Pictet Asset Management: Not getting carried away

Pictet Asset Management: Not getting carried away

Die Weltwirtschaft scheint zu Beginn des neuen Jahres auf einer stabileren Basis zu stehen. Doch die Anleger sollten sich vor Selbstgefälligkeit hüten.

09.01.2020 | 12:31 Uhr

„Anfang 2020 gibt es für Investoren Anlass zu Optimismus. Die Weltwirtschaft stabilisiert sich, da die Handelsgespräche zwischen den USA und China Fortschritte machen und die politischen Wolken in Großbritannien deutlich werden", sagt Luca Paolini, Chefstratege von Pictet Asset Management.

"Das Risiko bleibt jedoch bestehen. Sowohl der Handelsstreit als auch Brexit sind bei weitem noch nicht vollständig gelöst, das Wirtschaftswachstum muss sich noch überzeugend beleben, und der Jahreswechsel geht oft mit einer erhöhten Marktvolatilität und verschärften Liquiditätsbedingungen einher. Wir bleiben daher neutral bei Aktien und negativ bei Anleihen, die sowohl relativ als auch absolut gesehen extrem teuer aussehen. "Unsere Präferenz für Schwellenländer (EM) - sowohl für Aktien als auch für Anleihen - wird durch Analysen gestützt, die zeigen, dass das Wachstum in den Entwicklungsländern weiterhin über dem der Industrieländer liegen wird. China ist zwar nicht mehr der de-facto-Wachstumsmotor, aber auch nicht allzu sehr belastend: Zwei Jahre der Stimulierung haben sich auf die Realwirtschaft ausgewirkt und zu einer Stabilisierung der Geschäftslage geführt.“

 

Inhalt:

  1. Asset Allocation: Vorsicht ist Trumpf
  2. Aktiensektoren und Regionen: Aufwärtsbewegung in Großbritannien
  3. Festverzinsliche Wertpapiere und Währungen: Die Attraktivität der EM vervielfacht sich
  4. Globale Märkte im Überblick: eine Börsen-Bonanza
  5. Zusammenfassung

 

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Originalpublikation in englischer Sprache unter diesem Link.

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