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Die Kosten der Angst vor dem Bärenmarkt

Bild: Fotolia/FR

Seit Jahren haben Investoren Angst vor dem Bärenmarkt bei Anleihen und allokieren in Papiere mit kurzer Duration. Ihre Furcht hat einen Preis.

29.05.2018 | 10:09 Uhr

Nach einem kurzen Intermezzo zu Jahresbeginn scheint der viel beschworene Bärenmarkt bei Anleihen bereits wieder Geschichte zu sein. Zehnjährige US-Staatsanleihen notieren wieder deutlich unter 3% und auch die Renditen deutscher Bundesanleihen haben sich innerhalb eines Monats faktisch halbiert und sind auf weniger als 0,3% zurückgegangen.

Die weit verbreitete Angst vor steigenden Zinsen, die in der deutschen Anlegerseele fast so tief eingebrannt zu sein scheint, wie die Angst vor Hyperinflation, hat Investoren in den letzten Jahren eine ordentliche Stange Geld gekostet. Nachfolgend zwei Beispiele anhand eines Vergleiches von vier Fonds der Anbieter Axa und BlackRock, um das zu verdeutlichen.

Im High-Yield-Bereich hätten Anleger, die ihren Fokus auf Short-Duration-Strategien gelegt hätten rund die Hälfte an Ertrag eingebüßt. Der Axa Europe Short Duration High Yield rentierte kumuliert über 3 Jahre per 28.5.18 mit +5,01%. Der Axa European High Yield Bonds mit langer Duration dagegen mit +10,97%. Im Investment-Grade-Bereich ein ähnliches Bild: der BlackRock BGF Euro Short Duration Bond: 0,00% vs. BGF Euro Bond: +3,66%.

Investoren hätten unter Berücksichtigung der Duration in den letzten Jahren ausreichend Puffer aufbauen können, um temporäre Kursverluste bei steigenden Zinsen zu verkraften. Die klassische Risikoprämie „Duration“ hat damit einmal mehr ihre Stärke offenbart und in einem Mischportfolio meiner Meinung nach weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Um ihre volle Wirkung zu entfalten sollte darauf geachtet werden, dass Duration möglichst „pur“ gekauft wird und nicht mit anderen Risiken (bspw. Spreadrisiken bei Unternehmens-, aber auch Länderanleihen) vermischt wird.

Italienische Staatsanleihen sind ausdrücklich kein guter Baustein, um das Thema „Duration“ zu spielen. Der Fokus sollte auf qualitativ hochwertigen Staatsanleihen liegen, worunter gemeinhin US-Staatsanleihen und deutsche Bundesanleihen subsumiert werden.


Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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