Wenn die Unsicherheit an den Märkten steigt, denken viele Anleger reflexartig darüber nach, ihr Portfolio mit Optionen „abzusichern“. Klingt smart, ist es aber meist nicht. Eine neue Analyse von Pascal Kielkopf zeigt: Langfristig kostet die Absicherung einiges an Rendite und die gewünschte Reduktion der Abwärtsrisiken kann man mit einer geringeren Aktienquote einfacher erreichen – und das bei gleicher Rendite.
05.05.2026 | 10:00 Uhr
Börsen unter Druck: Ob sich eine Aktienabsicherung lohnt
Wenn die Unsicherheit an den Märkten steigt, denken viele Anleger reflexartig darüber nach, ihr Portfolio mit Optionen „abzusichern“. Klingt smart, ist es aber meist nicht. Eine neue Analyse von Pascal Kielkopf zeigt: Langfristig kostet die Absicherung einiges an Rendite und die gewünschte Reduktion der Abwärtsrisiken kann man mit einer geringeren Aktienquote einfacher erreichen – und das bei gleicher Rendite.
Für seine Analyse verglich der Kapitalmarktstratege vom Family Office HQ Trust drei Anleger im Zeitraum von Ende 1999 bis April 2026. Der Erste: Ein klassischer Buy-and-Hold-Anleger, der 100 Prozent im S&P 500 investiert ist. Der Zweite: Ein Anleger, der jeweils zum Jahresanfang für jeden seiner S&P 500-ETF-Anteile Put-Optionen mit einjähriger Laufzeit kauft – mit einem Ausübungspreis, der 10 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Diese sogenannte Buffer-Strategie soll starke Kursverluste abfedern. Der Dritte ist ein Investor, der schlicht dauerhaft eine geringere Aktienquote hält: Seine 70 Prozent im S&P 500 kombiniert er mit 30 Prozent US-Staatsanleihen. In allen Fällen wurde mit US-Dollar Total-Return-Renditen gerechnet.
Ruhiger geschlafen hätten die vorsichtigeren Anleger aber durchaus:

Welche Absicherungsstrategie ist überlegen?
Fazit für Anlegerinnen und Anleger
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