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Zinsjäger aufgepasst: Neues Festgeld-Angebot von Klarna toppt alles

Die schwedische Klarna Bank hat ihre Festgeldzinsen erhöht und bietet für ein Jahr nun 0,50 Prozent. Das ist der Spitzenwert unter allen Geldhäusern, die aus einem Land mit ebenso hoher Bonität stammen, wie Deutschland sie hat. Erhältlich ist dieses Angebot ausschließlich via Smartphone über die Klarna-App.

04.02.2022 | 07:15 Uhr von «Martin Reim »

Schweden und Deutschland haben bei der Ratingagentur Standard & Poor’s die Bestnote "AAA". Woanders gibt es mehr zu holen, beispielsweise bietet die italienische FCA Bank 0,80 Prozent für ein Jahr. Doch hat Italien lediglich das Rating "BBB", was die letzte Stufe vor "schlechter Bonität" ist.

Bei den meisten ausländischen Banken, auch bei Klarna, müssen Anleger bei einer Pleite ihr Geld über die dortige Einlagensicherung zurückverlangen. Es gilt die schwedische gesetzliche Einlagensicherung. Dort sind 1,05 Millionen schwedische Kronen oder umgerechnet 106.000 Euro je Kunde abgesichert. Für das Ausfallrisiko von Klarna selbst gibt es keine Einschätzung einer Ratingagentur. Auch auf zwei, drei und vier Jahre offeriert Klarna in der höchsten Bonitätsstufe marktweit die meisten Zinsen, nämlich 0,85 Prozent, 1,05 Prozent und 1,15 Prozent.

Mindesteinlage bei Klarna ist ein Euro, viele Wettbewerber starten erst bei 5000 Euro. Die Zinsen verspricht Klarna für Einlagen bis zu 500.000 Euro. Ein gebührenfreies Girokonto gibt es automatisch dazu. Die früher abgeschlossenen Festgelder laufen weiter - Umschichten auf die attraktivere Offerte geht also nicht. Wie bei vielen schwedischen Banken musst man sich selbst um die Versteuerung der Zinsen kümmern.

Bislang waren die Sparangebote von Klarna nur mit weniger Zinsen und über einen umständlichen Service oder die Zinsplattform Weltsparen verfügbar. In der Kooperation mit dem Einlagenbroker Raisin DS ("Weltsparen"), die es seit eineinhalb Jahren gibt, sind die Konditionen schlechter. Dort reichen die aktuell gebotenen Klarna-Zinsen von 0,25 Prozent (ein Jahr) bis 0,89 Prozent (bei vier Jahren). Mit den höheren Zinsen wolle Klarna einen "Anreiz" geben, um die eigene App zu benutzen, erklärte eine Sprecherin gegenüber dem Finanzportal "financefwd.com". Die Kooperation mit Raisin DS solle aber bestehen bleiben.

Für den schwedischen Fintech-Player sind die guten Zinskonditionen auch ein Marketing-Instrument, um sich mit seinem Konto beispielsweise von Revolut oder N26 abzuheben. Klarna kann das Geld der eigenen Bank verwenden, um die Konsumentenkredite zu finanzieren. Schon in der Vergangenheit warb Klarna mit vergleichsweise hohen Zinsen, die Konditionen waren im Oktober sogar besser als jetzt.

Dieser Artikel erschien zuerst am 03.02.2022 auf boerse-online.de

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