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DWS kauft Immobilien-Spezialisten Peakside

DWS-Chef Stefan Hoops
Immobilien

Die DWS übernimmt den Immobilien-Asset-Manager Peakside Capital Advisors. Damit stärkt sie ihr Angebot bei renditeorientierten Immobilienstrategien und erweitert ihre Präsenz in Mittel- und Osteuropa.

09.10.2026 | 11:30 Uhr

Die DWS baut ihr Immobiliengeschäft aus und übernimmt den auf Value-Add- und opportunistische Immobilieninvestments spezialisierten Asset Manager Peakside Capital Advisors. Eine entsprechende Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile wurde mit den bisherigen Eigentümern um die Gründer Stefan Aumann und Boris Schran unterzeichnet.

Peakside verwaltet nach Unternehmensangaben für institutionelle Investoren Vermögenswerte von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Der in Zug ansässige Immobilienmanager ist in Deutschland, Luxemburg und Polen tätig und investiert vor allem in Büro-, Einzelhandels-, Logistik- und Wohnimmobilien.

Mit der Akquisition will die DWS ihre Alternatives-Plattform stärken und ihr europäisches Immobilienangebot um Kompetenzen im Bereich Value-Add- und opportunistischer Strategien erweitern. Zudem erhält der Vermögensverwalter einen stärkeren Zugang zu den Immobilienmärkten in Mittel- und Osteuropa. Die DWS sieht darin eine Grundlage für weiteres Wachstum ihres Immobiliengeschäfts.  

Stefan Hoops, Vorsitzender der Geschäftsführung der DWS, sagte: „Die Übernahme von Peakside ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Alternatives-Plattform. Peakside ergänzt unsere bestehenden Kompetenzen um einen überzeugenden Track Record und ausgewiesene Investmentexpertise bei Value-Add- und opportunistischen Immobilienanlagen in Europa. Die Übernahme setzt ein klares Zeichen dafür, dass Immobilien ein zentraler Bestandteil unseres Alternatives-Angebots und eine attraktive Anlageklasse sind, die wir weiter ausbauen wollen.“

Nach Abschluss der Transaktion sollen die Gründer Aumann und Schran sowie weitere Mitglieder des Senior Managements im Unternehmen bleiben. Auch für die übrigen Beschäftigten ist Kontinuität vorgesehen. Der Vollzug der Übernahme wird vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen bis Ende 2026 erwartet.

Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.


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