
Sam Vereecke, CIO Fixed Income von DPAM, kommentiert die aktuelle FED-Entscheidung wie folgt:
22.06.2026 | 06:05 Uhr
Der scheinbare Widerspruch zwischen Warshs langjähriger Haltung zur Zins-Reduzierung und der Formulierung „ausreichende Liquidität“ ist weniger widersprüchlich, als es scheint.
Das begründet sich wie folgt:
Durch die Einrichtung einer Task Force kauft Warsh im Wesentlichen Zeit, um einen neuen Rahmen zu schaffen, während er durch T-Bill-Käufe etwas Flexibilität schafft.
Der berüchtigte ‘Warsh Twist’ (Liquidität am langen Ende abbauen, die Realwirtschaft am kurzen Ende unterstützen und die Kurve den Rest erledigen lassen) materialisiert sich noch nicht.
Sein erklärtes Ziel war eine kleinere Bilanz, die ausschließlich aus Staatsanleihen besteht, was aktive Verkäufe von hypothekenbesicherten Wertpapieren impliziert, anstatt des passiven Auslaufens, dass das QE-Programm der Powell-Ära charakterisierte.
Die Bilanz-Task Force wird das Tempo bestimmen, aber die Richtung steht nicht in Frage. Der Twist wurde vorerst verschoben.
Marketing-Mitteilung.
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