Die Diskussion rund um die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Government) entwickelt sich immer mehr und zuletzt mit zunehmendem Tempo von einem Trend zu einem für Unternehmen unumgänglichen Pfeiler der Geschäftsstrategie.
Die Investmentwelt hat sich verändert. Ein Dilemma, vor allem für defensiv orientierte Investoren. Aus dem einst risikolosen Zins ist ein zinsloses Risiko geworden. Müssen Anleger, die dennoch Renditen erzielen wollen, nun stärker ins Risiko gehen?
Mit dem Schwächeln des Markit-Einkaufsmanagerindex (62,7 Punkte gegenüber 67,6 Punkten im April) ist für Deutschland eine vorerst etwas nachlassende, aber immer noch sehr hohe Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe zu erwarten.
Viele Volkswirtschaften Europas stehen vor dem nächsten wichtigen Schritt bei der Bewältigung der Coronakrise. Mit den bereits angekündigten Lockerungen bestehender Shutdown-Maßnahmen ist für das bevorstehende Halbjahr ein breiter wirtschaftlicher Aufschwung absehbar.
In dieser Woche werden die Schnellschätzungen der Markit-Einkaufsmanagerindizes für die USA, einige Euro-Staaten und die Eurozone insgesamt besondere Beachtung finden.
Charttechnik: Was spricht für Erholung?
Die jahrelange und auch in Zeiten wirtschaftlichen Wachstums betriebene ultraexpansive Geldpolitik der EZB hat die wirtschaftliche Entwicklung in einer Reihe von Mitgliedstaaten der Währungsunion kurzfristig stabilisiert.
Die Fusion von Geld- und Fiskalpolitik und das einsetzende monetäre Endspiel mit seinen inflationären Tendenzen rücken Substanzwerte ins Zentrum einer zukunftsgerichteten Vermögensstruktur. Im weitesten Sinn zählen auch Diamanten dazu.
Bankkunden ärgern sich über Negativzinsen und Verwahrentgelte – Anleihe-Investoren sprechen gar von einer Zinswüste – alle eint der Wunsch nach attraktiven Zinserträgen. In dieser Situation 4% Rendite mit Euro-Renten erwirtschaften – geht das?
Noch nie verfehlten Analystenprognosen die tatsächliche Datenveröffentlichung eines US-Arbeitsmarktberichtes so deutlich wie vergangene Woche. Anstatt des erwarteten Absinkens stieg die Arbeitslosenquote vielmehr leicht auf 6,1 Prozent.