FPM AG: Innovative „Enabler“ machen den Unterschied

FPM AG: Innovative „Enabler“ machen den Unterschied

Die verschärften Klimaschutzziele in der EU und das aktuelle, aufsehenerregende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zwingen die Politik zum Handeln.

11.05.2021 | 13:14 Uhr

Im beginnenden Wahlkampf überbieten sich die Parteien gegenseitig mit immer ambitionierteren Zielen zur Erreichung einer CO2-freien Wirtschaft im Jahre 2050. Doch die Wege dahin bleiben noch weitgehend unklar. Welche Innovationen sind nötig, welche sollen gefördert werden? Die International Energy Agency (IEA) schätzt, dass 50 Prozent der entsprechenden Technologien noch gar nicht am Markt sind oder sogar erst erfunden werden müssen. Die Wirtschaft wartet hierbei bislang vergeblich auf verlässliche Rahmenbedingungen und Leitplanken der Politik. Welche Förderung für „gutes Tun“ und Bestrafung für „schlechtes Handeln“ sind zu erwarten?

So ist etwa die endgültige Bepreisung der CO2-Zertifikate noch ungeklärt, viele gesetzliche Regelungen stehen noch aus, Fördermaßnahmen bleiben unkonkret – und das Schlimmste für die Wirtschaft: Obwohl sie bereitsteht, den „Green Deal“ massiv zu unterstützen, fehlt es vielen Unternehmen und der Industrie an Planbarkeit für die dafür notwendigen Investitionen.

In welchen Bereichen sind die Chancen für ein nachhaltiges, an der Erfüllung der ESG-Kriterien ausgerichtetes Wirtschaften und Investieren am größten, in welchen die Risiken? Wo sind disruptive Änderungen zu erwarten? Welche Technologien sind schon heute auf dem richtigen Weg, welche zukunftsfest, gar revolutionär – oder lassen dies in naher Zukunft erwarten?

Für die Wirtschaft spielen technologische Innovationen eine entscheidende Rolle

Manches gibt es bereits mit direktem Bezug zur Einsparung von CO2: zum Beispiel Produktion von Solarstrom, Biomethan aus Stroh, Biokraftstoffe, Kunststoffrecycling, effizientere Heizungsanlagen.

Darüber hinaus gibt es aber schon heute die sogenannten „Enabling Technologies“ mit indirektem Bezug auf das Thema Klimaschutz: Sie helfen anderen Unternehmen, ihre ESG-Ziele in Bezug auf CO2 zu erreichen. Hierbei geht es zum Beispiel um Maschinen für die Produktion von Solarzellen oder Windrädern, um die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs, Ladestationen für E-Autos, Hersteller von Elektrolyseuren zur Wasserstoffgewinnung oder Brennstoffzellen oder um Speicherlösungen für Elektrizität. Genau hierauf liegt der Fokus des überwiegend in Europa investierenden FPM Funds Ladon – European Value.

Er stellt nach einem konzentrierten, auch auf direkte Kontakte beruhenden Auswahlverfahren entsprechenden Unternehmen neues Kapital für Forschung, Entwicklung und Wachstum zur Verfügung. „Dabei orientieren wir uns ganz bewusst nicht an den häufig recht fragwürdigen Ergebnissen aus ESG-Datenbanken, sondern schauen auf die Produkte der Unternehmen und deren Relevanz für die CO2-Reduzierung – die tatsächlichen Weltverbesserer“, erläutert FPM-Vorstand und Portfoliomanager Raik Hoffmann das innovative Fondskonzept.

Drei erfolgreiche Innovationsführer auf einen Streich

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Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen McPhy Energy. Der französische Energiekonzern und seine Partner Technip Energies (GB) und Chart Industries (USA) wollen künftig die ganze Wertschöpfung rund um das Thema Wasserstoff bieten. Wasserstoff könnte zum Öl der Zukunft werden – ganz ohne schädliche Emissionen, wenn dessen Erzeugung aus erneuerbaren Energien gelingt. 180 Millionen Euro aus der jüngsten Kapitalerhöhung sollen dabei für den Aufbau einer Giga-Factory zur Herstellung von Elektrolyseuren und Ladestationen für Wasserstoff investiert werden. Seit Anfang 2020 hat sich der Kurs des 830 Mio. Euro schweren Unternehmens verfünffacht.

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Ein anderes Beispiel ist Compleo Charging Solutions, ein führender deutscher Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Er produziert AC- und DC-Ladestationen für öffentliches und halböffentliches Laden sowie für Flotten- und Mitarbeiternutzung. Das Unternehmen übernimmt bei der Umsetzung sowohl die Planung, Installation und Inbetriebnahme als auch die Wartung und Fehlerbehebung aus einer Hand. Die Kernprodukte aus innovativen Hardware- und integrierten Softwarelösungen stammen aus dem eigenen Haus und sind durch zahleiche Patente geschützt. Seit ihrem Börsengang im Oktober 2020 legte die Aktie um rund 60 Prozent zu.

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Das dritte Unternehmen ist die SFC Energy aus München. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt Energie- und Versorgungssysteme unter anderem auf Basis der Brennstofftechnologie. Sie ist eine weltweit operierende Unternehmensgruppe für mobile Energielösungen und Power Management mit dem Fokus auf die Öl- und Gasindustrie. Zum Angebot gehören auch Tankpatronen sowie Lösungen zur Kombination von Brennstoffzellenprodukten mit anderen Stromquellen und Stromverbrauchern. Über seine bestehende Infrastruktur werden auch Tankpatronen für den Treibstoff Methanol zur Verfügung gestellt. In den letzten fünf Jahren konnte sich der Kurs verfünffachen.

Die Anlageexperten des FPM Fund Ladon profitieren bei der Selektion der aussichtsreichsten Unternehmen und Aktien von langjährigen Erfahrungen und ihrem umfangreichen Netzwerk im Bereich mittelständischer Gesellschaften. Zahlreiche persönliche Gespräche mit den Vorständen der Unternehmen spielen für die FPM-Fondsmanager dabei eine große Rolle. Dass sich der Fokus auf Unternehmen aus dem Bereich Umwelt-Technik auszahlt, zeigen die aktuellen Kennzahlen. So konnten sich die Investoren des Fonds im letzten Jahr über eine Rendite von über 40% freuen – und dies trotz der Corona-bedingten Turbulenzen an den Finanzmärkten.


Fonds: FPM Funds Ladon – European Value * ISIN LU0232955988
Gesellschaft: FPM Frankfurt Performance Management AG

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