• DAX----
  • ES50----
  • US30----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • PartnerLounge
  • UBS Asset Management (Deutschland) GmbH
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • BNP Paribas Asset Management
  • Comgest Deutschland GmbH
  • Capital Group
  • Robeco
  • Degroof Petercam SA
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Bonafide
  • Shareholder Value Management AG
  • DONNER & REUSCHEL AG
  • Bakersteel Capital Managers
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • ODDO BHF Asset Management
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement
  • Aberdeen Standard Investments
  • IP Concept
  • Goldman Sachs Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • NN Investment Partners
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • iQ-FOXX Indices
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Jupiter-AM
  • Carmignac
  • Pictet
  • EatonVance
  • dje Kapital AG

Autoversicherung: 2022 wird es für Millionen Fahrer teurer

Viele Autofahrer müssen im nächsten Jahr mehr Geld für die Versicherung ihres Fahrzeugs ausgeben. Das geht aus der Neuberechnung der sogenannten Regionalklassen durch den Versicherungsverband GDV hervor.

31.08.2021 | 07:00 Uhr von «Bernhard Bomke»

Bei der Auto-Haftpflichtversicherung stufte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Regionalklassen in 56 von 413 Zulassungsbezirken hoch. Das heißt, rund fünf Millionen Autofahrer werden voraussichtlich mehr für die Haftpflichtversicherung ihres Fahrzeugs zahlen müssen. Auf der anderen Seite wird es für etwa 4,2 Millionen Fahrer in 52 Bezirken günstiger. Dort stufte der GDV die Regionalklassen herunter. Für 32,8 Millionen Versicherte ändert sich an den Regionalklassen nichts. Das Herauf- und Herunterstufen erfolgt gemäß der zuletzt von den Versicherungen zu zahlenden Schadensummen. Entscheidend ist dabei nicht, wo ein Schaden entstanden ist, sondern in welchem Zulassungsbezirk der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat.

Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Berlin besonders teuer

Eher günstige Schadenbilanzen weisen Bezirke in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf. Hohe Regionalklassen gelten vor allem in Großstädten sowie in Teilen Bayerns. "Die schlechteste Schadenbilanz hatte - wie schon in den Vorjahren - Berlin", sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. "Dort waren die Schäden mehr als ein Drittel höher als im Bundesdurchschnitt." Am günstigsten ist die Einstufung hingegen im Bezirk Prignitz (Brandenburg).

3,5 Millionen Autofahrer profitieren von günstigeren Regionalklassen in der Kasko-Versicherung

In der Kasko-Versicherung (Voll- und Teilkasko) gelten künftig für fast 3,5 Millionen Versicherte bessere Regionalklassen. Für gut zwei Millionen Autofahrer wird es bei diesem Teil der Autoversicherung voraussichtlich teurer. Für 31,2 Millionen Kasko-Versicherte ändert sich an den Regionalklassen nichts.

Wesermarsch und Bamberg günstig - Garmisch-Partenkirchen und Ostallgäu am teuersten

Vollkasko-Versicherte genießen im Bezirk Wesermarsch in Brake (Niedersachsen) die Vorzüge der günstigsten Regionalklasse, während Autofahrer aus Garmisch-Partenkirchen am höchsten eingestuft sind und mithin besonders viel für die Versicherung zahlen müssen. Bei der Teilkasko-Versicherung profitieren Autofahrer aus Bamberg von besonders günstigen Schadenbilanzen. Auffallend teuer ist die Teilkasko-Versicherung hingegen im Zulassungsbezirk Ostallgäu.

Die Regionalstatistik des GDV ist für die einzelnen Versicherungsunternehmen grundsätzlich unverbindlich. Sie kann ab sofort für Neuverträge sowie für bestehende Versicherungsverträge zum nächsten Fälligkeitstermin angewendet werden. In vielen Fällen dürfte es am 1. Januar 2022 soweit sein.

Dieser Artikel erschien zuerst am 30.08.2021 auf boerse-online.de

Diesen Beitrag teilen: