
Studie zum „Great Wealth Transfer“ zeigt Unsicherheit bei Finanzentscheidungen und wachsenden Bedarf an vertrauenswürdiger Finanzberatung
27.10.2026 | 09:36 Uhr
Eine neue Studie von Capital Group zeigt, dass viele Erben im Zuge des sogenannten „Great Wealth Transfer“, also der generationenübergreifenden Vermögensübertragung, weitreichende finanzielle Entscheidungen treffen müssen, bevor sie sich ausreichend darauf vorbereitet fühlen. So trafen 91 % der Befragten innerhalb von drei Monaten nach Erhalt ihrer Erbschaft ihre erste bedeutende Finanzentscheidung, jedoch fühlten sich lediglich 18 % in den ersten Wochen bei solchen Entscheidungen sehr sicher. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer vertrauenswürdigen Finanzberatung, um Erben bei kurzfristig anstehenden Entscheidungen zu unterstützen und ihnen zu helfen, eine langfristige Strategie für ihr Vermögen zu entwickeln.
Guy Henriques, President, Europe and Asia-Pacific Client Group bei Capital Group, sagt: „Eine Erbschaft bringt häufig unmittelbare finanzielle, rechtliche und administrative Entscheidungen mit sich – noch bevor viele Erben ausreichend Zeit hatten, um sich darüber klarzuwerden, welche Ziele sie mit ihrem Vermögen erreichen möchten. Unsere Studie zeigt, dass dieser Entscheidungsdruck dazu führen kann, dass Chancen ungenutzt bleiben. Viele Befragte wünschen sich rückblickend, einen größeren Teil ihrer Erbschaft investiert zu haben. Vertrauenswürdige Finanzberatung kann hier einen entscheidenden Unterschied machen: Sie hilft Erben, komplexe Sachverhalte besser zu verstehen, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine langfristige Anlagestrategie zu entwickeln. Capital Group arbeitet eng mit Vermögensverwaltern zusammen und unterstützt sie mit fundierten Investmentanalysen und einer langfristigen Perspektive dabei, die nächste Generation von Erben zu begleiten.“
Ein Blick auf Deutschland zeigt, dass Erben hier noch schneller finanzielle Entscheidungen treffen als im weltweiten Durchschnitt. So fällten mehr als zwei Drittel (67 %) ihre erste bedeutende Finanzentscheidung innerhalb weniger Tage oder Wochen nach Erhalt ihrer Erbschaft, während es weltweit nur 43 % waren. Zugleich folgen deutsche Erben den Empfehlungen ihrer Finanzberater deutlich häufiger: 73 % gaben an, diese vollständig umgesetzt zu haben, gegenüber 48 % weltweit. Diese Ergebnisse verdeutlichen sowohl den hohen zeitlichen Entscheidungsdruck bei Erbschaften als auch die wichtige Rolle, die vertrauenswürdige Finanzberatung bei der Bewältigung dieser Herausforderung spielen kann.
Zentrale Ergebnisse der Capital Group Studie:
Erben treffen Entscheidungen, bevor sie sich ausreichend vorbereitet fühlen
Vertrauenswürdige Beratung stärkt die Entscheidungssicherheit – doch Empfehlungen werden nicht immer umgesetzt
Frauen und Gen Z verändern den Umgang mit geerbtem Vermögen
Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
Diesen Beitrag teilen: