
Wir gehen davon aus, dass die EZB die Zinsen am Donnerstag um 25 Basispunkte auf 2,50 % anheben wird, doch könnte dies die letzte Zinserhöhung in diesem Zyklus sein, sofern die Energiepreise nicht weiter steigen.
09.09.2026 | 09:36 Uhr
Die EZB hat relativ früh mit der Straffung begonnen, und die Kombination aus höheren Anleiherenditen und erhöhten Energiekosten dürfte das Wachstum in Europa kurzfristig belasten, was den Entscheidungsträgern Spielraum für eine unveränderte Geldpolitik gibt.
Die Anleihemärkte haben bereits eine erhebliche Straffung für die Wirtschaft ausgelöst, daher wird es interessant sein, die Kommentare der EZB zu dieser Entwicklung zu hören. Der nächste Schritt bei den EZB-Zinsen nach dem Donnerstag könnte eine Zinssenkung Ende 2027 sein. Sollten die Renditen von Bundesanleihen daher auf 3,5 % steigen, könnte dies eine Gelegenheit sein, die Duration des Portfolios in Erwartung niedrigerer Renditen im Jahr 2027 zu verlängern, wenn auch unter Berücksichtigung potenzieller kurzfristiger Schwankungen.
Auch die Politik wird 2027 zunehmend in den Fokus rücken, insbesondere im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen. Die damit verbundene Unsicherheit könnte die Investitionen belasten, je näher die Wahl rückt.“
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