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Deutsche Bank: Vorsicht: (Politische) Hürden!

Vorsicht: (Politische) Hürden!
9/2018
Himanshu Porwal, Jim Reid, Quinn Brody
Deutsche Bank (Website)

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Wir befinden uns in einer Phase des Straffungszyklus, in der es zumindest in der Vergangenheit mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Finanzmarktturbulenzen kam. Die jüngsten Ereignisse bestätigen diese These: Ungünstige Nachrichten aus Italien, der Türkei, Argentinien und den Schwellenländern führten zu heftigen Kursausschlägen.

20.09.2018 | 13:10 Uhr

Makroprognosen

Global

Welt

—   Die Weltwirtschaft expandiert nach wie vor kräftig; in wichtigen Industrieländern liegt das Wachstum über der Potenzialrate und könnte den Höchststand in diesem Zyklus erreichen. Wir rechnen für dieses Jahr bei weiterhin günstigen Fundamentaldaten mit einer globalen Wachstumsrate von 3,8%. Bis zum Ende des kommenden Jahres ist mit einer leichten Verlangsamung zu rechnen, da in den Schwellenländern das Risiko einer Abschwächung besteht 

—   Handelskonflikte stellen weiterhin ein beträchtliches Risiko für die Weltwirtschaft dar. In jüngster Zeit gab es einige positive Signale zum Thema NAFTA und zur Beziehung zwischen den USA und der EU. Der Konflikt mit China dürfte dagegen noch mindestens einige Monate lang anhalten 

—   Italien bleibt im Brennpunkt; die neue Regierung bereitet den Haushalt für 2019 vor, der von großer Bedeutung für die Schuldentragfähigkeit sein wird

—   Die Schwellenländer sind zuletzt aufgrund landesspezifischer Risiken, einer restriktiveren US-Geldpolitik und der bereits erwähnten Handelskonflikte unter Druck geraten. Angesichts der Ansteckungsrisiken für die Schwellenländer insgesamt und des anhaltend ungünstigen Trends in der Handelspolitik haben wir unsere regionalen Wachstumsprognosen zurückgenommen

USA

USA

—     Wachstumsbeschleunigung auf +2,9% im Jahr 2018 aufgrund von Steuersenkungen, fiskalischen Impulsen usw. Die Wachstumsdynamik wird außerdem durch höhere Konsumausgaben und solide Investitionen gestützt

—     Investitionen in Wohnimmobilien stellen kurzfristig ein leichtes Abwärtsrisiko für die Prognosen dar. Außerdem sind potenzielle Handelskonflikte und eventuell restriktivere finanzielle Bedingungen als Abwärtsrisiken anzusehen. Wir haben daher unsere Prognose für 2019 um einen Zehntelprozentpunkt auf 2,7% gesenkt.

—     Die jüngsten Lohn- und Preisdaten sprechen für unsere Erwartung, dass die Inflation in diesem Jahr überraschend hoch ausfallen sollte. Die Arbeitslosigkeit sinkt und die freien Kapazitäten sind begrenzt, sodass das Wachstum in diesem Jahr zunehmend inflationstreibend wirken dürfte. Die Inflation entspricht bereits dem Zielwert der Fed; falls sie sich weiter beschleunigt, dürften die Zinsen erneut angehoben werden

Euroraum

Euroraum

—     In diesem Jahr dürfte die Wirtschaft im Euroraum um 2,1% wachsen, d.h. etwas langsamer als im beeindruckenden Jahr 2017. Das über der Trendrate liegende Wachstum wird durch kräftige Einkommenszuwächse und lockere finanzielle Bedingungen gestützt. Falls die Fiskalpolitik expansiver als von uns erwartet gestaltet wird, bestehen gegebenenfalls Aufwärtsrisiken

—      Als Risiken sind stärkere Verwerfungen durch den Handelskonflikt sowie eine Auseinandersetzung zwischen Italien und der EU-Kommission über den Haushalt für 2019 anzusehen. Beide Themen dürften mittelfristig latente Risiken darstellen. Die Entwicklung in der Türkei ist als eher geringes Risiko für das Wachstum im Euroraum anzusehen, da lediglich 3% der Güterexporte in das Land gehen.

—     Die Brexit-Verhandlungen dauern an, und wir rechnen mit einer Einigung in letzter Minute. Wahrscheinlich wird die künftige Beziehung noch nicht im Detail geregelt und die Übergangsphase über Dezember 2020 hinaus verlängert

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