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Neue Strafzölle drücken die Kurse

FR Weekly: Die Ankündigung von Strafzöllen auf Waren aus Mexiko belastet zum Monatsbeginn die Märkte: Aktien und Rohöl eröffnen im Minus während Gold und Bitcoin Gewinne verzeichnen. Die News am Montag von der Fundresearch-Redaktion.

03.06.2019 | 10:24 Uhr von «Thomas Gräf»

DAX startet die Woche im Minus

Die deutschen Standardwerte beginnen die Woche nach schlechten Vorgaben aus Asien im Minus. Der DAX liegt gegenüber dem Freitagsschluß rund 0,8 % im Minus. Der Mai war bislang der schlechteste Börsenmonat des Jahres. Gewinner am Montag sind die Deutschen Börse AG (+0,4%), Wirecard (+0,2%) und Vonovia (+0,1%), während die Papiere von Infineon mehr als fünf Prozent verlieren. Abwärts geht es auch für die Deutsche Bank (-3,3%) und Thyssen Krupp (- 2,4%).

Die Aktien aus der zweiten Reihe verlieren zur Eröffnung rund 0,9 %, der MDAX notiert aktuell bei 24.557 Punkten. Die Gewinner heißen Aroundtown (+1,2%), Scout24 (+1%) und LEG Immobilien (+0,6%), während die rote Laterne von Norma (-4,4%), Drillisch (-3,2%) und GEA (-3,0%) gehalten wird.

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Aktienmärkte in Asien mit Abschlägen

Der japansiche Topix schloss am Morgen in Tokio mit 1.500 Punkten, das entspricht einem Minus von 0,9 % . Die Aktien an der Börse von Shanghai gaben 0,5 % nach, in Hongkong fiel der Index um 0,2 %.

Der Future auf den Euro Stoxx 50 wird am frühen Montag mit einem Abschlag von 0,7 % gehandelt, die Aussichten für den S&P500 sind nach dem Minus von 1,3 % am Freitag ebenfalls nicht rosig: Der Future auf den Index liegt bereits 0,5 % im Minus.

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Mai war schlecht fürs Öl

Die Preise für Rohöl haben im Mai um rund 15 % nachgegeben – der höchste Monatsverlust seit November. Am Montagmorgen kostet die Sorte WTI knapp 53 US$ und ein Fass der Sorte Brent wird mit 61 US$ gehandelt. Ab 10. Juni will die US-Regierung Waren aus Mexiko mit Strafzöllen in Höhe von fünf Prozent belegen, wenn das Land nicht wirksame Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung in die USA einleitet. Der Wert der Energielieferungen von Mexiko betrug im vergangenen Jahr rund 13 Milliarden US$, darunter 665.000 Barrel Öl pro Tag. “Die Ölpreise geben nach, weil die Furcht vor protektionistischen Handelseinschränkungen zunimmt“, schreibt die Investmentbank Standard Chartered an ihre Anleger. Die Zölle würden die Nachfrage weiter senken.

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Gold zieht wieder an

Der Goldpreis hat nun doch reagiert: Übers Wochenende legte der Preis für die Feinunze um ein Drittel Prozent auf nun 1.3016 US$ zu. Damit der Preis weiter steigt, müsste die Volatilität an den Aktienmärkten zunehmen oder der Dollar sinken, schreibt Rohstoffexperte Nicky Shiels von der Scotiabank in einem Update.

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US-Renditen fallen weiter

Die Rendite der zehnjährige US-Tresuries ist über das Wochenende um drei Basispunkte gefallen und liegt aktuell bei 2,10 %. Seit Jahresbeginn sank die Rendite der Staatsanleihen um rund 22 %. Die InvestmentbankJPMorgan geht davon aus, dass der Ertrag der Papiere bis Jahresende sogar auf 1,75 % nachgeben wird und bis März 2020 auf 1,65 % sinkt. Für zweijährige Papiere erwartet JPMorgan im Dezember 1,40% und 1,30 % bis März.

Aufgrund der schlechten Wachstumsprognosen – das BIP in den USA wird im zweiten Quartal wohl nur um ein Prozent und im dritten Quartal um 1,5 % wachsen – sind die Investmentbanker der Meinung, dass die Fed den Leitzins in den USA im September und im Dezember jeweils um 25 Basispunkte senken wird.

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Bitcoin setzt Höhenflug fort

Der Preis für eine Handelseinheit der künstlichen Währung Bitcoin ist im vergangenen Monat um 60 % auf aktuell 8.700 US$ gestiegen. Die Umsätze an den verschiedenen Börsen sind jedoch vergleichsweise gering: Zu Hochzeiten Ende 2017 wurden noch fast 2,5 Millionen Bitcoin pro Woche gehandelt, aktuell sind es knapp 600.000. Der Marktwert von Bitcoin beträgt aktuell 160 Milliarden US$, das ist etwas mehr als der größte Wert im DAX auf die Waage bringt: SAP wird derzeit mit 145 Milliarden US$ bewertet.

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