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Uruguay will Freihandelsabkommen zwischen Mercosur und EU umsetzen

Uruguay will das umstrittene Freihandelskommen zwischen dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur und der Europäischen Union zügig in Kraft setzen.

03.07.2020 | 06:40 Uhr

"Es könnte kein schlechteres Signal geben, als einen Prozess auf den letzten Metern nicht abzuschließen, über den schon so viele Jahre verhandelt wurde", sagte Staatschef Luis Lacalle Pou bei einem virtuellen Gipfel mit seinen Kollegen aus Brasilien, Argentinien und Paraguay am Donnerstag.

Uruguay hat für das nächste halbe Jahr die Präsidentschaft des Mercosur übernommen, während Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft innehat. "Wir wollen gemeinsam mit der deutschen Regierung die Ratifizierung des Abkommens vorantreiben", sagte Lacalle Pou. Auch die Bundesregierung hatte bereits angekündigt, während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft der Umsetzung des Freihandelsvertrags neuen Schwung zu verleihen.

Nach jahrelangen Verhandlungen hatten sich die Unterhändler vor einem Jahr auf das Abkommen geeinigt. Der Vertrag würde die größte Freihandelszone der Welt mit 780 Millionen Menschen schaffen. Er soll vor allem Zölle abbauen und damit den Handel ankurbeln. Das Abkommen muss noch von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Allerdings ist es sowohl in Südamerika als auch in Europa umstritten. Einige Länder wollen ihre Märkte schützen, andere fürchten die Aufweichung von Arbeits- oder Umweltstandards.

Quelle: dpa-AFX

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