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Münchener Rück bietet MEAG zum Verkauf an

Bild: München Rück,

Die Münchener Rück Versicherung verhandelt offenbar mit dem Finanzdienstleister Guggenheim über einen Verkauf ihrer Vermögensverwaltung.

21.06.2018 | 14:39 Uhr von «Dominik Weiss»

Der Rückversicherer Münchener Rück plant offenbar den Verkauf einer weiteren Geschäftssparte. Nachdem die Münchner vor kurzem ihre auf Gruppen-Risikolebensversicherungen spezialisierte Tochter Ellipse an den US-Konzern AIG abgegeben haben, steht nun auch die Vermögensverwaltung MEAG zum Verkauf. Einem Bericht des „Wallstreet-Journal“ zufolge, laufen erste Verhandlungen mit dem New-Yorker Vermögensverwalter Guggenheim Partners. Von der Trennung erwartet sich die Versicherung Kosteneinsparungen.

Die Vermögensverwaltungssparte des weltweit größten Rückversicherers betreut nach eigenen Angaben Kundengelder in Höhe von 264 Mrd. Euro. Kaufinteressent Guggenheim bringt es auf Assets under Management in ungefähr derselben Höhe. Im Gegenzug soll der Rückversicherer eine Form der Minderheitenbeteiligung erhalten, zitiert das Blatt gut informierte Kreise.

Nach Informationen von Bloomberg sieht sich Guggenheim nicht nur die Meag an, sondern führt weltweit Gespräche mit verschiedenen Versicherern, Staatsfonds und Investmentpools. Hintergrund ist eine strategische Neuausrichtung des US-Vermögensverwalters. Guggenheim Partners gehört zu den stark wachsenden Finanzdienstleistern in den USA. Bisher konzentriert sich das Geschäft mit großen institutionellen Kunden wie Versicherungen, Asset Manager und Pensionsfonds vorwiegend auf die USA. Das Unternehmen will nun neue Märkte erschließen.

Dass es zu einer Übernahme der Münchener Vermögensverwaltung kommt ist daher noch lange nicht in trockenen Tüchern. Guggenheim ebenso wie die München Rück wollten sich zu dem Gerücht nicht äußern.

Im vergangenen Jahr hatte die Münchener Rück mit den großen Sturmkatastrophen in der Karibik und den vereinigten Staaten zu kämpfen. Entsprechend mager fiel der Gewinn mit nur 375 Mio. Euro aus. In diesem Jahr sieht die Ertragslage des Unternehmens deutlich besser aus. Die Schaden-Kosten-Quote sank im ersten Quartal von 97,1% auf 88,6%. Die Münchner rechnen mit einem Gewinn von 2,5 Mrd. Euro für 2018.

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