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Ausgezeichnet – die Gewinner der Goldenen Bullen

Zum 26. Mal vergab der Münchner Finanzen Verlag in diesem Jahr seine Goldenen Bullen – die begehrte Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Asset-Management. Geehrt wurden die besten Fondsmanager, Produktanbieter, Innovatoren und Berater.

14.04.2021 | 07:00 Uhr von «Uli Kühn»

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert verleiht der Münchner Finanzen Verlag seine Goldenen Bullen. Ausgezeichnet werden damit Fonds- und Asset-Manager, Vermö-gensverwalter und andere Anbieter aus der Finanzbranche. Vergeben werden die Preise in jedem Frühjahr auf einer großen Veranstaltung, auf der die Preisträger ge- bührend gewürdigt und gefeiert werden. Doch dieses Jahr war alles anders.

Corona machte die Partypläne zunichte: Kein Fest, keine Präsentation, kein Applaus. „Dabei hätten die Preisträger gerade in diesem Jahr den Beifall wirklich verdient, denn sie haben in einem schwierigen Jahr überragende Leistungen gezeigt“, sagt Frank B. Werner, Geschäftsführer des Finanzen Verlags.

Immerhin: Siegerehrung und Feier sollen nachgeholt werden, im Frühsommer, sofern es die Politik erlaubt. Zur Überbrückung präsentiert der Finanzen Verlag alle Preisträger in einer Sonderpublikation, die seinen Anlegerzeitschriften beiliegt. Auch die TiAM-Redaktion will zur Würdigung der Sieger beitragen, doch wir beschränken uns auf die Gewinner aus der Fondsbranche.

Als „Fondsmanager des Jahres“ wurde diesmal ein Team ausgezeichnet, das seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeitet: Der Goldene Bulle in dieser Disziplin geht an Eva Fornadi und Franz Weis von der französischen Fondsboutique Comgest. Seit dem Jahr 2009 steuern die beiden den erfolgreichen Aktienfonds Comgest Europe Growth Opportunities. Seit 2109 unterstützt sie dabei Denis Lepadatu. Unisono betonen sie die Bedeutung von Teamarbeit. „Entscheidungen werden von allen getroffen. Wenn nur einer von uns Bedenken hat, machen wir es nicht“, sagt Weis.

Damit jeder eine solide Grundlage für qualifizierte Anlageentscheidungen besitzt, sind bei Comgest die Portfoliomanager zugleich Analysten. Und zwar nicht jeder für einen bestimmten Sektor, sondern für alle Firmen und Wirtschaftszweige, die sich im Fonds befinden oder beobachtet werden. „Wir sind bewusst Generalisten. Wir konstruieren Portfolios aus wachstumsstarken Einzeltiteln“, sagt Fornadi.

„Fondsgesellschaft des Jahres“ wurde J.P. Morgan Asset Management, dank des vielfältigen Angebots an exzellenten Portfolios. Seit mehr als 30 Jahren bietet J.P. Morgan Asset Management schon Investmentlösungen für Anleger in Deutschland an. Ausschlaggebend für den Sieg waren die €uro-FondsNoten, mit denen der Finanzen Verlag das Rendite-Risiko-Profil von Fonds beurteilt. Kein anderer Asset-Manager in der Kategorie derer, die in Deutschland den Anlegern über 30 Fonds zur Auswahl anbieten, weist eine bessere Produktpalette auf.

„Um Alpha zu generieren, benötigt man Portfoliomanager mit langfristigen Überzeugungen, die die richtigen Trends erkennen“, erklärt Christoph Bergweiler, CEO von J.P. Morgan AM. Eine einheitliche Strategievorgabe für alle Fondsmanager gebe es deshalb in seinem Haus nicht.

Der Preis für das „ETF-Haus des Jahres“ geht an den Branchenprimus iShares. Doch nicht die schiere Größe war der Grund für die Top-Platzierung, sondern die Leistung der iShares-ETFs. Knapp 200 ETFs wur- den bei der Bewertung berücksichtigt. Im Schnitt erreichten sie eine bessere Note als die ETFs anderer Anbieter.

Die „Fondsinnovation des Jahres 2021“ ist der Thematica – Future Mobility, der als erster das gesamte Spektrum der Zukunftsmobilität abdeckt. Von Batterietechnologie und Wasserstoff bis hin zu Smart Grids und erneuerbaren Energien. Gesteuert wird der Fonds von Claes Orn von der Genfer Vermögensverwaltung Orn & Cie. Der Fonds konnte im vergangenen Jahr von der Dynamik des Megatrends profitieren. Auf Eurobasis legte er 2020 um 160 Prozent zu.

Auf den ersten Platz in der Kategorie „Fondsboutique“ schaffte es die Banque de Luxembourg Investments (BLI). Ihre Anlagephilosophie ist stark von Warren Buffett geprägt: Die Manager investieren nur in das, was sie kennen und verstehen. Passiven Investments erteilt Geschäftsführer Guy Wagner eine klare Absage.

„In einem teuer bewerteten Markt mit mögli- cherweise zunehmender Inflation und anhaltend tiefen Zinsen ist aktives Management gefragt“, erklärt Wagner. Der Erfolg gibt ihm Recht. Die 20 von BLI aufgelegten Fonds haben eine durchschnittliche Fonds- Note von 1,87 – ein Spitzenwert.

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