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Markus Richert: Metaverse - Das nächste große Ding

Seit Jahren ist Metaverse das bestimmende Thema in den Entwicklungsabteilungen aller großen Tech-Unternehmen. Immer mehr Unternehmen stellen ihre Pläne vor. Analysten sehen dort ein neues gewaltiges ökonomisches Potenzial mit entsprechenden Chancen für Anleger.

10.02.2022 | 07:25 Uhr von «Markus Richert»

Seit Jahren ist Metaverse das bestimmende Thema in den Entwicklungsabteilungen aller großen Tech-Unternehmen. Immer mehr Unternehmen stellen ihre Pläne vor. Analysten sehen dort ein neues gewaltiges ökonomisches Potenzial mit entsprechenden Chancen für Anleger.

In der Geschichte der Menschheit hat es immer Erfindungen gegeben, die zu großen gesellschaftlichen Veränderungen geführt haben. Das iPhone von Apple war so eine Erfindung. Es machte den Computer obsolet. Das Internet passte in die Hosentasche, Dienste und Speicher wurden ins Netz verlagert. Am Ende der Entwicklung wird auch das Smartphone verschwinden. Denn das Metaverse rückt näher. In diesem Jahr wird erwartet, dass Apple seine erste Virtual-Reality-Brille der Öffentlichkeit vorstellt. „Apple Glasses" sollen die Tür zur neuen Welt werden.

Die Bezeichnung Metaverse setzt sich aus der griechischen Vorsilbe „meta", die nach oder jenseits bedeutet, sowie „verse", was für Universum steht, zusammen. Der Begriff wurde erstmals 1991 im Roman „Snow Crash" von Neal Stephenson verwendet. Im Buch taucht die Bevölkerung in eine virtuelle Welt ab und trifft sich in Form von Avataren, also Abbildern ihrer selbst. Breite Aufmerksamkeit erhielt die Vision im Herbst letzten Jahres. Marc Zuckerberg änderte den Namen der Unternehmens-Holding von Facebook zu Meta Platforms, kurz Meta.

Immer mehr Unternehmen stellen seitdem ihre Pläne zum Metaverse vor. Morgan Stanley prophezeit ein jährliches Marktpotenzial von etwa acht Billionen Dollar. Dies wäre mehr als das Doppelte des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus dem Jahr 2020. Denn das Geld wird nicht nur mit dem Verkauf von VR- und AR-fähigen Brillen verdient, sondern liegt in der Möglichkeit, in den virtuellen Welten Besitz zu haben. Möglich wird dies durch die Blockchain. Kryptowährungen und NFTs könnten zu einer tragenden Säule werden.

Unternehmen wie Microsoft, Amazon oder große Chiphersteller wie Nvidia wollen ins Metaversum eintauchen. Um die virtuellen 3-dimensionalen Welten darzustellen, werden leistungsstarke Chips, Prozessoren und Grafikkarten benötigt. Die ersten Anbieter planen die Auflage von entsprechenden Fonds und ETFs. Alle stehen derzeit Gewehr bei Fuß und warten auf den nächsten iPhone-Moment.

Doch nicht nur Tech-Unternehmen bereiten sich vor. Auch große Modekonzerne haben fertige Konzepte in der Tasche. Shopping im Metaversum klingt noch weit weg, könnte aber schon sehr bald normal werden. Bis jetzt waren es vor allem Luxusmarken, die virtuelle Designermode anboten. In der letzten Woche wurde bekannt, dass der Modekonzern H&M einen virtuellen Laden im Metaverse plant. Technisch gibt es laut Aussage von Fachleuten keine großen Hürden mehr. Die notwendige leistungsfähige Hardware ist vorhanden.

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