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Aktives Management ist einfach keine gute Marke

ETFs werden immer beliebter. Das könnte daran liegen, dass aktive Fonds einfach keine gute Marke sind.

13.02.2017 | 10:06 Uhr

Brent Beshore, CEO des Private Equity Unternehmens Adventur.es, definiert eine Marke wie folgt: „Brand is the distribution of likely outcomes that you can expect from any company or person.“

Weitergedacht bedeutet dies, dass erfolgreiche Marken eine sehr geringe Streuung um die Erwartungen der Konsumenten aufweisen müssen. Oder anders gesagt: Der Konsument vertraut einer Marke vor allem dann, wenn sie zielsicher seine Erwartungen erfüllt. Folgt man dieser Definition, ist es nur logisch, warum sehr erfolgreiche Marken keinesfalls immer das beste Produkt sein müssen. Oder macht McDonald’s etwa die besten Burger?

Man könnte auch sagen, ETFs sind das McDonald’s der Finanzindustrie. Ein Produkt das mit Sicherheit die Marktrendite minus Kosten erwirtschaftet, kann per Definition wohl kaum das beste verfügbare Vehikel sein. Viel wichtiger ist aber, dass es mit unglaublich geringer Streuung genau das liefert, was die Investoren (Konsumenten) sich davon erwarten. Nämlich die Marktrendite minus Kosten. Nicht herausragend, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Summe der aktiven Fonds weist dagegen kontinuierlich eine unheimlich große Streuung in der Wertentwicklung auf. Welcher Fonds über einen bestimmten Zeitraum die Erwartungen erfüllt hat, weiß man leider immer erst ex-post. Warum also seine Geschmacksnerven auf der Suche nach dem erfolgreichsten aktiven Fonds ständig strapazieren? Da geh ich doch lieber gleich zum Meggy. Da weiß ich wenigstens, was ich bekomme. 

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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