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Steht uns bald Schlimmeres als die Finanzkrise bevor? Neue IWF-Chefin warnt vor einem Kollaps

Die neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) warnt von einer schweren Finanzkrise. In ihrer ersten Rede als Nachfolgerin von Christine Lagarde auf dem IWF-Chefsessel sieht Kristalina Georgiewa massive Gefahren für die Weltwirtschaft durch die hohe Unternehmensverschuldung.

11.10.2019 | 10:36 Uhr von «Matthias Fischer»

Sollte es nun zu einem heftigen Abschwung kommen, dann seien ihrer Ansicht nach Unternehmenskredite im Wert von 19 Billionen Dollar ausfallgefährdet. Zum Vergleich: Die gesamte Wirtschaftsleistung eines Jahres der USA, der mit weitem Abstand größten Volkswirtschaft der Welt, im Jahr 2018 bei 20,5 Billionen Dollar (gemessen am Bruttoinlandsprodukt). Das aktuelle Schuldenrisiko sei damit höher als in der Finanzkrise.

Und die Bulgarin wies in einem Interview mit "Euronews" darauf hin, dass ein solcher Abschwung wirklich kommen könnte. "Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Welt von gemeinsamem Aufschwung zu gemeinsamem Abschwung verändert. Also, es geht nach unten mit dem Wachstum. Die Vorhersagen für nächstes und übernächstes Jahr zeigen, dass dieser Abschwung das Bruttosozialprodukt von 90 Prozent aller Staaten betreffen wird."

Quelle: BÖRSE ONLINE

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