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EZB-Räte signalisieren Juli-Zinserhöhung - Nagel: Weitere Zinsschritte 'zeitnah'

KÖNIGSWINTER (dpa-AFX) - Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, hat ein entschlossenes Handeln der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen die hohe Inflation gefordert. "Die Zentralbanken müssen dafür sorgen, dass sich der sehr starke Preisauftrieb nicht verfestigt", sagte Nagel laut Redetext am Freitag im Anschluss an das Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G7 in Königswinter. Eine erste Zinserhöhung in der Eurozone sieht Nagel "womöglich im Juli", wenn die Nettoanleihekäufe abgeschlossen seien.

20.05.2022 | 14:54 Uhr

Nach dem Beginn der Zinserhöhungen könnten dann weitere Zinsschritte "zeitnah folgen", sagte Nagel weiter. Er wies darauf hin, dass sich die Inflationsdynamik in recht kurzer Zeit tiefgreifend verändert habe. Nagel sagte, dass die Geldpolitik wachsam bleiben müsse.

Zuvor hatte bereits EZB-Ratsmitglied Ignazio Visco eine mögliche erste Zinserhöhung im Juli signalisiert. In einem Interview mit dem Fernsehsender Bloomberg sagte der Präsident der italienischen Notenbank ebenfalls am Freitag, dass ein Zinsschritt "vielleicht im Juli" erfolgen könnte. Auch der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau machte am Freitag deutlich, dass die Inflationsbekämpfung "kurzfristig Priorität" habe.

Zuletzt war die Inflationsrate im Euroraum im April auf ein Rekordhoch von 7,4 Prozent gestiegen. Die Teuerung liegt damit weit über dem Inflationsziel der EZB von mittelfristig zwei Prozent. An den Finanzmärkten wird mit einer Zinserhöhung der EZB im Juli gerechnet. Die Bank of England und die US-Notenbank Fed haben die Zinsen unterdessen bereits deutlich erhöht.

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