Im August machten die FANG+-Aktien (u. a. Tesla und NVIDIA) einen massiven Sprung von 20%. Die Polarisierung der US-Aktienmärkte vollzieht sich bereits seit zehn Jahren, wobei Wachstumstitel die Substanzwerte übertreffen.
Chef-Anleihenstratege Peter De Coensel von DPAM ist der Meinung, dass die EZB mehr präventiv statt reaktiv handeln sollte. Die Europäische Zentralbank sei nicht sensibel genug für negative Rückkopplungen, die sich nach einem eingetretenen Schaden in den meisten Fällen hartnäckig halten.
Mit dem ‚Sustainability Knowledge Centre‘ öffnet DPAM seine Expertise im Bereich nachhaltigen Investierens der breiten Öffentlichkeit.
Zu beurteilen, wie sich die langfristigen Zinssätze im Zuge der Änderung der geldpolitischen Strategie der US-Notenbank FED entwickeln werden, ist die größte Herausforderung für Anleihen-Anleger auf der ganzen Welt, hierauf verweist Peter De Coensel, Chefanlagestratege für Anleihen bei DPAM.
DPAM ist erfolgreich durch die turbulenten Marktbedingungen des 1. Halbjahres 2020 gekommen. Das verwaltete Vermögen (37,2 Milliarden Euro) blieb dank Netto-Neuzuflüssen institutioneller Anleger, die die negativen Marktauswirkungen teilweise ausglichen, relativ stabil.
Die Einigung im Europäischen Rat vom 21. Juli über den Europäischen Konjunkturfonds und den mehrjährigen EU-Haushalt war vor allem an den Devisenmärkten sichtbar. Der Euro wertete gegenüber den meisten Währungen der Industrie- und Schwellenländer auf.
Peter De Coensel, CIO Fixed Income bei DPAM, hat sich in der Literatur mit den Parallelen zwischen dem Jahr 1929 und der aktuellen Situation an den Finanzmärkten beschäftigt. Sein Fazit: Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen heute und damals. Vor allem politische Manöver, die die Finanzmärkte als Instrument zur Popularitätssteigerung nutzen.
Nach Ansicht von Alexander Roose, Chef-Aktienanlagestratege bei DPAM, liegt der wichtigste Grund für die widerstandsfähigen Aktienmärkte in der allmählichen Einsicht der Marktteilnehmer, dass keine Regierung in den entwickelten Märkten jemals die gesamte Wirtschaft abschalten wird, selbst bei einer zweiten größeren Corona-Welle.
Peter De Coensel, CIO Fixed Income bei DPAM, verweist auf eine Analyse der EZB, die die positiven Effekte der kombinierten quantitativen Maßnahmen untersucht, die sich derzeit auf monatlich rund 120 Milliarden Euro belaufen.
In ca. eineinhalb Wochen werden die Marktteilnehmer die Performance des 1. Halbjahres 2020 diskutieren. Es sollte wenig verwundern, wenn der Begriff „Überraschung“ dabei eine wichtige Rolle spielt!