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Investoren erhöhen Allokation in Kryptos

Alle zwei Monate befragt James Butterfill (Bild), Head of Research von CoinShares Portfoliomanager über ihre Einschätzungen zu digitalen Vermögenswerten. Auf die Umfrage vom Mai 2022 gingen 54 Antworten von institutionellen Investoren ein, die ein verwaltetes Vermögen von 200 Milliarden US-Dollar abdecken.

Der jüngste Zusammenbruch des Stablecoins UST hat dazu geführt, dass die Investoren Bitcoin bevorzugen. 39 Prozent der Befragten geben an, dass Bitcoin die besten Wachstumsaussichten hat, gegenüber 36 Prozent in der vorherigen Umfrage. Durchgeführt wurde die Befragung von CoinShares. Teilgenommen haben 54 institutionelle Investoren.

07.06.2022 | 13:45 Uhr

Die Einschätzung zu den Aussichten von Ethereum fällt hingegen deutlich weniger positiv aus, was sich auch im CoinShares Bericht über die Fund Flows widerspiegelt. Die Umfrage deutet darauf hin, dass von Seiten der Investoren Bedenken hinsichtlich Ethereum bestehen und diese vermehrt zu den Währungen Solana und Cardano tendieren.

Allokation in Kryptos hat sich verdoppelt

Die Anleger haben laut der Umfrage die Gewichtung digitaler Vermögenswerte von 0,5 Prozent auf ein Prozent erhöht, da sie angesichts der aktuellen Kursschwäche ihre Positionen aufstocken wollen. Die Gewichtung bleibt jedoch deutlich unter den 1,8 Prozent vom November 2021.

Die Anleger reduzieren weiterhin die Gewichtung von festverzinslichen Wertpapieren und schichten in Sachwerte wie Rohstoffe um. Das Engagement in alternativen Anlagen (sonstige) ist hingegen auf 9,3 Prozent gestiegen. James Butterfill, Head of Research von CoinShares, geht davon aus, dass sich die Investoren auf diese Weise gegen steigende Inflation und eine straffere Geldpolitik absichern.

Während sich die Positionen in Bitcoin kaum verändert haben, investieren Anleger zunehmend in Altcoins. Die Umfrage hebt die zunehmenden Allokationen in Polkadot, Cardano und XRP auf Kosten von Ethereum hervor.

Spekulation nimmt wieder zu

Die Zahl der Anleger, die ihre Positionen aus spekulativen Gründen aufstockten, stieg von 20 Prozent auf 27 Prozent. Die Diversifizierung ist laut Butterfill nach wie vor ein wichtiger Grund für Investitionen in digitale Vermögenswerte, auch wenn sie zurückgegangen ist, was wahrscheinlich auf die stärkere Korrelation von Bitcoin mit Tech-Aktien und die Skepsis gegenüber ihren tatsächlichen Diversifizierungsvorteilen zurückzuführen ist.

In der Umfrage wurde auch ein deutlicher Rückgang der Kundennachfrage festgestellt, in einer Zeit, in der die Preise seit Anfang April um 38 Prozent gefallen sind.

Von den Befragten, die noch nicht in digitale Vermögenswerte investiert haben (8 Prozent), sind die Hauptvorbehalte, vor allem die Volatilität und die Beschränkungen für Unternehmen. Sie glauben außerdem zunehmend, dass es der Anlageklasse an Fundamentaldaten mangelt. Interessanterweise sind die Bedenken hinsichtlich der Verwahrung und des Reputationsrisikos zurückgegangen.

Drohende Regulierung hält viele vom investieren ab

Ganz oben auf der Liste der Hauptrisiken stehen laut der Umfrage nach wie vor ein staatliches Verbot und eng damit verbundene regulatorische Ängste. Solange die Regierungen keine größere Klarheit in Bezug auf die Regulierung von Kryptowährungen schaffen, wird dies laut Butterfill wahrscheinlich auch so bleiben. Die Anleger scheinen sich weniger Gedanken über Protokoll- oder Konzentrationsrisiken zu machen.

Dauerhafte Inflation wird immer weniger erwartet

Die jüngsten Höchststände der Inflation und die aggressive Straffung durch die Zentralbanken haben zu einem Rückgang der Befragten geführt, die glauben, dass die Inflation dauerhaft ist. Die Zahl derjenigen, die glauben, dass die Inflation dauerhaft ist, ist zum ersten Mal in der Umfrage zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die Ansichten über eine dauerhafte Inflation jetzt möglicherweise zu kapitulieren beginnen. (jk)

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