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Nachhaltigkeit: Längst mehr als nur "grün"!

In den letzten Jahren hat sich Nachhaltigkeit vom Modethema zum Megatrend gewandelt. Kein Wunder also, dass auch die Fondsindustrie das Thema forciert. Bei den Publikumsfonds treffen dabei zwei Weltanschauungen aufeinander. ... 

24.06.2013 | 09:00 Uhr

In den letzten Jahren hat sich Nachhaltigkeit vom Modethema zum Megatrend gewandelt. Kein Wunder also, dass auch die Fondsindustrie das Thema forciert. Bei den Publikumsfonds treffen dabei zwei Weltanschauungen aufeinander. Auf der einen Seite die Vertreter der "reinen Lehre", also Fonds mit sehr strikten Ausschluss- und Positivkriterien. Auf der anderen Seite der "Best-in-Class" Ansatz (BIC) der sich immer wieder herber Kritik ausgesetzt sieht ("Der nachhaltigste Öl-Multi"). Wie Umfragen bestätigen, verbinden Privatanleger mit dem Begriff Nachhaltigkeit vor allem ökologische Aspekte bzw. den Umwelt- und Klimaschutz. Ein nachhaltiger Fonds müsste somit vor allem "grün" sein. Ist das wirklich so?

Festzuhalten ist, dass das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile von Unternehmen aus quasi allen Sektoren aufgegriffen wurde (und auch größtenteils ernst genommen wird). Dies gilt natürlich auch für Unternehmen aus Bereichen wie Öl & Gas oder Chemie. Nicht zuletzt der stetig wachsende Druck Institutioneller Investoren hat hier eindeutig zu einem Umdenken geführt. Mag Nachhaltigkeit früher überwiegend als lästig empfunden worden sein (u.a. Reporting) oder der Imagepflege dienlich ("Greenwashing"), so erkennen heute mehr und mehr Unternehmen auch die damit verbundenen Chancen. Und diese manifestieren sich in handfesten Effizienzgewinnen (u.a. Geschäftsprozesse, Energieverbrauch oder Abfallmanagement). Neben der ökologischen Dimension gewinnen auch Begriffe wie "Corporate Social Responsibility" (CSR), Engagement oder Governance zunehmend an Bedeutung.

Der "Best-in-Class" Ansatz, der implizit diejenigen Unternehmen bevorzugt, welche sich auf den angesprochenen Feldern besonders hervortun, kann somit durchaus zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Natürlich beutet ein Rohstoffunternehmen dennoch weiterhin natürliche Ressourcen aus und kann damit im engsten Sinne nicht nachhaltig sein. Aber Veränderungen vollziehen sich in der Regel nun mal langsam. Wie nachhaltig mit der Brechstange betriebene Industriepolitik sein kann, zeigt dagegen die Entwicklung der "grünen" Solarbranche.  

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