent tragen rund die Hälfte des Einkommensteueraufkommens, das reichste ein Prozent gut ein Fünftel. Umgekehrt entfällt auf die untere Hälfte der Steuerpflichtigen zusammen kaum ein Zehntel. Das ist das Resultat eines steil progressiven Tarifs nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip – „starke Schultern" tragen also längst mehr. Konkret greift in Deutschland für Ledige ab etwa 63.000 € zu versteuerndem Jahreseinkommen der Spitzensteuersatz von 42 Prozent; ab rund 278.000 € gilt der Höchstsatz von 45 Prozent („Reichensteuer"). Im internationalen Vergleich setzt dieser Spitzensatz ungewöhnlich früh an und betrifft damit nicht nur „Millionäre", sondern auch gutverdienende Fach- und Führungskräfte. Wer fordert, hohe Einkommen müssten erst noch fair besteuert werden, übersieht diese Realität.
Gerechtigkeitssinn und wirtschaftliche Vernunft gehören zusammen
Natürlich lässt sich immer noch mehr an Umverteilung fordern. Das ist auch immer populär. Doch Fairness hat zwei Seiten. Wenn eine kleine Minderheit ohnehin den Großteil der Finanzierung trägt, stellt sich die Frage, ab wann zusätzliche Belastungen in eine problematische Verweigerung der Leistungsträger kippen.
Noch gravierender als die Gerechtigkeitsfrage sind die ökonomischen Folgen. Höhere Spitzensteuern versprechen Mehreinnahmen, erweisen sich aber oft als fiskalische Illusion, weil Verhaltensänderungen die Basis schrumpfen lassen. Wenn vom zusätzlichen Verdienst mehr abgegeben werden muss, sinken Anreize für Mehrarbeit, Karriereschritte oder riskante Gründungen. Unternehmer, Freiberufler und hochqualifizierte Spezialisten reagieren auf Nettoanreize, etwa durch Verlagerung von Wohn- oder Firmensitz, Umwandlung von Einkommen in geringer besteuerte Formen oder schlicht weniger Mehrarbeit. Zudem sind Kapital und Talente heute mobiler denn je; fällt ein Standort steuerlich aus dem Rahmen, wandern gerade die Leistungsstärksten und Wohlhabendsten tendenziell eher ab.
Als Astrid Lindgren Schweden verließ
Das historische Beispiel Schweden ist ein warnendes Lehrstück. In den 1970er-Jahren führte die Überlappung verschiedener Abgaben zu absurden Grenzsteuersätzen – im bekanntesten Fall musste Astrid Lindgren auf ein bestimmtes Einkommen 102 Prozent Steuern und Abgaben zahlen. Die sozial eingestellte Autorin zahlte gern, zog aber öffentlich die Reißleine, als klar wurde, dass der Staat mehr verlangte, als sie überhaupt einnahm. Ihre Satire „Pomperipossa in Monismanien" (1976) löste eine landesweite Debatte aus; kurz darauf verloren die Sozialdemokraten die Macht. Schweden korrigierte den Kurs, Spitzensteuern wurden schrittweise zurückgeführt. 1990/91 folgte die große Steuerreform mit deutlich niedrigeren Sätzen. Nach dem Ende der ebenfalls 1990 einsetzenden Rezession wuchs das reale BIP 1994–2000 im Schnitt um rund 3½–4 % pro Jahr, mit mehreren Jahren nahe 4–5 Prozent, und legte kumuliert um fast 30 Prozent zu. In Deutschland drohen keine 100-Prozent-Sätze – aber der Mechanismus ist derselbe, und wir sollten die schwedischen Fehler vermeiden …
Mobile Steuerzahler haben Alternativen
Andere Beispiele bestätigen die Logik. Gerade jetzt wandern in den USA wohlhabende Steuerzahler messbar aus Hochsteuer- in Niedrigsteuerstaaten ab. Kalifornien mit 13,3% regionalem Spitzensteuersatz (zusätzlich zum Bundessatz bis 37%) verlor 2020/21 netto Leistungs- und Kapitalträger in Höhe von rund 8 bis 10 Mrd. Dollar steuerpflichtiges Einkommen. Gewinner war etwa Florida mit 0% regionaler Einkommensteuer, das zeitgleich zweistellige Milliardensummen an Zuzugseinkünften verbuchte. 2022 entgingen Kalifornien schätzungsweise rund 1,5 Mrd. Dollar jährlicher Steuereinnahmen durch Abwanderung. Gleichzeitig wird der Kipp-Punkt der nicht mehr akzeptierten Lastenverteilung immer deutlicher. Fünf Prozent der Einwohner zahlen dort inzwischen mehr als zwei Drittel der Einkommenssteuer.
Strukturelle Probleme verlangen andere Lösungen. Deutschlands Haushaltsprobleme entstehen nicht primär, weil Spitzenverdiener zu wenig zahlen, sondern weil der Staat zu oft über seine Verhältnisse lebt, Ausgaben selten konsequent auf Effizienz prüft und die Steuerbasis durch Ausnahmen und Schlupflöcher ausfranst. Zusätzliche Milliarden „von oben" kaschieren das höchstens kurzfristig. Ehrlicher wären klare Prioritäten, weniger Subventionen und ein breiteres, einfacheres, investitionsfreundlicheres Steuerrecht; erst Haushaltsdisziplin, dann Belastungsdebatte.
Einkommenssteuer als Neidsteuer ist der falsche Weg
Deutschlands Steuersystem ist heute vom Gedanken des sozialen Ausgleichs geprägt. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den gesellschaftlichen Frieden. Man darf das Prinzip nicht überstrapazieren. Es geht auch nicht um absolute Beträge, es geht um angemessene Verteilung von persönlicher Belohnung und staatlicher Solidarität. Wenn man mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof die Auffassung teilt, dass die Gesamtbelastung eines Bürgers nicht mehr als die Hälfte seines Einkommens betragen darf, dann sind wir da bald angekommen. Ob die verbleibende Hälfte einige Tausend Euro oder einige Millionen sind, kann nicht der Hebel für eine neidgetriebene Politik sein.
Noch höhere Spitzensteuern würden im besten Fall ein paar zusätzliche Tropfen auf den heißen Stein spülen, im schlimmsten Fall aber jene Strukturen schwächen, auf denen langfristig unser Wohlstand gründet. Die Erfahrung anderer Länder zeigt, dass hohe Steuern zwar kurzzeitig Mehreinnahmen bringen können, aber auf Dauer Innovation, Investitionen und Leistungskraft beeinträchtigen. Keine Partei der Mitte sollte daran ein Interesse haben.
Der Mittelstand entlasten muss das Ziel sein
Man kann nur hoffen, dass bald eine Steuerreform auf den Tisch kommt, die in der Mitte der Gesellschaft Entlastung schafft. Das wird zu geringeren Einnahmen führen und das ist angesichts des Anstiegs der Staatsquote von 44,4 Prozent 2014 auf 49,3 Prozent 2025 auch richtig und verkraftbar. Steuersenkungen beim Mittelstand, Sparsamkeit beim Staat und ein Ende der Politik des Neids wären ein guter Ruck.
Die besten Teams kämpfen im TFR-Wettbewerb um den Jahressieg.
Diese Woche: Greiff Capital Managment
Strategie: Ein Basisportfolio aus Absolute-Return-orientierten und UCITS-konformen Strategien sowie opportunistischen Long-Only-Aktienfonds

Robert Habatsch ist Head of Fund of Funds & Discretionary Mandates bei Greiff Capital Management.
Geopolitische Krisen, Inflationssorgen und volatile Märkte prägen das Börsenjahr 2026. Robert Habatsch von Greiff Capital Management sieht dennoch Chancen – vor allem in Schwellenländern, Uran-Aktien und Gold. Warum klassische Multi-Asset-Portfolios aus seiner Sicht an Grenzen stoßen.
Die Kapitalmärkte stehen 2026 weiter unter dem Eindruck geopolitischer Spannungen, hoher Staatsverschuldung und wachsender Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung. Robert Habatsch von Greiff Capital Management erwartet deshalb ein anspruchsvolles Börsenumfeld, sieht zugleich aber Chancen in Schwellenländern, alternativen Energiethemen und Gold.
Mit Blick auf das laufende Börsenjahr warnt Teamchef Habatsch vor den Folgen einer zunehmend unberechenbaren geopolitischen Lage. „Wenn hochkomplexe Konflikte im Stil einer Reality-Show moderiert werden, muss man leider auch mit chaotischen Konsequenzen rechnen“, sagt er. Neben dem Iran-Konflikt verweist er insbesondere auf strukturelle Risiken wie hohe Staatsverschuldung und einen zunehmenden Vertrauensverlust an den Märkten.
Langfristig denken
Dennoch spricht sich Habatsch gegen kurzfristiges Denken aus. Statt sich ausschließlich auf das aktuelle Börsenjahr zu fokussieren, sei ein analytischer Blick auf längerfristige Entwicklungen entscheidend.
Positiv beurteilt der Fondsmanager weiterhin die Perspektiven von Schwellenländern und Frontier Markets. Diese hätten 2026 bislang überzeugt, auch wenn es im März zu stärkeren Korrekturen gekommen sei. Als problematisch bezeichnet Habatsch allerdings die hohe Abhängigkeit vieler asiatischer und europäischer Volkswirtschaften von Energieimporten.
Kein US-Klumpenrisiko eingehen
Sein Portfolio habe er bereits vor mehreren Jahren bewusst internationaler ausgerichtet. Ein klassisch US-lastiges Multi-Asset-Portfolio leide aus seiner Sicht unter mangelnder internationaler Tiefe, einem hohen US-Dollar-Klumpenrisiko und eingeschränkten Möglichkeiten zur Alpha-Generierung für aktive Fondsmanager. Habatsch rechnet daher langfristig mit einer Fortsetzung der Outperformance asiatischer Märkte, von Emerging Markets sowie einzelner europäischer Börsenplätze – auch wenn der genaue Zeitpunkt offen bleibe.
An den Rentenmärkten hängt die weitere Entwicklung aus seiner Sicht maßgeblich davon ab, ob sich ein Stagflationsszenario etabliert. Anleihen nutzt Habatsch derzeit vor allem als stabilisierende Beimischung im Portfolio. Dabei bevorzugt er kurze Laufzeiten sowie eine breite Diversifikation über verschiedene Währungen hinweg.
Chancen bei Uran
Chancen sieht der Teamchef im Bereich alternativer Energien und Uran. Das Frühjahr 2026 entziehe sich in seiner Dynamik historischen Vergleichsmustern. Große geopolitische Ereignisse gingen häufig mit massiven Kapitalströmen in neue Technologien, Energieeffizienz und alternative Energieformen einher. Davon könnten auch Uran- und Kernkraftaktien profitieren.
Trotz der jüngsten Schwankungen bleibt Habatsch zudem positiv für Gold gestimmt. Zwar habe das Edelmetall zuletzt im Zuge erhöhter Volatilität nachgegeben, dies sei jedoch vor allem auf die in akuten Stressphasen typische Liquiditätspräferenz zurückzuführen. „Cash ist in der Panik oft gefragter als der sichere Hafen“, sagt Habatsch. Den langfristigen Aufwärtstrend bei Gold und Minenaktien hält er dennoch weiterhin für fundamental gut unterstützt.
| Rang | Team | Perf. 2026 |
|---|---|---|
| 1 | Zindstein Vermögensverwaltung GmbH | 21,72% |
| 2 | HOPPE VermögensBetreuung | 13,59% |
| 3 | Oberbanscheidt | 13,47% |
| 4 | SJB FondsSkyline | 13,18% |
| 5 | Urban & Kollegen | 10,53% |
| 6 | Fonds Laden | 10,28% |
| 7 | Nordproject | 9,73% |
| 8 | Plan F | 8,02% |
| 9 | QBS Invest | 6,95% |
| 10 | Plutos Vermögensverwaltung | 6,62% |
| 11 | Top Vermögen | 6,17% |
| 12 | Performance AG | 5,85% |
| 13 | Bank für Vermögen | 5,03% |
| 14 | Greiff Capital | 4,93% |
| 15 | ALPS Family Office | 4,06% |
| 16 | Bayerische Vermögen Management | 4,00% |
| 17 | Acatis | 3,96% |
| 18 | FONDS & MORE GmbH | 3,78% |
| 19 | Source for Alpha | 2,83% |
| 20 | FIVV AG | 2,18% |
| 21 | Höng Wealth Management | 1,85% |
| 22 | VALEXX AG | 1,36% |


Wellington Management erweitert sein Angebot im Bereich Liquid Alternatives um einen neuen globalen Absolute-Return-Aktienfonds. Der Fonds soll Renditen oberhalb des Geldmarktniveaus erzielen – bei möglichst geringer Korrelation zu den Aktien- und Anleihemärkten.
Mit dem Wellington Absolute Return Global Equity Fund reagiert der Vermögensverwalter auf ein Marktumfeld, das von steigender Volatilität, instabilen Korrelationen zwischen Anlageklassen und sinkenden Renditeerwartungen klassischer Beta-Investments geprägt ist. Anleger suchen zunehmend nach alternativen Ertragsquellen und robusteren Portfoliobausteinen.
Der täglich handelbare UCITS-Fonds verfolgt eine marktneutrale Multi-Manager-Strategie und investiert in ein diversifiziertes Portfolio globaler Aktienstrategien, die von Wellington-Portfoliomanagern gesteuert werden. Ziel ist es, aktienspezifisches Alpha zu erzielen und gleichzeitig Markt- sowie Faktorrisiken weitgehend abzusichern. Als Benchmark dient der ICE Bank of America 3-Month U.S. Treasury Bill Index. Gemanagt wird der Fonds von Steve Gorman, Co-Head of Multi-Asset Portfolio Management, und Portfoliomanagerin Veenu Ramchandani. Unterstützt wird das Team von Solutions Portfolio Manager Derm Nugent.
Der neue Fonds basiert auf einer bereits seit 2022 verwalteten Strategie mit einem Volumen von rund 1,4 Milliarden US-Dollar.
Wellington sieht den Ansatz als „market-neutral, multi-manager equity solution“, bei der nicht Marktbewegungen oder Faktorwetten, sondern individuelle Risiken die Renditeentwicklung bestimmen sollen. Durch gezielte Absicherungen einzelner Strategien sowie zusätzliche Portfolio-Overlays soll das Beta gegenüber breiten Aktienmärkten niedrig gehalten werden.
Alternative Diversifikation statt klassischer Aktien-Anleihen-Mischung
Ramchandani und Gorman haben beobachtet, dass traditionelle Diversifikationsmodelle zunehmend an Grenzen stoßen, da die Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen instabiler geworden sind und festverzinsliche Anlagen ihre Funktion als verlässlicher Diversifikator teilweise eingebüßt hätten. Gleichzeitig seien die erwarteten Renditen am Aktienmarkt rückläufig.
Der Fonds setzt deshalb auf mehrere voneinander unabhängige Aktienstrategien mit geringer Überschneidung. Diese sogenannten „Sleeves“ konzentrieren sich laut Ramchandani insbesondere auf ineffiziente Marktsegmente mit hoher Streuung, in denen fundamentale Einzeltitelauswahl einen stärkeren Einfluss auf die Wertentwicklung haben kann.
Wellington Management sieht in alternativen Strategien einen zunehmend wichtigen Bestandteil moderner Vermögensallokation. „Traditionelle Diversifikation allein reicht für heutige Investoren oft nicht mehr aus“, erklärt Gorman.
Tägliche Liquidität trotz Hedgefonds-Ansatz
Der Fonds nutzt Elemente klassischer Hedgefonds-Strategien wie Marktneutralität, Hedging und Short-Positionen und ist trotzdem als täglich handelbarer UCITS-Fonds aufgelegt.
Fazit
Mit dem neuen Fonds baut Wellington sein Angebot im Segment der Liquid Alternatives weiter aus – ein Markt, der angesichts geopolitischer Unsicherheiten und schwächerer Diversifikationseffekte klassischer Portfolios zunehmend wichtiger wird.
| WKN | A4250R |
| ISIN | LU3288996989 |
| Auflagedatum | 09. April 2026 |
| Währung | USD |
| Ertragsverwendung | thesaurierend |
| Perf. Fee | nein |
| Managementgebühr | 1,9 % p.a. |
| SFDR | Artikel 6 |
| Volumen | 138,0 Mio. USD |
Die besten Alternatives 2026
| Kurzname | ISIN | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 1 Jahr | Max Drawdown 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FTC Futures Fund Classic B € | LU0082076828 | 18,84% | 6,87% | 34,96% | -9,13% | -16,08% | 11,85% | -2,35% |
| Invesco Balanced-Risk Select A acc | LU1097688045 | 16,39% | 3,71% | 24,80% | 31,61% | 11,74% | 6,84% | -0,42% |
| Superfund Green EUR | LU1084752002 | 16,16% | 4,54% | 50,61% | 9,08% | 12,79% | -3,85% | |
| Man Trend Alternative DNY H € | LU0424370004 | 15,87% | 4,78% | 52,49% | 9,36% | 7,18% | 15,42% | -4,31% |
| CCP North America L/S Equity € Inst CPS | IE00BG08P667 | 15,83% | 1,72% | -7,31% | -2,46% | 52,26% | 16,40% | -21,23% |
| Pictet TR Mandarin P $ | LU0496443531 | 15,74% | 8,43% | 23,27% | 42,29% | 32,27% | 10,80% | -4,83% |
| CooperCreek Part NAm L/SEq € Retail | IE00BG08NP17 | 15,65% | 1,70% | -7,78% | -3,64% | 49,77% | 16,42% | -21,48% |
| Man AHL Diversified DN $ | IE0000360275 | 15,32% | 3,74% | 41,61% | 12,91% | 28,05% | 11,49% | -3,32% |
| Theam Quant MA Diversified C acc | LU1353183533 | 14,78% | 4,88% | 26,95% | -2,56% | -2,52% | 7,70% | -1,66% |
| Invesco Balanced-Risk Alloc A AD | LU0482498176 | 14,53% | 3,69% | 21,55% | 25,14% | 7,70% | 6,70% | -0,40% |
| SGAIA BlueTrend A $ acc | LU1293073232 | 13,98% | 4,56% | 35,20% | 1,28% | 20,92% | 11,24% | -3,17% |
| Seahawk Equity Long Short $ S | LU1910828851 | 13,58% | 0,35% | 22,20% | 12,61% | 79,83% | 8,26% | -3,26% |
| SGAIA Contour Tech Equity A $ acc | LU1725199209 | 13,27% | 3,71% | 28,11% | 98,64% | 101,63% | 9,57% | -0,62% |
| Antecedo Independent Invest B | DE000A41L6L1 | 11,57% | 7,79% | |||||
| Antecedo Independent Invest A | DE000A0RAD42 | 11,40% | 7,75% | 18,89% | 44,58% | 67,49% | 9,09% | -4,22% |
| WorldGuard 80 Portf Fund | FR0014011E94 | 11,16% | 5,55% | |||||
| iMGP DBi Managed Futures R $ ETF | LU2951555585 | 10,91% | 2,03% | 23,12% | 10,67% | -1,60% | ||
| Fulcrum Multi Asset Trend C $ | LU1225880415 | 10,78% | 3,12% | 22,59% | 10,98% | 65,44% | 9,96% | -4,11% |
| Nordea-1 Alpha 15 MA BP € | LU0607983896 | 9,77% | 8,56% | 19,89% | -5,83% | 1,97% | 16,67% | -9,27% |
| Amundi Metori Eps Global Trend A € | IE00B61N8946 | 9,70% | 2,97% | 15,60% | 5,38% | 15,01% | 5,77% | -1,74% |
| Sissener Canopus € IH acc | LU2454854501 | 9,58% | 1,70% | 30,89% | 55,97% | 10,59% | 0,00% | |
| Crocodile Capital 1 Global Focus A | LU0327738349 | 9,56% | 2,42% | 65,50% | 29,05% | 201,69% | 15,66% | -5,88% |
| Man Alpha Select Altern. DL £ | IE00B60K3800 | 9,27% | 0,77% | 8,92% | 22,64% | 39,91% | 7,36% | -4,07% |
| Fulcrum Equity Dispersion I € Acc | LU2164655040 | 9,08% | 3,34% | 13,81% | 26,10% | 13,03% | -6,25% | |
| Alma Platinum IV Systematic Alpha R1C-E | LU0462954800 | 9,02% | -0,51% | 19,42% | 22,53% | 41,77% | 5,01% | -0,72% |
| WT EURO STOXX Banks 3x Daily Short | XS2637076568 | 8,82% | -5,99% | -82,97% | 56,00% | -76,21% | ||
| TBF Attila Global Opportunity € I | DE000A0YJMM9 | 8,49% | 4,07% | 29,59% | 68,10% | 68,32% | 10,76% | -3,91% |
| BSF Style Advantage A2 $ | LU1352905993 | 8,16% | 2,72% | 11,19% | 38,82% | 82,91% | 7,87% | -5,92% |
| SMN Diversified Futures 1996 | LU0070804173 | 7,97% | 5,59% | 29,57% | 12,24% | -4,11% | ||
| GS Alternative Beta P Cap € | LU0370038167 | 7,51% | 4,11% | 10,62% | 23,76% | 37,11% | 6,80% | -1,87% |
| ABSOLUTE Volatility P | DE000A2QJK50 | 7,34% | 6,06% | 11,54% | 10,83% | 3,19% | -0,24% | |
| First Trust Vest Nasdaq100 MB ETF Sept A | IE000FQ808R5 | 6,85% | 5,06% | 11,24% | 8,60% | -2,04% | ||
| MontLake Dunn Wma Instit | IE00BWVFLK42 | 6,80% | 2,53% | 18,16% | 12,15% | 8,50% | -2,94% | |
| Nomura Global Convertible B € | LU1274831590 | 6,71% | 4,87% | 11,79% | 23,99% | 7,58% | 8,53% | -4,15% |
| BSF Systematic US Eq AbsRet A2 $ | LU0725887540 | 6,64% | 0,83% | 1,75% | 22,65% | 47,89% | 8,30% | -5,65% |
| BSF Systematic Global L/S Equity E2 €-h | LU1069251277 | 6,49% | 3,25% | 12,39% | 44,07% | 32,04% | 6,59% | -3,13% |
| Pimco Trends Man Fut Strat E acc | IE00BWX5WK98 | 6,45% | 4,52% | 15,60% | -2,42% | 11,34% | 6,85% | -4,43% |
| Nordea-1 Alpha 10 MA BP EUR | LU0445386369 | 6,38% | 5,45% | 12,96% | -1,96% | 3,76% | 11,08% | -6,33% |
| Amundi Sandler US Equity I € | IE00BD8GKT91 | 6,28% | 1,75% | 15,18% | 17,23% | 19,69% | 5,18% | -2,35% |
| WorldGuard 90 Portf Fund | FR0014011N36 | 5,88% | 2,64% | |||||
| GS Absolute Ret Tracker PF Base Acc | LU1103307317 | 5,71% | 3,01% | 8,01% | 19,85% | 31,25% | 6,19% | -1,69% |
| First Trust Vest USEqModBuff ETF Feb A $ | IE000X8M8M80 | 5,55% | 3,48% | 10,40% | 6,11% | -1,32% | ||
| Warburg Liquid Alternatives R | DE0009765396 | 5,46% | 2,18% | 14,64% | 26,28% | 24,81% | 11,00% | -6,36% |
| ERSTE Alternative Trend € R01 T | AT0000A0SE82 | 5,26% | 1,69% | 12,31% | 3,25% | 1,19% | 4,95% | -1,56% |
| VPV Chance Plus IA1 € | IE00BMDV6S38 | 5,08% | 7,13% | 16,28% | 39,80% | 12,76% | -7,67% | |
| U ACCESS (I) Campbell AbsRet B € | IE00BKYBHJ61 | 5,07% | 0,46% | -4,63% | 8,09% | 8,22% | -11,42% | |
| Salus Alpha Global Risk Parity P € | LU1280953149 | 5,07% | 9,72% | 4,77% | 28,27% | 10,70% | 15,97% | -11,48% |
| ELM Konzept R | LU0280778662 | 4,89% | 3,98% | 5,13% | 14,62% | 24,57% | 9,76% | -5,81% |
| Lupus alpha Dynamic Return C | DE000A3DD2T0 | 4,80% | 5,59% | 18,88% | 12,16% | -6,50% | ||
| Nordea-1 Alpha 7 MA BP € | LU1807426207 | 4,70% | 3,91% | 9,44% | 0,70% | 4,23% | 7,63% | -4,36% |
| First Trust Vest USEqModBuff ETF Aug A $ | IE000TGSG3Y5 | 4,69% | 3,12% | 9,35% | 6,26% | -1,59% | ||
| SISF European Alpha Abs Ret C acc | LU0995125985 | 4,49% | -0,10% | -2,10% | -7,66% | -10,12% | 4,79% | -5,63% |
| CT (L) Gl Ext Alpha 1E acc | LU1864956328 | 4,47% | 5,26% | 9,99% | 49,55% | 47,63% | 14,74% | -9,28% |
| DWS Invest ESG Dynamic Opp IC | LU1899149113 | 4,43% | 2,93% | 12,64% | 31,77% | 38,36% | 10,09% | -6,26% |
| Assenagon Balanced EquiVol P | LU2249891487 | 4,41% | 1,85% | 7,83% | 15,01% | 22,19% | 4,97% | -1,93% |
| CT (L) American Ext Alpha 1U $ | LU1864949034 | 4,35% | 6,41% | 16,73% | 49,85% | 54,54% | 11,54% | -4,85% |
| SEB Fund 1 Asset Selection C € | LU0256624742 | 4,33% | 4,71% | 10,45% | -11,13% | -3,99% | 11,45% | -8,09% |
| JHH Pan European Absolute Return A1 € | LU0264597450 | 4,32% | 1,77% | 9,41% | 28,60% | 24,74% | 5,83% | -1,88% |
| SGAIA Wellington Pagosa A $ acc | LU1732474868 | 4,20% | 1,85% | 0,21% | 7,31% | 24,87% | 5,41% | -2,83% |
| ERSTE Alternative Equity € I01 T | AT0000A0SED8 | 4,19% | 2,85% | 8,73% | 23,11% | 19,71% | 7,95% | -4,63% |
| Multi Axxion Absolute Return | LU0206060294 | 3,89% | 4,78% | 9,77% | 23,87% | 17,52% | 6,37% | -3,72% |
| Franklin K2 Altern. Strat A acc $ | LU1093756168 | 3,78% | 2,08% | 6,54% | 15,55% | 20,91% | 5,88% | -1,96% |
| Fulcrum Diversified Abs Ret F € | LU1551069641 | 3,75% | 1,04% | 10,06% | 20,06% | 19,74% | 5,33% | -2,88% |
| Quintik Managed Futures € S | LI1326593616 | 3,65% | 2,42% | 23,37% | 13,08% | -6,16% | ||
| Ante Funds - Optionizer -CHF- | LI1108479984 | 3,61% | 3,92% | 5,61% | 14,88% | 4,97% | -1,87% | |
| Alturis Volatility R | DE000A3C91V5 | 3,55% | 1,65% | 14,69% | 32,81% | 3,67% | -1,05% | |
| GAM Star Global Rates SAA $ acc | IE00B59GB660 | 3,51% | 1,57% | 0,19% | 6,65% | 48,32% | 6,26% | -2,93% |
| PSM Macro Strategy B | LU0232785963 | 3,40% | -0,86% | 1,46% | 3,17% | -3,70% | 3,06% | -2,44% |
| CPR Invest Dynamic A Acc | LU1203020190 | 3,34% | 6,03% | 11,93% | 37,18% | 39,38% | 11,17% | -6,72% |
| Lyxor Flexible Allocation A € | LU0985424349 | 3,30% | 1,90% | 14,03% | 29,34% | 7,00% | -4,48% | |
| OAKS Emerg Frontier Opportunities A € ac | IE00B95L3899 | 3,28% | 2,05% | 16,29% | 44,23% | 58,38% | 14,32% | -8,19% |
| AB Select Absolute Alpha A $ | LU0736558973 | 3,25% | 2,48% | 4,28% | 25,35% | 37,65% | 5,09% | -2,29% |
| Liontrust GF European Strat Eq A4 | IE00BLG2W007 | 3,24% | 1,43% | 5,51% | 33,23% | 66,86% | 10,48% | -5,31% |
| Lupus alpha Return R | DE000A0MS734 | 3,15% | 3,17% | 11,19% | 31,07% | 26,88% | 6,18% | -3,29% |
| Cat Gryphon Fund $ | LI0036725187 | 3,14% | 2,34% | 8,16% | 21,11% | 53,70% | 5,10% | -2,02% |
| SGAIA Two Sigma Diversified K $ acc | LU1429039032 | 3,07% | 0,86% | -1,17% | 19,77% | 44,37% | 7,81% | -6,11% |
| Empureon Volatility One I | DE000A3D9GL3 | 3,02% | 1,04% | 10,24% | 3,23% | -1,05% | ||
| La Tullius Absolute Return Europe | DE000A1XDX12 | 3,01% | 0,40% | 4,37% | 6,22% | 30,73% | 4,80% | -1,16% |
| HAL Multi Asset Conservative RA | LU0456032704 | 2,93% | 2,37% | 7,60% | 17,79% | 3,88% | 6,64% | -4,14% |
| HP&P Stiftungsfonds A | DE000A2QCXE0 | 2,93% | 0,26% | 13,36% | 39,24% | 21,08% | 6,72% | -1,77% |
| GMP - Behaviour European Equities € C | LU1105777707 | 2,91% | 1,87% | 12,14% | 10,34% | -6,92% | ||
| HAL Multi Asset Conservative SA | LU0515461050 | 2,89% | 2,35% | 7,45% | 18,12% | 5,28% | 6,64% | -4,15% |
| BSF Emerging Companies Abs Ret A2 £ | LU1990957067 | 2,86% | 1,73% | 3,65% | 24,92% | 10,71% | 8,86% | -6,31% |
| HVP Target Equities € | LI0017845913 | 2,80% | 2,18% | 7,58% | 39,81% | 22,36% | 7,74% | -4,78% |
| CT Real Estate Eq Market Neutral A Acc € | IE00B7V30396 | 2,79% | -0,07% | 2,40% | 10,27% | 12,26% | 1,81% | -0,82% |
| SGKB Volatilität Offensiv I | DE000A2QSGK8 | 2,79% | 0,94% | 8,65% | 23,99% | 3,07% | -1,00% | |
| VR Westmünsterland Aktiv | DE000A0Q2H06 | 2,74% | 2,53% | 11,60% | 40,51% | 40,29% | 9,58% | -6,22% |
| Sauren Dynamic Absolute Return D | DE000A1WZ3Z8 | 2,73% | 0,83% | 4,47% | 10,65% | 9,38% | 7,24% | -4,23% |
| Sycomore Opportunities R | FR0010363366 | 2,71% | 1,08% | 7,27% | 7,07% | -8,74% | 8,63% | -6,08% |
| Amundi Volatility World Q-H $ C | LU0319687553 | 2,68% | -1,22% | -6,06% | 0,35% | 11,61% | 11,64% | -8,43% |
| Pictet TR Atlas P € | LU1433232854 | 2,67% | 0,81% | 8,81% | 20,56% | 20,20% | 3,46% | -1,52% |
| finccam Volatility Premium I | DE000A2JQK19 | 2,63% | 0,66% | 14,31% | 20,06% | 31,37% | 2,71% | 0,00% |
| GS Alternative Trend PF IO £-h acc | LU2894862916 | 2,62% | 5,39% | 4,63% | 6,23% | -4,78% | ||
| Mainberg Special Situations HI R | DE000A2JQH89 | 2,58% | 0,74% | 5,14% | 15,83% | 20,95% | 1,83% | -0,75% |
| Incrementum Digital&Physical Gold € A | LI0481314990 | 2,58% | 1,28% | 21,29% | 129,87% | 117,81% | 17,89% | -12,11% |
| OptoFlex P | LU0834815366 | 2,58% | 0,91% | 9,48% | 18,71% | 21,25% | 2,70% | -0,88% |
| Pro Invest Plus A € | AT0000612700 | 2,54% | 2,54% | 11,15% | 17,42% | 8,53% | 5,81% | -3,64% |
| LLB Strategie Total Return 2.0 (I-A) T | AT0000A2R9P2 | 2,51% | 3,57% | 8,58% | 22,26% | 8,31% | -5,23% | |
| MainFirst Absolute Ret Multi Asset A | LU0864714000 | 2,50% | 2,53% | 18,77% | 42,01% | 31,27% | 11,57% | -7,99% |
| Empureon Volatility Screened F | DE000A3D9GV2 | 2,47% | 1,13% | 8,59% | 3,98% | -1,72% | ||
| BSF Sys AsiaPacific Eq AbsRet A2 h-€ | LU1508158430 | 2,46% | 0,79% | 4,51% | 45,25% | 56,65% | 5,12% | -3,28% |
| Helium Selection S € | LU1112771768 | 2,43% | 0,88% | 9,09% | 22,20% | 37,47% | 2,04% | -0,72% |
| DWS Infrastruktur Europa RC | DE000DWSE015 | 2,43% | 1,12% | 2,80% | 12,05% | 1,55% | -0,76% | |
| Lazard Rathmore Alternative A €-h Acc | IE00BG1V1C27 | 2,40% | 0,93% | 5,39% | 18,39% | 15,06% | 1,32% | -0,07% |
| Wallrich AI Libero P | DE000A2DTL29 | 2,40% | 0,47% | 8,81% | 13,80% | 28,12% | 4,92% | -2,92% |
| ATHENA UI I | DE000A0Q2SF3 | 2,37% | 0,71% | 4,01% | 14,69% | 21,29% | 1,34% | -0,23% |
| Amundi Abs Ret Multi-Strat A € acc | LU1882439323 | 2,33% | 1,89% | 7,73% | 14,41% | 1,67% | 5,63% | -3,81% |
| UniInstitutional Commodities Select | LU2547597836 | 2,30% | 5,81% | 42,04% | 13,93% | -4,64% | ||
| JPM Glo Equity Abs Alpha A perf Acc € | LU3133821689 | 2,28% | 1,53% | |||||
| UBS FS € Eq Def Put Write SF ETF € Acc | IE00BLDGHT92 | 2,27% | 1,16% | 9,47% | 25,12% | 40,51% | 3,71% | -2,35% |
| Sauren Absolute Return A | LU0454070557 | 2,27% | 0,46% | 5,24% | 13,18% | 11,44% | 4,19% | -2,36% |
| RAM SF European Market Neutral Eq B € | LU0705071453 | 2,07% | -0,05% | 5,43% | 32,65% | 33,47% | 2,84% | -1,02% |
| JPM Europe Equity Abs Alpha A acc € | LU1001747408 | 2,02% | -0,02% | 8,89% | 41,82% | 56,32% | 2,48% | -0,47% |
| 10C-Arion i2 Swiss Real Est Debt CHF P | LI1213608295 | 2,01% | -0,69% | 5,13% | 10,25% | 2,61% | -0,88% | |
| JH Absolute Return A2 £ | LU0200083342 | 2,00% | 0,50% | 2,51% | 21,27% | 21,78% | 3,36% | -1,93% |
| Tungsten TRYCON AI Global Markets B | LU0451958135 | 1,99% | 1,72% | 1,76% | 7,83% | 7,50% | 5,54% | -2,90% |
| Pictet TR Diversified Alpha P € | LU1055714452 | 1,99% | 0,68% | 8,16% | 23,63% | 15,86% | 3,41% | -1,74% |
| Santander Total Return A € acc | LU1917959469 | 1,98% | 0,98% | 11,36% | 18,72% | 7,15% | 10,01% | -7,16% |
| PWM Responsible Balanced € DE | LU0376545744 | 1,96% | 1,66% | 7,30% | 16,03% | 8,54% | 7,80% | -5,29% |
| Assenagon Alpha Volatility P2 | LU0575268312 | 1,96% | -2,54% | -1,08% | -13,12% | -9,55% | 6,87% | -5,94% |
| RP Global Absolute Return | DE000A0KEYF8 | 1,95% | 1,72% | 8,65% | 14,50% | 18,12% | 3,63% | -2,38% |
| UBS USD Overnight Rate SF ETF $ acc | IE000QVOGR82 | 1,94% | 1,12% | |||||
| ALAP I | DE000A2P3XG8 | 1,91% | 1,14% | 4,05% | 11,38% | 7,84% | 1,48% | -0,59% |
| BSF Global Event Driven A2 $ | LU1251620883 | 1,87% | 0,04% | 2,01% | 11,12% | 18,74% | 6,34% | -2,01% |
| H2O Adagio FCP N | FR0013186772 | 1,82% | 0,17% | 5,96% | 15,80% | 26,06% | 4,03% | -2,62% |
| Global Microfinance and SME Debt I | LI0339972288 | 1,81% | 1,52% | 1,68% | 7,54% | 20,58% | 6,32% | -2,66% |
| Vontobel Credit Opportunities A $ Dis | LU2917874443 | 1,75% | 0,61% | 3,87% | 5,72% | -1,76% | ||
| SISF Alternative Securit Inc A $ acc | LU2114932085 | 1,74% | 1,01% | 1,45% | 13,01% | 29,78% | 6,16% | -2,45% |
| Finreon Volatility Income A | DE000A3D9F94 | 1,72% | 0,66% | 7,66% | 4,71% | -1,90% | ||
| GREIFF "special situations" R | LU0228348941 | 1,69% | 1,07% | 5,67% | 3,56% | 0,66% | 3,83% | -1,90% |
| SGAIA Sirios US Equity A $ acc | LU0885727932 | 1,68% | -0,75% | 3,49% | 32,19% | 55,32% | 7,00% | -3,18% |
| FGTC Absolute Return A | LU0327739230 | 1,68% | 0,60% | 4,77% | 14,73% | 9,16% | 4,59% | -2,91% |
| ansa global Q opportunities P | LU0995674651 | 1,64% | 2,01% | 10,87% | 24,41% | 15,57% | 10,98% | -8,18% |
| JPM Multi-Manager Alternatives A acc €-h | LU1303367368 | 1,58% | 1,48% | 5,29% | 10,71% | 0,66% | 4,82% | -3,02% |
| SGAIA Cat Bond F Acc | LU0951570505 | 1,55% | -1,92% | 5,59% | 28,07% | 46,12% | 6,63% | -2,47% |
| LBBW Absolute Return Strategie 1 | DE000A1H7227 | 1,54% | 0,89% | 5,02% | 10,02% | 12,97% | 1,04% | -0,47% |
| Abaki UI A | DE000A14XNT1 | 1,50% | 0,95% | 5,65% | 10,52% | 8,24% | 2,72% | -1,17% |
| H2O Vivace R C € | FR0011015478 | 1,48% | -2,38% | 17,38% | 45,77% | 93,64% | 14,20% | -8,81% |
| Helium Fund B € acc | LU0912261624 | 1,47% | 0,41% | 4,97% | 12,76% | 17,57% | 0,80% | -0,05% |
| SGAIA Egerton Equity A € acc | LU0463469048 | 1,46% | -0,41% | 8,45% | 54,88% | 44,52% | 10,59% | -6,28% |
| Lupus alpha Volatility Risk-Premium C | DE000A1J9DU7 | 1,40% | 1,96% | 10,10% | 13,48% | 24,79% | 5,22% | -2,66% |
| Infinigon Investment Grade CLO Fonds | DE000A1T6FY8 | 1,33% | 0,81% | 5,10% | 26,32% | 22,12% | 1,01% | -0,28% |
| HSBC GIF Multi-Asset Style Factors IC | LU1460782227 | 1,26% | -1,10% | 7,17% | 16,73% | 15,71% | 2,65% | -0,77% |
| CPR Invest Reactive A acc | LU1103787690 | 1,22% | 2,20% | 9,03% | 16,85% | 14,22% | 9,86% | -7,35% |
| Sycomore Opportunities ID | FR0012758761 | 1,19% | -0,78% | 6,56% | 3,65% | -10,87% | 7,96% | -5,98% |
| First Private Systematic Merger Opp € I | DE000A0Q95H1 | 1,18% | 0,24% | 4,76% | 14,82% | 14,07% | 1,37% | -0,29% |
| Pictet Abs Ret Fixed Income P $ | LU0988402060 | 1,11% | 0,09% | -0,37% | 5,83% | 10,14% | 5,85% | -2,56% |
| Alken Absolute Return Europe H | LU0572586757 | 1,11% | 1,00% | 12,57% | 52,74% | 67,36% | 7,15% | -3,31% |
| GIS Abs Ret Multi Strategies DX | LU0260160378 | 1,10% | 0,40% | 5,40% | 17,23% | 12,62% | 3,96% | -2,76% |
| Mainfranken Wertkonzept ausgewogen | DE000DK1CHU9 | 1,10% | -0,51% | 2,47% | 9,26% | 5,68% | 4,38% | -2,50% |
| Pimco Low Duration Opport Inst acc | IE00BYWKH046 | 1,07% | 0,49% | 2,61% | 14,61% | 20,16% | 4,84% | -1,91% |
| Candriam Risk Arbitrage C | FR0000438707 | 0,96% | 0,27% | 2,99% | 13,20% | 7,89% | 0,97% | -0,29% |
| LaRoute Absolute Return Balanced | DE000A3D1WK9 | 0,93% | 0,63% | 3,39% | 2,47% | -1,73% | ||
| Liontrust GF Glo ShortDated Corp B5 acc$ | IE00BD85PP71 | 0,92% | 0,81% | -0,05% | 8,87% | 19,37% | 5,66% | -2,55% |
| Candriam Abs Ret Eq Market Neutral C V | LU1819524072 | 0,88% | -1,70% | 2,71% | 18,02% | 17,80% | 4,52% | -2,19% |
| DNCA Invest Alpha Bonds A | LU1694789451 | 0,85% | 0,46% | 3,97% | 12,38% | 26,67% | 2,58% | -1,68% |
| UniInstitutional Short Term Credit M | LU0175818722 | 0,83% | 0,39% | 3,21% | 16,27% | 15,75% | 0,77% | -0,20% |
| Robeco QI L/S Dynamic Duration DH EUR | LU0230242504 | 0,79% | 0,95% | 1,42% | 10,70% | 7,53% | 1,57% | -1,23% |
| Stadtsparkasse Düsseldorf Abs Return | DE000A0D8QM5 | 0,77% | 0,45% | 4,16% | 15,26% | 7,94% | 4,36% | -3,19% |
| First Private Wealth A | DE000A0KFUX6 | 0,63% | 1,89% | 8,43% | 18,50% | 22,92% | 8,86% | -7,07% |
| ERSTE Target A € | AT0000A043V8 | 0,58% | 0,85% | 5,45% | 15,46% | 11,98% | 4,78% | -3,62% |
| Candriam Long Short Credit C € acc | FR0010760694 | 0,57% | 0,25% | 2,50% | 12,46% | 12,46% | 0,70% | -0,36% |
| XAIA Credit Debt Capital P | LU0644385733 | 0,55% | 0,14% | 2,10% | 10,67% | 12,69% | 1,22% | -0,53% |
| SCSL European Loans A € Acc | LU2618835974 | 0,50% | 1,25% | 3,10% | 2,27% | -1,23% | ||
| U ACCESS (I) Brigade Credit L/S B € | IE000XKIFLG5 | 0,50% | 0,82% | 2,71% | 19,74% | 2,83% | -1,63% | |
| XAIA Credit Basis II P | LU0462885483 | 0,47% | 0,11% | 2,07% | 11,38% | 12,83% | 0,61% | -0,08% |
| Sauren Global Hedgefonds A € | LU0191372795 | 0,47% | -2,10% | 5,45% | 12,19% | 14,73% | 3,96% | -2,10% |
| Mythen Plus CHF | LI0197035467 | 0,47% | 0,44% | 7,14% | 7,78% | 26,93% | 11,76% | -7,01% |
| Candriam Bonds Total Return C | LU0252128276 | 0,46% | 0,18% | 2,06% | 7,79% | 5,11% | 1,46% | -0,56% |
| Pimco Dynamic Bond E acc | IE00B3Y6DR28 | 0,41% | 0,18% | 1,63% | 10,40% | 12,75% | 4,59% | -1,80% |
| Martagon Solid Plus P a | DE000A411PH2 | 0,40% | 0,18% | |||||
| HSBC GIF Corp Euro Bd Fix Term 2027 AC | LU2578823499 | 0,37% | 0,37% | 1,89% | 0,96% | -0,63% | ||
| JPM IF Income Opp A (perf) acc €-h | LU0289470113 | 0,33% | 0,06% | 1,20% | 7,52% | 5,24% | 0,31% | -0,04% |
| IQAM OptionsprämienStrategie Protect S | AT0000A2W9P5 | 0,32% | 0,33% | 1,95% | 9,95% | 0,96% | -0,71% | |
| Eleva Absolute Return Europe R € acc | LU1331973468 | 0,32% | -0,24% | 6,24% | 17,16% | 26,89% | 5,79% | -4,13% |
| FGTC Stiftungsfonds € | LU0785378091 | 0,30% | 1,03% | 4,00% | 13,56% | 5,90% | 6,08% | -4,32% |
| Deka-Multi Strategie Global PB | DE000DK0LMW8 | 0,29% | -0,56% | 1,23% | 4,52% | 2,73% | 3,15% | -2,02% |
| Wallrich AI Peloton P | DE000A2JQH30 | 0,26% | 0,71% | 7,77% | 9,75% | 28,57% | 8,00% | -5,94% |
| Bellevue Global Macro HB CHF | LU0513479864 | 0,24% | 2,18% | 2,78% | 15,34% | 13,15% | 7,32% | -5,53% |
| Allianz Credit Opportunities IT13 € | LU1505874849 | 0,17% | 0,19% | 2,27% | 13,08% | 9,82% | 0,80% | -0,40% |
| FTGF BW Glo Fix Inc Abs Ret PR €-h acc | IE00B5VBQV99 | 0,14% | -0,99% | 1,91% | 3,84% | -3,18% | 4,33% | -2,86% |
| SISF EURO Credit Convict ShDur € A acc | LU1293074719 | 0,13% | 0,26% | 2,71% | 17,35% | 5,95% | 2,47% | -1,92% |
| Quoniam Global Credit MinRisk €-h I dis | LU1120174708 | 0,13% | 0,28% | -0,15% | 5,02% | -4,40% | 3,71% | -3,55% |
| SISF Asian Bond Total Ret A $ acc | LU0106250508 | 0,12% | 0,53% | -1,05% | 4,45% | 13,53% | 5,35% | -2,78% |
| Berenberg Guardian R A | DE000A3D9HK3 | 0,05% | -0,46% | -1,82% | 1,91% | -2,69% | ||
| Pictet Abs Ret Fixed Income HR dm € | LU1498412292 | 0,02% | 0,18% | 2,38% | 5,98% | -5,36% | 1,96% | -1,48% |
| Jupiter Strategic Abs Ret Bond L €-h acc | IE00BLP58K20 | 0,00% | -0,41% | 2,42% | 5,19% | 6,01% | 3,53% | -2,76% |
| Amundi Chenavari Credit I € | IE00BWFRBY02 | -0,07% | 0,33% | 1,70% | 17,03% | 13,69% | 1,81% | -1,30% |
| AIF Max Flexible € | LI0433340762 | -0,08% | -0,48% | -5,39% | 7,37% | -8,48% | 6,05% | -6,00% |
| NB Euro Bond Abs Ret € A acc | IE000FWTH1G0 | -0,10% | 0,19% | 2,08% | 3,25% | -2,68% | ||
| Candriam Index Arbitrage C | FR0010016477 | -0,10% | -0,25% | 0,83% | 9,42% | 9,36% | 1,39% | -0,87% |
| Invesco Multi-Sector Credit A € acc | LU0102737144 | -0,11% | 0,17% | 3,99% | 15,34% | 3,86% | 3,14% | -2,27% |
| Aviva Multi-Strategy Target Ret A € acc | LU1074209328 | -0,11% | 0,39% | 0,93% | 15,18% | 16,83% | 3,11% | -2,51% |
| UBAM Absolute Ret Fixed Inc APC € | LU1088683765 | -0,24% | -0,43% | 3,00% | 9,99% | 4,28% | 4,71% | -3,49% |
| Assenagon Alpha Premium P2 | LU2053561937 | -0,25% | -0,32% | 4,36% | 9,53% | 20,93% | 7,16% | -4,95% |
| Finreon Golden Income C | DE000A41L6U2 | -0,29% | 1,06% | |||||
| GreenStars Moderate R A | AT0000729280 | -0,30% | 1,37% | -0,60% | 3,09% | -8,74% | 7,02% | -5,69% |
| WAVE Total Return ESG R | DE000A0MU8A8 | -0,31% | 0,09% | 0,63% | 10,09% | 11,60% | 4,30% | -3,43% |
| EI Sturdza Strategic Long Short B $ | IE000WO9WAJ0 | -0,33% | -4,23% | -1,74% | 19,61% | 5,94% | -2,46% | |
| BSF ESG Fixed Income Strategies A2 € | LU0438336264 | -0,34% | 0,02% | 3,13% | 11,54% | 9,34% | 2,66% | -1,97% |
| Morgan St. European Fixed Inc Opp A | LU1109965605 | -0,36% | 0,22% | 2,65% | 13,08% | 3,61% | 2,84% | -2,30% |
| Jupiter Merian Glo Eq AbsRet L £-h Acc | IE00BLP5S577 | -0,44% | 0,69% | 4,71% | 35,11% | 53,71% | 7,22% | -2,87% |
| aS II Macro Fixed Income A Acc €-h | LU0548158160 | -0,49% | 0,12% | 1,24% | 9,25% | -4,26% | 1,33% | -1,06% |
| JPM IF Global Macro A acc $ | LU0235842555 | -0,53% | 1,63% | -3,94% | -4,91% | 6,19% | 6,20% | -4,83% |
| BL Fund Selection Altern Strategies B | LU1526088379 | -0,54% | 1,25% | 2,88% | 8,67% | 5,30% | 5,42% | -4,18% |
| BSF UK Equity Abs Return A2 £ | LU1430596186 | -0,54% | -0,41% | -1,45% | 8,86% | 17,73% | 6,11% | -3,99% |
| Pictet TR Corto Europe HP CHF | LU0496443374 | -0,59% | 3,30% | -0,57% | -1,27% | 11,27% | 7,35% | -6,35% |
| CT (L) Global Abs Return Bond I Acc € | LU1572610373 | -0,62% | 0,09% | 3,89% | 12,78% | 6,97% | 2,97% | -2,28% |
| Pimco Credit Opport Bd Inst acc | IE00B3N0PT13 | -0,64% | 0,31% | 0,75% | 13,55% | 25,06% | 4,81% | -2,22% |
| Carmignac Abs Return Europe A € acc | FR0010149179 | -0,68% | -0,12% | 0,81% | 4,87% | 5,87% | 5,49% | -3,99% |
| Allianz Credit Opportunities Plus AT € | LU2002383896 | -0,88% | 0,20% | 1,92% | 19,31% | 11,59% | 2,72% | -2,04% |
| Gamma Plus R | DE000A2PYPV6 | -0,96% | 0,19% | -0,97% | 3,18% | 3,29% | 1,47% | -1,53% |
| Candriam Diversified Futures C € acc | FR0010794792 | -1,01% | 0,15% | 2,67% | -2,39% | 10,01% | 8,91% | -5,88% |
| Austrian Economics Precious Metals AIF € | LI1403619219 | -1,05% | 3,39% | 62,68% | 29,16% | -16,40% | ||
| Atvantis Global Opportunities R | LI0235361610 | -1,06% | 4,38% | 3,36% | -7,10% | 0,20% | 10,74% | -10,03% |
| Vates Parade A | LU1098509851 | -1,08% | 1,97% | 1,24% | 14,31% | 7,79% | 5,38% | -6,12% |
| WT Short USD Long € JE | JE00B3SBYQ91 | -1,14% | -1,21% | 2,18% | 5,27% | -11,93% | 6,51% | -3,41% |
| SGAIA Helix A $ acc | LU1809995589 | -1,19% | -1,43% | -5,90% | -11,15% | -7,36% | 7,14% | -9,44% |
| BSF European Absolute Return A2 € | LU0411704413 | -1,29% | -2,21% | -0,40% | 5,68% | 13,63% | 4,46% | -3,57% |
| Active Equity Select | AT0000496294 | -1,37% | 1,62% | 2,74% | 32,61% | 31,77% | 7,41% | -5,18% |
| Aquantum Active Range Seed S | DE000A2QSF49 | -1,55% | -3,14% | -6,25% | 8,50% | 5,94% | -7,05% | |
| Pax ESG Ertrag R | DE000A2DJU04 | -1,84% | 0,26% | 0,49% | 5,65% | 0,47% | 2,74% | -2,66% |
| KGAL klimaSUBSTANZ R | DE000A3ERMC9 | -1,92% | 0,22% | 1,86% | 4,14% | -2,57% | ||
| Fidelity Abs Ret Global Eq A PF Acc $ | LU2210151697 | -2,32% | 1,22% | 0,03% | 13,55% | 7,10% | -2,61% | |
| Allianz Volatility Strategy AT € | LU1602092592 | -2,40% | 0,36% | 4,64% | 2,15% | 4,39% | 4,83% | -3,57% |
| B & M Leveraged Equity Fund | LI0009024717 | -2,44% | 4,36% | 7,00% | 21,49% | 32,44% | 11,94% | -8,19% |
| CPR Invest Defensive A Acc | LU1203018533 | -2,49% | 1,29% | 0,96% | 4,97% | 2,37% | 7,70% | -6,79% |
| DNCA Invest One A | LU0641745921 | -2,56% | -0,38% | -4,17% | 2,77% | 2,49% | 4,94% | -8,19% |
| JPM IF Glo Macro Opportunities A acc € | LU0095938881 | -2,61% | 1,24% | -3,50% | -7,73% | -11,22% | 8,63% | -7,86% |
| ADR Managed Futures SI | DE000A3E18Q4 | -2,96% | 0,47% | 6,06% | 7,29% | -5,71% | ||
| U Access L/S Japan CorpGov AEPC $ cap | LU2187689620 | -3,68% | -0,67% | -9,29% | 6,24% | -7,63% | ||
| Nordea-1 Global Rates Opportunity BP € | LU2643719961 | -3,88% | 0,68% | 1,06% | 5,91% | -4,64% | ||
| RAM SF Global Market Neutral Equity Eh € | LU1520759108 | -4,48% | -0,95% | -2,49% | 16,87% | 4,69% | 5,89% | -5,11% |
| CT (L) Credit Opp 1EP € dis | LU1829331716 | -4,96% | 0,49% | -3,59% | -8,48% | -21,04% | 6,77% | -6,44% |
| Exane Pleiade A | LU0616900691 | -5,04% | 0,36% | -1,53% | 9,09% | 8,79% | 4,68% | -5,80% |
| SGAIA SEG US Equity C $ Acc | LU2528124667 | -5,06% | -4,54% | -3,69% | 9,46% | -8,29% | ||
| FS Toucan Absolute Credit S € inc | LU2858698389 | -5,40% | 1,96% | -1,00% | ||||
| Divas Liquid Diversifier I $ A | DE000A414ZQ6 | -5,61% | -0,22% | |||||
| C-Quadrat ARTS FX Mean Reversion R | DE000A41ED02 | -5,62% | -2,40% | |||||
| DNB TMT Long/Short Equities A € | LU0547714526 | -6,03% | 1,10% | -2,23% | 13,49% | 19,21% | 7,87% | -6,58% |
| Castell Concept P-22-R | DE000A2PMXT9 | -6,73% | -4,11% | -6,99% | -8,46% | -5,79% | 9,98% | -9,22% |
| 7orca Vega Return R | DE000A2H5XX8 | -7,97% | -8,99% | 3,32% | 1,28% | -6,74% | 10,43% | -9,33% |
| Options Premium Optimizer € | LI0337149566 | -12,51% | 2,96% | -11,71% | -6,59% | -4,97% | 14,06% | -16,13% |
| Exane Overdrive A | LU0923609035 | -13,94% | -3,40% | -13,37% | 8,03% | 4,04% | 8,31% | -13,35% |
| Pictet TR Atlas Titan P € | LU2206556016 | 1,65% | 1,20% | 0,00% | ||||
| PGIM Absolute Return P $ acc | IE00BG36TJ80 | 1,27% | ||||||
| Pictet TR Lotus E € | LU2549858137 | -0,82% |
Kurzname | ISIN | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 1 Jahr | Max Drawdown 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Global X Hydrogen ETF | IE0002RPS3K2 | 120,79% | 48,36% | 278,90% | 66,22% | 74,11% | -27,01% | |
Franklin FTSE Korea ETF | IE00BHZRR030 | 98,16% | 37,51% | 224,12% | 217,28% | 143,62% | 55,22% | -22,70% |
Xtrack MSCI Korea ETF 1C | LU0292100046 | 96,67% | 36,72% | 229,86% | 217,41% | 138,67% | 56,45% | -23,27% |
HSBC MSCI KOREA Capped ETF | IE00B3Z0X395 | 96,65% | 36,74% | 230,49% | 219,56% | 140,11% | 56,35% | -23,30% |
Amundi MSCI Korea ETF Acc | LU1900066975 | 93,47% | 37,75% | 226,22% | 214,36% | 138,60% | 58,27% | -23,40% |
Abaris Advanced AI A $ | LI1350431667 | 90,81% | 51,68% | 202,05% | 70,97% | -23,92% | ||
iShares Energy Storage&Hydrogen ETF $ ac | IE000DR59CI3 | 79,77% | 21,81% | 144,54% | 38,44% | -10,29% | ||
iShares MSCI Global Semiconductors ETF $ | IE000I8KRLL9 | 79,16% | 33,61% | 157,94% | 300,32% | 40,63% | -7,90% | |
HSBC NASDAQ Global Semiconductor ETF $ | IE000YDZG487 | 77,28% | 33,35% | 158,65% | 325,90% | 41,50% | -8,56% | |
VanEck Hydrogen Economy ETF | IE00BMDH1538 | 76,41% | 33,83% | 125,91% | 15,43% | -32,84% | 46,49% | -20,84% |
| Kurzname | ISIN | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 3 Jahre | Max Drawdown 3 Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BIT Crypto Opportunities I-I | DE000A3CNGP6 | 377,76% | 26,94% | 86,85% | 31,04% | 60,45% | -47,61% | |
| Amundi MSCI Semiconductors ETF acc | LU1900066033 | 375,75% | 27,83% | 119,17% | 52,86% | 376,58% | 32,20% | -23,20% |
| BIT Global Fintech Leaders R-I | DE000A2QJLA8 | 368,25% | 24,23% | 77,50% | 20,67% | 123,66% | 31,71% | -19,18% |
| VanEck Space Innovators ETF $ A | IE000YU9K6K2 | 365,07% | 21,24% | 191,80% | 73,17% | 33,56% | -15,45% | |
| Global X Blockchain ETF $ Dis | IE000XAGSCY5 | 360,38% | 27,35% | 114,37% | 43,09% | 75,72% | -51,70% | |
| VanEck Cryp & Blockc Inno ETF $ A | IE00BMDKNW35 | 333,42% | 23,30% | 67,27% | 35,95% | -2,79% | 68,38% | -51,35% |
| BIT Global Tech Opportunities I | LU1640611676 | 328,10% | 29,96% | 90,85% | 24,28% | 176,37% | 38,75% | -23,87% |
| HSBC NASDAQ Global Semiconductor ETF $ | IE000YDZG487 | 325,90% | 33,35% | 158,65% | 77,28% | 33,63% | -26,67% | |
| BIT Global Crypto Leaders R-I | DE000A3CNGM3 | 323,31% | 27,94% | 46,72% | 21,64% | 67,89% | -46,42% | |
| VanEck Semiconductor ETF $ acc | IE00BMC38736 | 315,92% | 31,71% | 138,35% | 70,52% | 385,90% | 30,82% | -25,27% |
| Kurzname | ISIN | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 1 Jahr | Max Drawdown 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Matthews China Discovery A acc $ | LU0721876364 | 42,03% | 16,20% | 59,35% | 54,65% | 4,52% | 26,71% | -10,40% |
| TRP China Evolution Equity A $ acc | LU2187417386 | 32,28% | 12,40% | 57,47% | 60,09% | 18,78% | 20,29% | -7,84% |
| Invesco ChiNext 50 ETF Acc | IE000AWRDWI7 | 29,80% | 14,16% | 117,35% | 33,55% | -6,39% | ||
| GS Greater China Equity P $ acc | LU0119216801 | 28,49% | 15,32% | 62,68% | 105,42% | 27,46% | 27,61% | -7,90% |
| Carmignac China New Economy F € Acc | FR0014002E46 | 25,07% | 10,28% | 49,76% | 42,34% | -19,46% | 21,12% | -7,20% |
| Xtrack CSI500 Swap ETF 1C | LU2788421340 | 24,82% | 9,42% | 70,54% | 22,04% | -9,47% | ||
| JPM Greater China A acc $ | LU0210526801 | 22,66% | 11,06% | 43,45% | 54,92% | 8,62% | 18,81% | -5,18% |
| SISF China A All Cap A $ acc | LU2380219282 | 22,24% | 8,81% | 46,55% | 32,42% | 18,38% | -4,66% | |
| PineBridge Greater China EQ A $ | IE0032431581 | 21,94% | 12,21% | 37,24% | 65,23% | 47,75% | 19,60% | -6,85% |
| Invesco S&P China A MidCap 500 Swap ETF | IE0000FCGYF9 | 21,90% | 8,95% | 65,92% | 72,58% | 20,55% | -9,31% |
ISIN | Kurzname | ISIN | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 1 Jahr | Max Drawdown 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
LU0249326488 | MA Rogers Intern. Commodity Index ETF | LU0249326488 | 41,40% | 10,89% | 42,58% | 50,59% | 98,24% | 20,23% | -2,23% |
DE000A3DV7B5 | A&M Experts Momentum World R | DE000A3DV7B5 | 40,32% | 14,98% | 61,86% | 76,36% | 36,96% | -15,42% | |
LU1881476821 | DWS Invest Enh Commodity Strategy IC | LU1881476821 | 38,89% | 8,19% | 46,37% | 53,75% | 90,18% | 20,22% | -1,62% |
LU1829218749 | Amundi Bloomb Eq-w Comm exAgri ETF Acc | LU1829218749 | 36,42% | 7,97% | 67,86% | 80,57% | 140,70% | 13,68% | -1,41% |
IE00BYXYX521 | Invesco BB Commodity Ex-Agricultur ETF A | IE00BYXYX521 | 34,08% | 6,87% | 48,32% | 67,14% | 107,11% | 17,96% | -1,51% |
LU0341503620 | Stability Core Satellite Strategie | LU0341503620 | 33,78% | 1,22% | 53,02% | 44,47% | 14,53% | 17,61% | -2,91% |
LU0249045476 | UniCommodities | LU0249045476 | 33,20% | 11,18% | 75,20% | 71,19% | 76,24% | 11,42% | 0,00% |
CH0132501872 | Swisscanto (CH) Index Commodity NTH CHF | CH0132501872 | 32,49% | 8,94% | 39,22% | 48,87% | 74,56% | 14,39% | -1,14% |
IE00BF0BCP69 | L&G All Commodities ETF $ Acc | IE00BF0BCP69 | 32,48% | 7,01% | 36,45% | 49,61% | 89,22% | 15,87% | -1,91% |
LU1983299592 | SISF Commodity $ A Acc | LU1983299592 | 31,94% | 6,22% | 41,96% | 46,79% | 76,84% | 19,80% | -2,47% |
| Kurzname | ISIN | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 3 Jahre | Max Drawdown 3 Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ASVK Substanz & Wachstum | DE000A0M13W2 | 154,77% | 1,55% | 96,86% | 15,48% | 121,86% | 27,10% | -23,15% |
| Incrementum Crypto Gold € R | LI1100044299 | 153,62% | 7,10% | 53,71% | 9,66% | 85,52% | 25,22% | -15,66% |
| Superfund Black Blockchain EUR | LI1231315725 | 151,89% | 21,24% | 32,46% | 11,48% | 52,96% | -41,69% | |
| M&W Capital | LU0126525004 | 145,59% | 2,45% | 100,71% | 9,50% | 116,07% | 29,67% | -18,79% |
| Incrementum Digital&Physical Gold € A | LI0481314990 | 129,87% | 1,28% | 21,29% | 2,58% | 117,81% | 18,91% | -12,11% |
| M&W Privat | LU0275832706 | 121,78% | 0,42% | 69,06% | 7,91% | 134,99% | 19,70% | -14,12% |
| Plutos Gold Strategie Plus A | LU1401783144 | 112,65% | -1,45% | 71,04% | 3,96% | 54,22% | 24,63% | -15,99% |
| DWS Gold Plus | LU0055649056 | 109,64% | -0,78% | 37,15% | 6,96% | 146,06% | 16,32% | -11,22% |
| HANSAgold USD A | DE000A0NEKK1 | 104,67% | 0,08% | 50,21% | 9,90% | 128,21% | 19,24% | -15,21% |
| SGAIA Contour Tech Equity A $ acc | LU1725199209 | 98,64% | 3,71% | 28,11% | 13,27% | 101,63% | 12,66% | -10,83% |
| Kurzname | ISIN | tgl. Perf. seit 1.1. | tgl. Perf. 1 Monat | tgl. Perf. 1 Jahr | tgl. Perf. 3 Jahre | tgl. Perf. 5 Jahre | Volatilität 1 Jahr | Max Drawdown 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SISF Asian Convertible Bond A $ acc | LU0351440481 | 16,62% | 10,32% | 37,52% | 66,50% | 55,22% | 18,07% | -8,02% |
| Convertinvest Fair & Sustainable R | AT0000A21KT0 | 16,35% | 8,91% | 34,44% | 39,43% | 7,37% | 14,61% | -7,04% |
| SS SPDR FTSE Glo Conv Bd ETF dis | IE00BNH72088 | 16,30% | 6,13% | 28,84% | 56,45% | 43,27% | 9,91% | -3,07% |
| Bantleon Global Convertibles IA $ | LU2279741412 | 15,86% | 6,15% | 29,79% | 59,92% | 10,50% | -2,98% | |
| BNPP Global Convert Classic RH € Cap | LU0823394852 | 15,67% | 11,02% | 29,10% | 44,97% | 22,61% | 11,35% | -4,63% |
| FISCH Conv Global Dynamic BC CHF | LU1816295502 | 14,63% | 9,17% | 28,67% | 42,37% | 29,41% | 14,15% | -6,65% |
| CONVEX Unlimited T | DE000A3C91Y9 | 14,16% | 6,81% | 25,20% | 40,09% | 9,85% | -2,97% | |
| Salm Sara Global Convertibles V | LU0264979492 | 13,21% | 6,86% | 22,84% | 36,57% | 13,89% | 8,38% | -2,78% |
| SISF Glo Convertible Bd $ A acc | LU0351442180 | 12,82% | 6,78% | 17,43% | 30,30% | 21,47% | 10,99% | -3,79% |
| FISCH Convertible Global IG BD $ | LU2272747788 | 12,73% | 6,78% | 17,84% | 35,55% | 38,21% | 9,34% | -2,68% |