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Deutsche Bank: Mehr Macht für Jain

Die Deutsche Bank macht mit Jain und Fitsche an der Spitze weiter.

Der Aufsichtsrat der Bank hat personelle Änderungen im Vorstand beschlossen. Anshu Jain kann seine Führungsposition ausbauen. Rainer Neske geht Ende Juni.

21.05.2015 | 09:43 Uhr von «Patrick Daum»

Die Co-Chefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, werden Deutschlands größtes Geldhaus weiterhin anführen. Das gab der Aufsichtsrat gestern Abend bekannt. Deutliche Vorteile im Machtgefüge erhält jedoch Jain: Die „Strategie 2020“ der Deutschen Bank soll mit ihm an vorderster Front umgesetzt werden. Er übernimmt vom bisherigen Finanzchef Stefan Krause die Verantwortung für Strategie & Organisationsentwicklung, womit er maßgeblich an der Umsetzung der Ende April beschlossenen „Strategie 2020“ mitwirkt.

Krause hingegen soll von Jain die Verantwortung über das Global Transaction Banking (GTB) übernehmen. Zudem gibt Fitschen den Bereich Non-Core Operation Unit (NCOU) an Krause ab und damit die Verwaltung der internen Bad Bank. Außerdem soll Krause die Trennung von der Postbank leiten und dort den Vorsitz des Aufsichtsrats übernehmen. Fitschen verliere angeblich intern vermehrt an Rückhalt, da er sich seit einigen Wochen wegen versuchten Prozessbetrugs  vor Gericht verantworten muss. Der Prozess wird als Belastung für die Bank angesehen.

Privatkunden-Chef Rainer Neske, der zu Wochenbeginn das Handtuch geworfen hatte, verlässt das Geldhaus zum 30 Juni 2015. Christian Sewing, seit Januar für Rechts- und Compliance-Themen im Vorstand, übernimmt dessen Aufgaben. Er soll den Privatkundenbereich ohne Scheuklappen wieder auf Vordermann bringen. Ebenfalls das Unternehmen verlassen wird Alan Cloete, Co-Chief Executive Officer der Region Asien/Pazifik. Der Jain-Vertraute war im Zuge des Zinsskandals ins Visier der Ermittler gerückt.

„Jede der Ernennungen verknüpft eine Führungskraft mit einer unserer sechs wesentlichen Entscheidungen, die wir im Rahmen der Strategie 2020 angekündigt haben, darunter der Umbau unseres operativen Modells, die Investitionen in weiteres Wachstum im Global Transaction Banking, die Digitalisierung der Bank sowie die Neuausrichtung unseres Privatkundengeschäftes“, erklärten Jain und Fitschen. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Änderungen im Management eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie 2020 ermöglichen werden.“ 

(PD)

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