- „Die Umschichtungen in Schwellenländer-Anleihen waren
selten so umfangreich wie seit dem Amtsantritt von Donald Trump. Das gilt vor
allem für Lokalwährungsanleihen. Investoren suchen Diversifizierung jenseits
der Industrieländer.“
- „Seit 2022/23 schwanken die Anleihenkurse und die
Währungen von Schwellenländern weniger als die der entwickelten
Märkte. In dieser Zeit flossen Investments in Milliardenhöher aus
US-Dollar-Anlagen in Schwellenländer-Anleihen und Fonds (überwiegend in
Lokalwährung).“
- „Verbessert haben sich nicht zuletzt die Ratings
der Schwellenländer – schon seit den späten 1980er Jahren. Dahinter
stehen fundamentale Daten sowie wachsende Märkte für Lokalwährungsanleihen. Die
Qualität der Staatsanleihen aus den Industrieländern hat sich in dieser Zeit
übrigens verschlechtert.“
- „Die Volumina der emittierten Anleihen aus
Schwellenländern haben sich über die vergangenen zehn Jahre ebenfalls stark
ausgeweitet, auch hier v.a. bei den Lokalwährungsanleihen.“
Derzeitige Einschätzung: Hoher Carry, aussichtsreiche Währungen
- „Dank Renditen von nahezu 8 % ist der Carry ein
starkes Argument für ein Investment. Er schafft einen Puffer von 65
Basispunkten pro Monat gegen mögliche Wechselkurs- und Durationsrisiken. Hinzu
kommt das Zinssenkungspotenzial, das in einigen Schwellenländern noch besteht.“
- „Positiv schätzen wir auch die Währungen der
Schwellenländer ein, vor allem dank guter Wachstumsaussichten und möglicher
Zinssenkungen. Der deutlich höhere Renditeaufschlag macht Anleihen in
Lokalwährung attraktiver als in Hartwährung.“
- „Wer unabhängig von engen Benchmarks in
sehr viele Länder streut, kann die bestehenden Vorteile besonders breit und
flexibel nutzen. Die Benchmark-Anbieter gewichten derzeit Asien sehr hoch,
obwohl sich deren Renditen teilweise unter dem Niveau von US-Staatsanleihen
bewegen. So sind z.B. die Renditen in Lateinamerika oder in ausgewählten
afrikanischen Staaten deutlich höher.“
- „Viele Schwellenländer sind den Industriestaaten im
Zinszyklus vorausgeeilt und haben die Zinsen schon erhöht, als in den
Industrieländern noch gesenkt wurde. Die Attraktivität von Frontier-Märkten hat
dagegen in jüngster Vergangenheit nachgelassen.“
Marketing-Mitteilung.
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