• DAX----
  • ES50----
  • US30----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • PartnerLounge
  • UBS Asset Management (Deutschland) GmbH
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • BNP Paribas Asset Management
  • Comgest Deutschland GmbH
  • Capital Group
  • Robeco
  • Degroof Petercam SA
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Bonafide
  • Shareholder Value Management AG
  • DONNER & REUSCHEL AG
  • Bakersteel Capital Managers
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • ODDO BHF Asset Management
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement
  • Aberdeen Standard Investments
  • IP Concept
  • Goldman Sachs Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • NN Investment Partners
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • iQ-FOXX Indices
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Jupiter-AM
  • Carmignac
  • Pictet
  • EatonVance
  • dje Kapital AG

Jetzt definitiv: Garantiezins für Lebensversicherungen sinkt auf 0,25 Prozent

Der Garantiezins für Lebensversicherungen sinkt zum 1. Januar 2022 von 0,9 auf 0,25 Prozent. Diese Änderung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Was Berater wissen sollten.

28.04.2021 | 07:15 Uhr von «Martin Reim»


Vor einigen Tagen war ein entsprechender Verordnungsentwurf des zuständigen Bundesfinanzministeriums bekannt geworden, jetzt wurde er in geltendes Recht umgesetzt. Für diese Verordnung ist keine Zustimmung des Bundestags nötig.

Der Garantiezins - in der Fachsprache Höchstrechnungszins genannt - ist Teil der Verzinsung von Lebensversicherungen, die insgesamt seit geraumer Zeit sinkt. Er soll verhindern, dass sich Versicherungsgesellschaften mit Garantieversprechen übernehmen. Sie dürfen Neukunden weniger, aber nicht mehr bieten. Auch bei der internen Kalkulation dürfen die Versicherer den Garantiezins nicht überschreiten.

Die Verordnung hätte besonders gravierende Folgen für neue Riester-Verträge. Die Branche fordert deshalb gleichzeitig eine Reform der Bedingungen für die staatlich geförderten Riester-Policen. Denn diese würden für Sparer und Versicherer sonst unattraktiv.

Eingezahlte Eigenbeiträge und staatliche Zulagen müssen beim Riester-Modell zu 100 Prozent garantiert werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und bringt die Versicherer in die Bredouille. Wenn sie nur mit 0,25 Prozent Zins kalkulieren dürfen, fällt es ihnen schwer, das zu garantieren und zugleich ihre Kosten zu decken, die bis zu zehn Prozent der Beiträge ausmachen.

Die Verzinsung bezieht sich nur auf den Sparanteil nach Abzug von Abschluss- und Verwaltungskosten sowie dem Beitrag für einen Todesfallschutz. Nur diese Summe wird verzinst.

Dieser Artikel erschien zuerst am 27.04.2021 auf boerse-online.de

Diesen Beitrag teilen: