• DAX----
  • T-DAX----
  • ESt50----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • Metzler Asset Management
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • Capital Group
  • FRANKFURT-TRUST
  • Janus Henderson Investors
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Robeco
  • Schroders
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Kames Capital
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • AXA Investment Managers
  • UBS Asset Management (Deutschland) GmbH
  • Carmignac
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Moventum
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Berenberg Vermoegensverwalter Office
  • UBS ETFs
  • Bakersteel Capital Managers
  • M&G Investments
  • Pictet
  • WisdomTree Europe
  • iQ-FOXX Indices
  • ETF Securities
  • Comgest
  • ODDO BHF Asset Management
  • La Financière de l'Echiquier
  • BNP Paribas Asset Management
  • Degroof Petercam SA
  • NN Investment Partners

Anmerkungen zum Thema „Risikoprämien“ und ein ungutes Gefühl

Das Thema „Risikoprämien“ und insbesondere deren Bedeutung für das Fondsmanagement gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit. Im Zusammenhang mit Faktor-ETFs hatte ich das Thema bereits gestreift.

26.03.2014 | 10:59 Uhr

Das Thema „Risikoprämien“ und insbesondere deren Bedeutung für das Fondsmanagement gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit. Im Zusammenhang mit Faktor-ETFs hatte ich das Thema bereits gestreift.

Per Definition ist eine Risikoprämie die Rendite die ein Anleger verlangen kann, damit er ein riskantes Asset hält. Im Aktienmarkt liegt diese Prämie langfristig wohl bei 5-6% (real). Die jeweilige Höhe hängt nun wiederum vom aktuellen Bewertungsniveau ab. Ziemlich sicher scheint aber, dass diese Prämie langfristig eine „mean reversion“ Tendenz aufweist, also zu ihrem Mittelwert zurückkehrt. Gleiches gilt auch für die „Kurven Prämie“ im Rentenmarkt. Die immer feingliederige Auffächerung von Renditen in „Faktorprämien“ führt mittlerweile dazu, dass der vormals pauschal als „Alpha“ titulierte Performanceanteil (also die Leistung des Fondsmanagements) immer kritischer hinterfragt wird.

Nur eingeschränkt gilt dies allerdings für den rasant wachsenden Markt an „Alternative UCITS“ Produkten. Eine Kostenstruktur von 2/20 ist durchaus noch die Regel und wird auch bezahlt. Schließlich kauft man sich ja „echtes Alpha“ ein. Stimmt das denn?

Meine Vermutung ist, dass es sich bei einer Vielzahl von Hedgefonds-Strategien, die jetzt auch im UCITS-Mantel verfügbar sind, bestenfalls um Investitionen in „Alternative Risikoprämien“ handelt. Fraglich ist aber, ob auch diese Prämien eine „mean reversion“ Tendenz aufweisen. Es ist nämlich durchaus vorstellbar, dass diese Risikoprämien vor allem (temporäre) Marktineffizienzen waren, die von Hedgefondsmanagern in den letzten 20 Jahren bereits größtenteils ausgebeutet wurden und vorwärtsgerichtet keine angemessene Kompensation mehr für die Übernahme von Risiken bieten. Zumal nicht nach Kosten.

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

Diesen Beitrag teilen: