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Active Share und die Benchmark

Die Kennzahl Active Share, als Maß für die aktiven Portfoliowetten die ein Fonds relativ zu seiner Benchmark eingeht, gewinnt bei der Fondsauswahl immer mehr an Bedeutung. Eine Vielzahl an Researchern beschäftigt sich dabei vor allem mit der Frage, ob Fonds mit hoher Active Share historisch eine höhere Wahrscheinlichkeit hatten, den Markt bzw. ihre Benchmark zu schlagen. Die Ergebnisse sind überwiegend ernüchternd, was eigentlich niemanden überraschen kann. Warum sollte ein Manager auch einen Performancevorteil daraus ziehen, einfach nur aktive Positionen einzugehen? Dies sagt letztendlich nichts über dessen Stockpicking-Fähigkeiten aus. Klar ist aber auch, dass eine hohe Active Share die notwendige Bedingung dafür ist, überhaupt Outperformance generieren zu können.

22.07.2015 | 08:41 Uhr

Die Kennzahl Active Share, als Maß für die aktiven Portfoliowetten die ein Fonds relativ zu seiner Benchmark eingeht, gewinnt bei der Fondsauswahl immer mehr an Bedeutung. Eine Vielzahl an Researchern beschäftigt sich dabei vor allem mit der Frage, ob Fonds mit hoher Active Share historisch eine höhere Wahrscheinlichkeit hatten, den Markt bzw. ihre Benchmark zu schlagen. Die Ergebnisse sind überwiegend ernüchternd, was eigentlich niemanden überraschen kann. Warum sollte ein Manager auch einen Performancevorteil daraus ziehen, einfach nur aktive Positionen einzugehen? Dies sagt letztendlich nichts über dessen Stockpicking-Fähigkeiten aus. Klar ist aber auch, dass eine hohe Active Share die notwendige Bedingung dafür ist, überhaupt Outperformance generieren zu können. 

Ein in der Diskussion vielfach vernachlässigter Aspekt ist die Wahl der passenden Benchmark. Denn oftmals werden z.B. global anlegende Fonds mit dem MSCI World verglichen. Dieser ist aber vielfach nicht die perfekte Benchmark. Investoren haben heute einfachen Zugang zu Faktorindizes (z.B. Value, Low Volatility, Quality) oder Sektorindizes, die Stil- und Faktorrisiken wesentlich genauer abgreifen als rein kapitalisierungsgewichtete Indizes. Ein Beispiel: Der Morgan Stanley Global Brands (ISIN: LU0119620416) weist gegenüber dem MSCI World eine Active Share von 92% auf. Die klassifiziert ihn als äußert aktiv gemanagten Fonds. Verwendet man aber stattdessen den MSCI World/Consumer Staples als Benchmark, dann reduziert sich die Active Share auf deutlich moderatere 70%. 

Es gilt also erst die passende Benchmark zu wählen, bevor die Active Share berechnet wird. Und diese Benchmark muss nicht zwangsläufig mit den Angaben der Produktanbieter übereinstimmen.

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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