• DAX----
  • ES50----
  • US30----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • PartnerLounge
  • UBS Asset Management (Deutschland) GmbH
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • BNP Paribas Asset Management
  • Comgest Deutschland GmbH
  • Capital Group
  • Robeco
  • Degroof Petercam SA
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Bonafide
  • Shareholder Value Management AG
  • DONNER & REUSCHEL AG
  • Bakersteel Capital Managers
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • ODDO BHF Asset Management
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement
  • Aberdeen Standard Investments
  • IP Concept
  • Goldman Sachs Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • NN Investment Partners
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • iQ-FOXX Indices
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Jupiter-AM
  • Carmignac
  • Pictet
  • EatonVance
  • dje Kapital AG

US-Notenbank Fed vor Erhöhung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte

Zur Bekämpfung der hohen Inflationsrate steht die US-Notenbank vor der zweiten Erhöhung des Leitzinses seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie. Die Entscheidung zum weiteren Kurs der Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) wird am Mittwoch (20.00 Uhr MESZ) bekanntgegeben.

04.05.2022 | 06:40 Uhr

Erwartet wird eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte auf eine Spanne von dann 0,75 bis 1 Prozent. Es wäre die erste solch starke Erhöhung seit 22 Jahren. Für gewöhnlich zieht es die Fed vor, den Leitzins in Schritten von 0,25 Prozentpunkten anzuheben.

Im Anschluss (20.30 Uhr MEZ) wird Notenbankchef Jerome Powell die Beweggründe der Fed vor Journalisten erläutern. Zudem wird er einen Ausblick auf den weiteren Kurs der Geldpolitik der Fed für die weltgrößte Volkswirtschaft geben. Der Druck auf die Notenbank ist derzeit groß, denn die Teuerungsrate ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr, was die Kaufkraft der Verbraucher schmälert.

Analysten rechnen in diesem Jahr noch mit mehreren Zinsschritten. Auch will die Fed ihre infolge der Corona-Notprogramme auf rund neun Billionen US-Dollar angeschwollene Bilanz rasch abbauen, was den Märkten weitere Liquidität entziehen würde.

Erhöhungen des Leitzinses bremsen die Nachfrage. Das hilft dabei, die Inflationsrate zu senken, schwächt aber auch das Wirtschaftswachstum. Für die Notenbank ist es daher ein Balanceakt: Sie will die Zinsen so stark anheben, dass die Inflation ausgebremst wird - ohne dabei gleichzeitig Konjunktur und Arbeitsmarkt abzuwürgen.

Quelle: dpa-AFX

Diesen Beitrag teilen: