
Der Januar war von einem besonders herausfordernden Marktumfeld geprägt, das sich durch erhöhte Volatilität und rasch wechselnde Anlegerstimmungen auszeichnete.
24.02.2026 | 05:48 Uhr
Trotz der Unsicherheit zeigte sich zugleich die Widerstandsfähigkeit der globalen Wirtschaft.
In diesem Update erläutern wir, wie unser KI-geseuerter Investmentprozess auf die veränderten Marktdynamiken reagiert hat, und geben Einblicke, wie die Modelle die Multi Asset AI Flagship Strategy im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen positioniert haben.
Portfoliokonstruktion im Januar 2026
Zusammenfassung
Der Januar 2026 markierte einen starken Jahresauftakt für die Multi Asset AI Flagship Strategy. Das Portfolio erzielte eine YTD-Performance
von +5,68 % und übertraf damit deutlich den Composite-Index (70 %
globale Aktien, 25 % globale Anleihen, 5 % globale Rohstoffe), der im selben
Zeitraum +2,32 % erreichte. Diese frühe Outperformance unterstreicht die
anhaltende Effektivität des dynamischen, Global Macro-Allokationsansatzes.
Performance Übersicht
Die Strategie bleibt auf Kurs mit ihrem langfristigen Ziel, eine annualisierte
Rendite von rund 14 % p.a. zu erreichen. Seit Auflegung der Strategie am
1. Januar 2004 erzielte das Portfolio eine Rendite von 17,12 % p.a.
bei einer Sharpe Ratio von 1,16, was die starke risikoadjustierte
Performance widerspiegelt. Bemerkenswert
ist zudem, dass die historischen Drawdowns signifikant unter jenen globaler
Aktienmärkte lagen.
Die Ergebnisse im Januar bestätigen, dass die taktische Positionierung des Modells die vorherrschenden Markttrends erfolgreich eingefangen hat, während gleichzeitig ein diszipliniertes Risikomanagement aufrechterhalten wurde.
Asset-Allokation
Das Portfolio startete ins Jahr 2026 mit einer klaren Wachstums- und Risk‑On-Ausrichtung.
Die taktischen Allokationsniveaus lagen ungefähr bei:
• Aktien: ~88 %
• Anleihen: ~27 %
• Rohstoffe: ~4 %
Das erhöhte Aktienexposure in Kombination mit einer moderaten Allokation in Anleihen signalisiert großes Vertrauen in die globalen Wachstumsbedingungen bei gleichzeitiger Berücksichtigung eines strukturierten Volatilitätsmanagements.
Analyse der Sektorallokation bei Aktien
Innerhalb der Aktienallokation zeigt das Portfolio eine deutliche Konzentration
auf wachstumsorientierte Sektoren:
(Hinweis: Sektorallokation in % bezieht sich auf das Gesamtportfolio.)
• Technologie: ~45 %
• Industrie: ~22 %
• Konsumgüter (zyklisch): ~5–6 %
• Finanzwerte: ~4–5 %
• Gesundheitswesen: ~4 %
• Energie: ~2–3 %
• Materialien & Basiskonsumgüter: marginale Allokationen
Die starke Übergewichtung im Technologiesektor reflektiert anhaltendes Momentum, robuste Ertragsdynamik und strukturelle Wachstumsfaktoren wie Innovation und digitale Transformation. Das erhöhte Industrie-Exposure deutet auf Vertrauen in zyklische Expansion und Dynamiken der globalen wirtschaftlichen Erholung hin. Defensive Sektoren wie Basiskonsumgüter und Kommunikationsdienste bleiben hingegen untergewichtet. Dies signalisiert, dass das Modell aktuell weder ausgeprägte Rezessionstendenzen noch erhöhten makroökonomischen Stress antizipiert.
Strategische Interpretation
Die Positionierung im
Januar 2026 spiegelt einen konstruktiven makroökonomischen Ausblick wider,
gekennzeichnet durch positive Wachstumserwartungen, günstige Liquiditätsbedingungen
und anhaltendes Momentum an den Aktienmärkten. Das KI-gesteuerte Allokationsmodell identifiziert eine ausgeprägte Relative Strength in wachstumsorientierten Sektoren und bewahrt zugleich über das
Anleihenexposure eine disziplinierte Diversifikationsstruktur. Die Kombination aus hoher Aktiengewichtung
und strukturierten Risikokontrollen unterstützt das
langfristige Renditeziel des Portfolios und trägt gleichzeitig zur Begrenzung potenzieller Abwärtsvolatilität bei.
Ausblick für 2026
Sollten die aktuellen Signale anhalten, ist das Portfolio gut positioniert, um von
einer weiteren Expansion der globalen Aktienmärkte zu profitieren, insbesondere
in innovationsgetriebenen Sektoren. Die erhöhte Allokation in Technologie
impliziert jedoch eine gewisse Sensitivität gegenüber möglichen Marktregimewechseln
oder abrupten Korrekturen im Wachstumssegment. Insgesamt reflektiert der Januar
2026 einen selbstbewussten und strategisch kohärenten Jahresauftakt, wobei die
Performance die dynamischen Rotationsfähigkeiten des Modells eindrucksvoll bestätigt.
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