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Untersuchung zur Umweltbilanz von Immobilienfonds

Dr. Reinhard Kutscher, Vorstand der Geschäftsführung Union Investment Real Estate

Union Investment veröffentlicht erstmals die Daten zum eigenen Portfolio. Quantitatives Bewertungssystem entwickelt.

23.05.2012 | 11:49 Uhr von «Patrick Daum»

Als einer der ersten großen Immobilien-Bestandshalter in Deutschland hat Union Investment ihr globales Immobilienfonds-Portfolio umfassend auf Nachhaltigkeitsaspekte untersucht. „Durch die Analyse erhalten wir erstmals eine detailgenaue Übersicht der Emissionen und Ressourcenverbräuche in einem maßgeblichen Portfolio“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Union Investment Real Estate GmbH in Hamburg. „Diese für den das Gesamtportfolio repräsentativen Daten werden wir für ein qualifiziertes Benchmarking zur Verfügung stellen.“

Bereits in den Jahren 2009 und 2010 habe das Unternehmen mit dem Sustainable Investment Check seine Bestands- und Ankaufsobjekte qualitativ auf ökonomische, ökologische sowie sozio-kulturelle Nachhaltigkeit untersucht. Ergänzend dazu hat der Immobilien-Investment-Manager jetzt ein quantitatives Bewertungssystem entwickelt. Damit soll es möglich sein, auf der Basis von Verbrauchswerten Emissionen und Ressourcenverbräuche für das Immobilienfonds-Portfolio abzubilden und wiederkehrend zu bilanzieren.

An der nahmen im Frühjahr 2012 insgesamt 187 Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikobjekte aus ihren Offenen Immobilienfonds unter ökologischen Aspekten untersucht. Das ausgewählte maßgebliche Portfolio mit einem Verkehrswert von rund 14 Milliarden Euro umfasse eine Nutzfläche von 4.274.253 m², was 78 Prozent der Fläche des Gesamtportfolios entspreche. Für die Bewertung zog das Unternehmen die Indikatoren Endenergieverbrauch, Primärenergieverbrauch, CO2-Emission, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen heran. Auf das Gesamtportfolio von 282 Objekten hochgerechnet ergebe sich in der ersten Bestandsaufnahme ein CO2-Footprint von 351.487 Tonnen pro Jahr. Der Wasser-Footprint liege bei rund 2.356.006 m³ jährlich. „Auf Grundlage der sehr detaillierten Daten werden wir nun die Optimierungspotenziale ermitteln und bis Ende 2012 ein Maßnahmenprogramm formulieren, das messbar und kontinuierlich zur Verbesserung der Umweltperformance unserer Gebäude und des Gesamtportfolios führt“, sagt Union-Investment Real Estate-Chef Kutscher.

FVBS Research: Union Investment Immo-Fonds mit ca. 3 % Steigung im vergangenen Jahr.

(PD)

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