
Bottlenecks, Hochtief, Sommerkorrektur – drei Einschätzungen, die der Markt bestätigt hat
01.07.2026 | 08:15 Uhr
Kriege an vielen Fronten, geopolitische Unsicherheiten, Inflationssorgen. Wer aktuell investiert ist, kennt das Gefühl: Kaum hat sich eine Situation stabilisiert, dreht die nächste durch. Der FU Fonds – Multi Asset der Heemann Vermögensverwaltung AG liefert dennoch in 2026 bereits eine Performance von mehr als 25 % – bei einem Fondsvolumen von rund 131 Mio. Euro. Das ist kein Zufall.
Das Heemann-Fondsmanagement hat in den vergangenen Monaten in mehreren TV-Interviews konkrete Thesen formuliert: zu KI-Bottlenecks, zu Infrastrukturwerten, zu einem möglichen Sommer-Korrektur-Szenario. Der Sommer 2026 ist der Augenblick, in dem sich zeigt: Die Thesen stehen – und das Portfolio ist danach ausgerichtet.
Die THESEN
Im Februar 2026 sprach Miriam de Winder im ntv-Interview über die eigentlichen Gewinner des KI-Booms: nicht die Schlagzeilen-Aktien, sondern die Unternehmen, die als Bottlenecks der KI-Infrastruktur fungieren – Halbleiterkomponenten, Kühlsysteme, Netzwerkequipment, Rechenzentrum-Infrastruktur. Die Logik: Wo Nachfrage auf Kapazitätsgrenzen trifft, entsteht struktureller Preissetzungsspielraum. Diese Unternehmen gehören zu den größten Outperformern des Jahres 2026.
Es ist eine Lektion, die der Markt regelmäßig erteilt: Nicht die Lautstärke eines Themas entscheidet über die Rendite, sondern die Knappheit entlang der Wertschöpfungskette. Heemann hat genau dort gesucht – und gefunden.

Bereits im November 2025 nannte Miriam de Winder im Gespräch mit ntv-Moderator Raimund Brichta Hochtief als möglichen Highflyer des Jahres 2026. Die Begründung: struktureller Investitionsbedarf in der europäischen Infrastruktur, starke Auftragslage, Bewertung mit Potenzial. Im Juni 2026 stieg Hochtief in den DAX auf – und kurz vor der Aufzeichnung des neuesten ntv-Interviews wurde genau diese Meldung live auf dem Börsenparkett bekannt.
Dass ein Unternehmen, das im November als Kandidat für das Jahr 2026 identifiziert wurde, wenige Monate später in den Leitindex aufsteigt, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines Analyseprozesses, der strukturelle Treiber früher erkennt als der Konsens.
DIE LAGE
Juni und Juli gelten traditionell als ruhigste Börsenmonate des Jahres: weniger Handelsvolumen, weniger Impulse, häufig seitwärts tendierende Märkte. In Jahren mit geopolitischen Spannungen kann diese Ruhe trügerisch sein. Die Straße von Hormus bleibt bisher geschlossen – mit Folgen für Ölpreise, Inflation und Zinserwartungen. Gleichzeitig haben viele Märkte trotz dieser Risiken neue Höchststände erreicht.
Genau dieses Spannungsfeld – hohe Kurse, reale Risiken, geringe Liquidität – macht den Sommer 2026 zu einem Moment, in dem aktives Risikomanagement gefragt ist. Das Heemann-Fondsmanagement hat das bereits im Juni-Interview mit ntv thematisiert: Wie verhalten sich Profis und Privatanleger in einem möglichen Korrekturszenario am besten?

Die POSITIONIERUNG
Der FU Fonds – Multi Asset: Investiert und handlungsfähig
Mit einer Aktienquote von rund 60 % – dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren – ist der FU Fonds – Multi Asset nicht defensiv positioniert, sondern strategisch vorbereitet. Über 15 % entfallen auf kurzlaufende Bundesanleihen, die Liquiditätsquote wurde deutlich erhöht. Ein Future-Overlay ermöglicht bei Bedarf die partielle Absicherung des Portfolios. Das Ergebnis: Der Fonds partizipiert bei steigenden Kursen – und hat bei einer Korrektur Handlungsspielraum, den ein vollständig investiertes Portfolio nicht hat.

Die regionale Verteilung spiegelt die Investitionslogik direkt wider: Nordamerika (ca. 42 %) als Basis der globalen KI- und Technologieführer, Europa (ca. 38 %) mit gezielt übergewichteten Infrastruktur- und Energiewerten, ergänzt durch Sonstige Regionen (ca. 20 %). Diese Gewichtung ist das Ergebnis aktiver Selektion – nicht eines Index.
Der Vorteil eines Boutiquenfonds wie des FU Fonds liegt nicht im Krisenmanagement, sondern in der Antizipation. Ein hauseigener Analyseprozess – Bilanzanalyse, Chartanalyse, eine firmeneigene Einzeltitel-Datenbank – kombiniert mit kurzen Entscheidungswegen: Das Heemann-Team aus Nordhorn handelt, wenn andere noch beraten. Selbst investiert, unabhängig seit fast 30 Jahren, familiengeführt – das sind keine Marketing-Attribute, sondern strukturelle Merkmale, die in volatilen Phasen einen messbaren Unterschied machen.
FAZIT
Die KI-Bottlenecks im Februar, Hochtief im November, das Sommer-Korrektur-Risiko im Juni – drei Thesen, drei Zeitpunkte, eine konsequente Portfolioentscheidung. Der FU Fonds – Multi Asset hat nicht auf die Bestätigung gewartet, sondern vorher gehandelt. Genau das ist der Kern aktiven Managements: nicht reaktiv, sondern antizipierend.
Wer Thesen formuliert und danach positioniert, kann in der Saure-Gurken-Zeit eines tun, was passiven Strategien verwehrt bleibt: gezielt kaufen, wenn andere verkaufen müssen.
EINLADUNG ZUM WEBINAR
Donnerstag, 16. Juli 2026 | 10:30 – 11:30 Uhr | Online-Konferenz
Referentinnen: Miriam de Winder & Sabine Knee, Heemann Vermögensverwaltung AG
Kriege an vielen Fronten, geopolitische Unsicherheiten, Inflationssorgen. Wer aktuell investiert ist, kennt das Gefühl: Kaum hat sich eine Situation stabilisiert, dreht die nächste durch. Miriam de Winder und Sabine Knee managen den FU Fonds – Multi Asset seit Jahren durch genau diese Phasen. Aktiv, fundamental, ohne starre Benchmark im Rücken. Ihr Ansatz: in jeder Marktlage eine klare Haltung einnehmen – und die Portfoliostruktur konsequent danach ausrichten.
Im Webinar erwartet Sie:
Fonds: FU Fonds – Multi Asset Fonds – LU0368998240 (P) / LU1102590939 (I)
Gesellschaft: Heemann Vermögensverwaltung AG
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