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Bitcoin: Das Ende ist schon längst geschrieben

Das Zugpferd der Krypto-Spekulationen verspricht viel und hält wenig. Wer jetzt noch meint, er könne leicht hohe Renditen erzielen, zeigt nur eins: dass er wenig Ahnung hat.

16.02.2018 | 10:14 Uhr

Ob Bitcoin nun eher einem Schneeballsystem oder einem Ponzi Scheme ähnelt ist letztendlich Haarspalterei. Da es keinen berechenbaren Inneren Wert gibt, entsteht dieser ausschließlich dadurch, dass immer neue Spekulanten Einzahlungen tätigen, die dann die Auszahlungen derjenigen Teilnehmer finanzieren, die das „Spiel“ verlassen. Wie jede Spekulationsblase, die schnellen und unermesslichen Reichtum verspricht, wird natürlich auch Bitcoin irgendwann implodieren.

Die Frage ist nur wann? Ein guter Indikator dafür ist das typische Anlegerverhalten der breiten Masse, das sich trotz unzähliger Negativbeispiele in der Kapitalmarkthistorie einfach nicht verändert. Die Behavioral Finance liefert für das Ausbleiben irgendeines Lerneffekts ja mittlerweile ausführliche Erklärungen. Letztendlich ist es aber wahrscheinlich nur die reine Gier - aktuell besser bekannt unter der euphemistischen Bezeichnung FOMO („fear of missing out“) -, die die breite Anlegerschaft immer erst 5 Jahre zu spät in ein Modethema investieren lässt. Immer in der lächerlichen Hoffnung, die Renditen der „early adopters“ auch nur ansatzweise erreichen zu können. 

Ein Naturgesetz der Kapitalmarkthistorie besagt, dass mehr als 99% der Blasen-Spekulanten ihren Einsatz nicht mehr zurückgewinnen bzw. sogar einen Totalverlust erleiden müssen. 

Da der Bitcoin-Boom die breite Masse im November/Dezember 2017 endgültig erfasst hatte - es wurden weltweit Millionen neuer Konten auf Kryptoplattformen eröffnet - ist es folglich nur logisch, dass wir das All-Time-High für den Bitcoin in den Kaufkursen dieser Zeitspanne bereits gesehen haben. Noch nie in der Kapitalmarkthistorie ist die breite Masse in einer Blase auf der Gewinnerseite gestanden. Und auch diesmal wird es natürlich nicht anders sein. 

Während das „Wann“ also tatsächlich kaum zu prognostizieren ist, ist aber zumindest klar, welche Preisspanne mit Sicherheit nicht mehr erreicht werden wird.

 


Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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