Deutsche E-Autos sind auf der Überholspur: Im nächsten Jahr kommen eine Reihe günstigerer Modelle auf den Markt, die mit höherer Reichweite, fortschrittlichen Extras punkten. Doch auch im Premiumsegment überzeugen die Modelle. Wir zeigen die Spitzenmodelle und werfen einen Blick auf Investmentchancen im Automobilsektor.
29.12.2025 | 08:00 Uhr von «Angelika Bönisch»
Der BMW i7 M70 xDrive führt die Liste der zehn teuersten E-Autos deutscher Hersteller an. Er kostet 182.200 Euro und bietet einen großzügigen Innenraum sowie ein modernes Infotainment-System. Mit 659 PS (485 kW) und einer Beschleunigung von 0–100 km/h in ca. 3,7 Sekunden liefert die Limousine eine für ihre Klasse bemerkenswerte Performance.
Als Listenzweiter folgt mit 160.500 Euro der Audi RS e-tron GT performance. Er ist mit 925 PS und einer Beschleunigung von 0–100 km/h in nur 2,5 Sekunden das leistungsstärkste Modell. Auch die Reichweite ist mit 582 km solide.
Für Fahrer, die besonderen Wert auf Reichweite legen, ist der Mercedes EQS 580 4MATIC interessant: Die Limousine übertrifft mit 705 km die Konkurrenz deutlich.
| Hersteller | Modell | Preis (€) | Reichweite (WLTP) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| BMW | i7 M70 xDrive | 182200 | 490–559 km | 659 PS, 101,7 kWh Akku, Luxuslimousine |
| Audi | RS e-tron GT performance | 160500 | 582 km | 925 PS, 105 kWh Akku, sportlich-luxuriös |
| Audi | RS e-tron GT quattro | 147500 | 592 km | 925 PS, 105 kWh Akku, Performance-Limousine |
| BMW | iX M60 | 143100 | ca. 500 km | 455 PS, SUV, 101,7 kWh Akku |
| Mercedes-Benz | EQS 580 4MATIC (Limousine) | 140000 | 705 km | 544 PS, 108 kWh Akku, Luxuslimousine |
| Porsche | Taycan Turbo S | 135000 | 573–634 km | 775 PS, 0–100 km/h in 2,8 s, Performance-Limousine |
| Audi | e-tron S Sportback | 125000 | 452 km | 503 PS, SUV, sportlich |
| Mercedes-Benz | EQS SUV 580 4MATIC | 124000 | 602 km | 544 PS, SUV, 108 kWh Akku |
| BMW | i7 xDrive60 | 139900 | 591 km | 400 PS, Luxuslimousine |
| Porsche | Macan Electric | 80700 | 516–641 km | 408 PS, sportliches SUV, neue Plattform |
Quelle Copilot: Herstellerangaben (BMW, Audi, Mercedes-Benz, Porsche), WLTP-Daten laut EV-Database, ADAC, Inside-Digital, UltimateSpecs; Stand: November 2025.
Wer statt eines Luxuswagens lieber in die Zukunft der Branche investieren möchte, kann auf thematische Fonds oder ETFs für Autohersteller und Autozulieferer setzen.
Ein Beispiel ist der iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF. Der Schwerpunkt des am 08. Juli 2002 aufgelegte ETFs sind deutsche Unternehmen, die rund die Hälfte des Portfolios ausmachen. Die größte Position bildet mit Ferrari (22,45 Prozent) zwar ein italienischer Konzern, es folgen jedoch die Mecedes-Benz Group (17,24 Prozent) und BMW (13,35 Prozent). Weitere deutsche Unternehmen im ETF sind Volkswagen, Porsche und Continental.
Auf Sicht von fünf Jahren erzielt der Fonds eine Rendite von 7,62 Prozent. 2025 ist der Kurs aufgrund des Gegenwinds in der Branche jedoch um 4,85 Prozent gefallen (Stand 26.11.25). Vielleicht ist es eine Überlegung wert, jetzt günstig in dir Branche einzusteigen.
| iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF |
|
|---|---|
| ISIN | DE000A0Q4R28 |
| KVG | BlackRock |
| Auflegung | 08.7.2002 |
| Volumen (per 06.11.2025) | 174,65 Millionen Euro |
| 12 Monate nachlaufende Dividendenausschüttungsrendite (per 24.11.2025) | 4,51 % |
| Gesamtkostenquote (TER) | 0,46 % |
| Internet |
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