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Offene Immobilienfonds: Druck auf die Renditen

Offene Immobilienfonds stecken nicht erst seit heute in einem Dilemma. Sie können die hohen Mittelzuflüsse nur zu einem geringen Teil in geeignete Objekte mit akzeptablen Renditen investieren. Aus diesem Grund stehen derzeit nur noch zwei Produkte ohne Einschränkung für Anleger zur Verfügung.

09.05.2017 | 16:04 Uhr

Offene Immobilienfonds stecken nicht erst seit heute in einem Dilemma. Sie können die hohen Mittelzuflüsse nur zu einem geringen Teil in geeignete Objekte mit akzeptablen Renditen investieren. Schuld hierfür tragen die großen Preissteigerungen in den Ballungsräumen Europas. Aus diesem Grund stehen derzeit nur noch zwei Produkte ohne Einschränkung für Anleger zur Verfügung.  

Deutschland gilt mittlerweile auch im Gewerbebereich als überhitzt, insbesondere bei Objektgrößen zwischen 30 und 50 Millionen Euro, wo ein intensiver und preistreibender Wettbewerb unter den potentiellen Käufern herrscht. Die Ankaufrenditen bewegen sich in den Ballungsräumen bei 3-4%, vielfach auch darunter.

Im europäischen Kontext gilt London als sehr transparenter und liquider Standort. Allerdings wirkt sich der Brexit als zunehmender Belastungsfaktor aus und führt trotz interessanter Renditen zu einer entsprechenden Kaufzurückhaltung.

Soweit es die Anlagerichtlinien erlauben, bleiben noch Amerika und Asien als Investitionsraum. In den USA relativiert sich der Renditevorteil durch die steigenden Absicherungskosten für den US-Dollar. Im asiatischen Raum wird neben Japan insbesondere Australien als interessant gesehen.

Hinsichtlich der Nutzungsarten ist ebenfalls ein Trend erkennbar in Richtung Hotel- und Logistikimmobilien zu Lasten von Büro- und Einzelhandelsflächen. Letztere geraten zunehmend unter Druck durch den Onlinehandel. 

Neben den niedrigen Ankaufrenditen führen hohe Liquiditätsstände und zum Teil hohe Fondskosten zu entsprechend gedrückten Renditeperspektiven für den Anleger. Viel mehr wie 2% sollte man daher für das laufende Jahr im Durchschnitt nicht erwarten.

 

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

  

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