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John Paulson & UCITS: Droht der nächste Performance-Flop?

Hedgefondsmanager John Paulson war einer der Gewinner der Finanzkrise, als er vor allem mit Wetten auf den Zusammenbrauch des US-Häusermarktes Milliarden verdiente. Retail-Investoren konnten erstmals Ende 2010, als der DB Platinum IV Paulson Global aufgelegt wurde, bei John Paulson investieren. Wie so oft, erwies sich auch dieses Mal der Blick in den Performance-Rückspiegel als Indikator für zukünftige Renditen als fatal.

29.10.2014 | 15:31 Uhr

Hedgefondsmanager John Paulson war einer der Gewinner der Finanzkrise, als er vor allem mit Wetten auf den Zusammenbrauch des US-Häusermarktes Milliarden verdiente. Retail-Investoren konnten erstmals Ende 2010, als der DB Platinum IV Paulson Global aufgelegt wurde, bei John Paulson investieren. Wie so oft, erwies sich auch dieses Mal der Blick in den Performance-Rückspiegel als Indikator für zukünftige Renditen als fatal.

Quelle: FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)

Für den aufmerksamen Leser von „The Greatest Trade Ever“, wo die Geschichte von Paulson & Co. detailliert aufbereitet wird, nicht wirklich überraschend. Hatte doch die Kernexpertise von John Paulson historisch eigentlich stets in den Bereichen Event Driven bzw. Merger Arbitrage gelegen. Umso erfreuter dürften viele Investoren gewesen sein, dass mit dem Schroder GAIA Paulson Merger Arbitrage  seit Juni 2014 auch diese Paulson-Strategie für Retail-Investoren zugänglich gemacht wurde. 

Dass Hedgefondsstrategien generell und auch Hedgefondsstrategien im UCITS-Mantel nicht zwangsläufig ins gelobte Land führen, haben wir an dieser Stelle schon mehrmals kritisch angemerkt (Finger weg von Hedgefonds-Strategien? und „Alternative UCITS“: Wunderdinge sind nicht zu erwarten). Die Kritik, dass viele Strategien bestenfalls „Beta“ bieten, sich aber „Alpha“ bezahlen lassen, ist definitiv nicht von der Hand zu erweisen. Dies gilt natürlich auch für das Segment Event Driven, wie folgender Chart verdeutlicht:

Quelle: x-asset-newsletter

Dem Gleichlauf im „risk on“-Umfeld steht ein ernüchternder Drawdown im „risk off“-Markt gegenüber. Wer nun glaubt, dass sich ein Star-Manager wie John Paulson diesen Gesetzmäßigkeiten entziehen kann, der wurde erneut bitter enttäuscht.

Quelle: Morningstar, eigene Darstellung

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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