Die Disziplin hinter der Maschine: Dr. Miró Mitev in der Citywealth

Die Disziplin hinter der Maschine: Dr. Miró Mitev in der Citywealth
Interview

Der Gründer und CEO von Smart Wealth, Dr. Miró Mitev, wurde diese Woche im «60 Seconds»-Interview der Citywealth Leaders List porträtiert.

09.07.2026 | 11:01 Uhr

Das Gespräch gewährte einen klaren Einblick in die Arbeitsweise von Smart Wealth und, ebenso wichtig, in das, wonach institutionelle Investoren derzeit tatsächlich suchen.

Ein vollständig automatisiertes System unter ständiger menschlicher Aufsicht

Ein verbreitetes Missverständnis über KI-gestütztes Investieren ist die Annahme, Automatisierung bedeute das Fehlen von Urteilsvermögen. Das Interview macht deutlich: Das Gegenteil ist der Fall.

«Während die KI-Technologie die täglichen Portfolioentscheidungen trifft, besteht meine Aufgabe darin, sicherzustellen, dass der Rahmen darum herum weiterhin genau wie vorgesehen funktioniert», erklärt Miró. In der Praxis bedeutet das, kontinuierlich zu überprüfen, wie sich Prognosen in Portfolioallokationen übersetzen, und zu bestätigen, dass die Positionierung innerhalb der definierten Risikolimiten, Liquiditätsanforderungen und des breiteren Anlageuniversums bleibt.

Die Maschine erledigt die Arbeit; die Disziplin liegt im Rahmen, der sie steuert. Für institutionelle Kunden ist genau diese Kombination aus Automatisierung und Aufsicht das, was Vertrauen schafft.

Wonach institutionelle Kunden wirklich fragen

Zu den aufschlussreichsten Passagen des Interviews gehören die Fragen, mit denen Kunden an das Unternehmen herantreten.

Pensionskassen, so Miró, hätten gefragt, wie das Modell Phasen mit Inflationsdruck bewältigt und dabei die tägliche Liquidität sowie den Kapitalerhalt aufrechterhält. Sie wollten die Gewissheit, dass sich Rückschläge abfedern lassen, ohne auf Rendite zu verzichten. Ein Family Office bat um ein tieferes Verständnis der Diversifikation über unkorrelierte Anlagen, was zu einer Betrachtung historischer Stresstest-Szenarien über mehrere Marktzyklen hinweg führte.

Der rote Faden, in seinen Worten: «Institutionelle Investoren suchen nach planbaren Ergebnissen statt nach spekulativen Gewinnen.» Genau diesem Anspruch wird Smart Wealth gerecht.

Stabilität und Performance in Einklang bringen

All dem liegt ein Spannungsfeld zugrunde, das institutionelle Investoren gut kennen: der Widerstreit zwischen dem Erzielen bedeutsamer Renditen und der Einhaltung strenger regulatorischer und risikobezogener Vorgaben, oft zusätzlich erschwert durch menschliche Verhaltensmuster und Personalfluktuation.

Die Antwort von Smart Wealth besteht darin, menschliche Subjektivität aus den täglichen Entscheidungen zu entfernen, Allokationen dynamisch anzupassen und robuste, wiederholbare Ergebnisse über Marktzyklen hinweg anzustreben. Oder wie Miró das Ziel formuliert: risikoadjustierte Renditen zu verbessern, ohne das Gesamtrisiko des Portfolios zu erhöhen.

Als seinen grössten beruflichen Erfolg bezeichnet er es, mitzuerleben, wie aus seiner Doktorarbeit «ein voll funktionsfähiges KI-System wurde, dem institutionelle Investoren über mehr als 25 Jahre Marktzyklen hinweg vertrauen», und damit den Nachweis erbracht zu haben, dass «diszipliniertes, KI-gestütztes Investieren Stabilität und Performance vereinen kann, ohne Kompromisse bei Risiko und Regulierung einzugehen».

Das vollständige Interview mit Dr. Miró Mitev finden Sie bei Citywealth.

Mehr über Smart Wealth erfahren Sie auf www.smartwealth.ch.

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