Die nächste Herausforderung für die KI

Die nächste Herausforderung für die KI
Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz hält Einzug in die physische Welt und trägt dazu bei, Humanoide, selbstfahrende Autos und andere Roboteranwendungen von Science-Fiction in die Realität zu überführen.

21.07.2026 | 08:50 Uhr

Wie KI die physische Welt verändert

KI hat die digitale Wirtschaft bereits grundlegend verändert. Die nächste Herausforderung ist greifbarer. Die Technologie wird in immer mehr Maschinen integriert, die in einem physischen Raum ihre Umgebung wahrnehmen, sich bewegen und Aufgaben ausführen können.

Physikalische KI verbindet fortschrittliche Rechenmodelle mit hochentwickelter Hardware: Sensoren, Aktoren (die elektrische Signale in physikalische Bewegungen umwandeln), Prozessoren und maschinelle Bildverarbeitung. Daraus entstehen Roboter und autonome Systeme, die in realen Umgebungen sicher und produktiv arbeiten können.

Humanoide Roboter und autonome Fahrzeuge sind die sichtbarsten Beispiele für den praktischen Einsatz dieser Technologie. Der Markt für autonome Fahrzeuge (einschliesslich öffentlicher Verkehrsmittel) könnte bis 2040 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 44% auf 1,2 Bio. US-Dollar anwachsen.

Mit zunehmender Reife der Technologie beschleunigt sich auch ihre Verbreitung: Der Anteil der in den USA von Robotaxis zurückgelegten Meilen wird voraussichtlich von 0,4% im Jahr 2025 auf 7,5% im Jahr 2030 steigen. Ausserdem rechnen wir damit, dass autonome Fahrzeuge als Lkw, im öffentlichen Verkehr sowie in der Industrie, bei Lieferdiensten, im Bergbau, im Verteidigungsbereich, in der Landwirtschaft und in der Logistik eingesetzt werden. Das dürfte wiederum das Wachstum verwandter Branchen fördern, etwa Mobilität als Dienstleistung (MaaS), Softwarelizenzen und Flottenmanagement.

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