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Keine neuen offenen Immobilien-Fonds mehr?

Kranhaus Köln Süd: Innovativer Bau am Rhein.

Diskussionsentwurf der Bundesregierung: Künftig nur noch geschlossene Beteiligungen. Bestehende Produkte aber gesichert.

23.07.2012 | 16:10 Uhr

Die Bundesregierung möchte, dass keine neuen offenen Immobilienfonds mehr aufgelegt werden. Dies geht aus einem Diskussionsentwurf zum AIFM-Umsetzungsgesetz hervor, der vergangenen Freitag im Umlauf gebracht wurde. Dem Entwurf zufolge will die Bundesregierung Immobilienfonds künftig nur noch als geschlossene Beteiligung zulassen. Die offenen Immobilienfonds, die es bisher gibt, sollen jedoch bestehen bleiben und auch künftig vertrieben werden dürfen.

Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) lobte und kritisierte den Vorschlag. So sei die Bestandsgarantie für die bislang noch offenen Produkte positiv: “Die Pläne zur Regulierung bestehender Produkte werden den Markterfordernissen größtenteils gerecht”, kommentiert Verbands-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter. Ein Vermögen von rund 100 Mrd EUR (Publikums- und Spezialfonds, die Red.) werde durch den Bestandsschutz für emittierte offene Immobilienfonds gesichert. Kritisch sieht der BVI-Obere hingegen das Vorhaben, neue Produkte künftig nur noch als geschlossene Immobilienfonds zuzulassen. Offene offene Immobilienfonds seien "im Interesse der Anleger".

Derzeit ist der Markt für offene Immobilien-Publikumsfonds knapp 85 Mrd EUR groß. In der Kategorie Immobilienfonds Europa und Immobilienfonds Welt des FINANZEN FundAnalyzer FVBS werden rund 40 Produkte geführt. Rund ein Viertel allerdings befindet sich in Liquidation bzw. ist ausgesetzt. Setzt die Bundesregierung ihren Plan um, profitieren die bislang bestehenden Riesenfonds ebenso wie kleinere Produkte. Volumenmäßig vorne ist der Deka ImmobilienEuropa mit 11,74 Mrd EUR vor dem Haus-Invest von CommerzReal (9,78 Mrd EUR). Am unteren Ende der Volumenskala rangieren "Exoten" wie der Wertgrund WohnSelect (investiert nur in Wohnimmobilien) mit rund 98,5 Millionen EUR oder der österreichische Raiffeisen Immobilienfonds (A) mit einem Fondsvolumen von 69,8 Mio EUR.

Ob und wie die Pläne der Bundesregierung Gesellschaften und Anlegern nutzen, zeigt die Statistik. Zum Beispiel aus Deka-Sicht: Bei einer Verwaltungsgebühr von 0,7 Prozent erwirtschaftet der Deka ImmobilienEuropa bei gleichbleibendem Fondsvolumen mindestens 82 Mio EUR jährlich. Aus Anlegersicht: Die Wertentwicklung des Fonds in den vergangenen fünf Jahren bis Juni 2012: 3,45% p.a. Auf Sicht von zehn Jahren: 3,59% p.a. - jederzeit täglich handelbar.

(DIF)

 

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