• DAX----
  • T-DAX----
  • ESt50----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • Metzler Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • Capital Group
  • Janus Henderson Investors
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Robeco
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Kames Capital
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • Carmignac
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Moventum
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Berenberg Vermoegensverwalter Office
  • Bakersteel Capital Managers
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Pictet
  • WisdomTree Europe
  • iQ-FOXX Indices
  • ODDO BHF Asset Management
  • BNP Paribas Asset Management
  • Degroof Petercam SA

Immobilienpreise steigen kräftig weiter

München bleibt die teuerste Stadt in Deutschland. Sowohl die Mieten als auch die Preise für Wohnimmobilien sind hier Spitze. Aber auch in den weiteren Top-7-Städten in Deutschland haben die Immobilienpreise im vergangenen Jahr deutlich angezogen.

18.01.2019 | 12:24 Uhr von «Thomas Gräf»

Die Mieten in den deutschen Top-Sieben-Städten stiegen im vergangenen Jahr mit geringerem Tempo als in den Jahren zuvor: Im Schnitt legten die Mieten um 4,2 % zu, im Jahr davor stiegen sie noch um 5,9 %. Das geringste Wachstum verzeichnete das Wirtschaftsforschungsinstitut Empirica in Hamburg (1,3 %), während die Mieten in Berlin sich um 6,4 % steigerten. Das hat laut Empirica zur Folge, dass junge Familien, Geringverdiener und Studenten weiter in Umland bzw. in die sogenannten “Schwarmstädte” – Magdeburg, Chemnitz, Kassel, Heilbronn – ausweichen.

Als die sieben deutschen Top-Städte gelten in der Immobilienbranche gemeinhin München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Köln. Anders als die Mieten zogen die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr an diesen Standorten kräftig an. Dies ist laut Empirica auf das anhaltende Interesse der Kapitalanleger zurückzuführen, die angesichts der niedrigen Kapitalmarktrenditen nach attraktiven investments suchen.

Preissteigerunsraten in den Top-7-Städten
Preissteigerunsraten in den Top-7-Städten

Neben den Eigentumswohnungen haben auch die Preise für Eigenheime deutlich zugelegt. Wohnimmobilien aller Baujahre stiegen 2018 um mehr als neun Prozent; 2017 waren es noch knapp sieben Prozent. Hier zeigen sich laut Empirica die “Risiken und Nebenwirkungen der Suburbanisierung” sowie die zunehmende Baulandknappheit im Umland der Schwarmstädte. Das Forschungsinstitut erwartet, dass das neue Baukindergeld die Preisentwicklung weiter anheizen wird: Die Teuerung verlagere sich ins Umland der Schwarmstädte, während die ländlichen Regionen unter Abwanderung und damit einhergehendem Leerstand zu leiden haben.

Die höchsten Mieten hat nach wie vor München zu bieten: Hier werden im Schnitt fast 18 €/qm gezahlt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frankfurt und Stuttgart mit jeweils rund 14 €/qm, während in Berlin “nur” rund 12 €/qm Miete erzielt werden.

Auch bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen nimmt München den Spitzenplatz ein. Hier haben die Quadratmeterpreise in der Jahresmitte 2018 laut Empirica die 8.000-Euro-Marke durchbrochen. In Frankfurt und Stuttgart erreichen die Preise jetzt 6.000 €/qm, es folgen Potsdam (5.500 €/qm) und Berlin (5.000 €/qm).

Preise für Wohnhäuser
Preise für Wohnhäuser

Interessant ist die Lage bei den Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn man die Preise auf Kreisebene betrachtet: Unter den zehn teuersten Landkreisen sind neun in München bzw. dem Münchner Umland angesiedelt. Hier liegen die Quadratmeterpreise jeweils über 5.000 €/qm, in München Stadt und dem Landkreis München sogar über 7.000 €/qm. Lediglich Stuttgart kann mit 5.100 €/qm auf diesem Niveau mithalten.

Diesen Beitrag teilen: