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Sind weltweit anlegende Value-Fonds zu ängstlich?

„People are always asking me where the outlook is good, but that´s the wrong question. The right question is: Where is the outlook the most miserable?“  (John Templeton)   So denken wahre Value-Investoren. Oder sollten es zumindest. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Asset Management aber zunehmend institutionalisiert. Die Benchmark und damit einhergehend die Maxime der „Relativen Wertentwicklung“ sind immer mehr in den Vordergrund getreten.

26.06.2014 | 10:45 Uhr

„People are always asking me where the outlook is good, but that´s the wrong question. The right question is: Where is the outlook the most miserable?“ (John Templeton)

So denken wahre Value-Investoren. Oder sollten es zumindest. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Asset Management aber zunehmend institutionalisiert. Die Benchmark und damit einhergehend die Maxime der „Relativen Wertentwicklung“ sind immer mehr in den Vordergrund getreten.

An Ländern und Sektoren mit düsterem Ausblick besteht auch aktuell kein Mangel. Auf Länderebene sind dies beispielsweise Russland oder China, die mit einem P/E (KGV) von 5-6 bzw. 9 handeln. Im Gegensatz dazu ist der US-Markt mit einem hohen zweistelligen P/E signifikant teurer bewertet. Klar, beide Länder haben massive Probleme und sind scheinbar „cheap for a reason“. Es ist dennoch erstaunlich, dass das durchschnittliche Exposure der global anlegenden Value-Fonds zu beiden Ländern aktuell lediglich 0,4% bzw. 1,8% beträgt und damit quasi nicht existent ist. In den USA wird dagegen die Aussagekraft des „Shiller P/E“ zunehmend in Frage gestellt (siehe hierzu ein Whitepaper von GMO). Wenn der Markt nicht mehr billig ist, muss er eben billig gerechnet werden.

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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