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Fondselektion ist nichts für Laien

Im Universum von 50.000 Investmentfonds den richtigen zu finden, ist eine Herkulesaufgabe für die Anleger besser gut gerüstet sind.

12.03.2018 | 10:26 Uhr

In schöner Regelmäßigkeit kann der interessierte Anleger der Presse entnehmen, dass auch im letzten Jahr wieder nur 10% oder 15% der aktiven Manager ihren jeweiligen Vergleichsindex geschlagen haben. Derartig kurze Betrachtungszeiträume besitzen kaum Aussagekraft, aber man muss ehrlichweise konstatieren, dass die längerfristigen Zahlen in der Regel – die Trefferquote schwankt für gewöhnlich in Form von mehrjährigen Zyklen -  auch nicht wesentlich besser aussehen. Auch für professionelle Berater stellt sich damit immer öfter die Frage, ob die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen, dem zukünftig outperformenden Fondsmanager, wirklich den Aufwand (nach Kosten) lohnt. 

Die Antwort darauf kann nur ein klares „Ja, aber“ sein. Ein gewichtiges Argument ist dabei, dass sich die Wahrscheinlichkeiten für den professionellen Fondsselektor – vorausgesetzt er verfügt über ausreichend personelle Ressourcen (in Verbindung mit langjähriger Erfahrung) sowie die nötige Infrastruktur – ganz anders darstellen. Denn so herausfordernd die Suche nach dem langfristigen Outperformer auch sein mag, so vergleichsweise unkompliziert ist für einen entsprechend ausgerüsteten Fondselektor die Identifizierung von aktiven Fonds, die schon per Definition zum Scheitern bzw. Underperformen verurteilt sind. Sei es nun aufgrund zu hoher Kosten (v.a. dreiste Performance-Fee-Konstruktionen), zu enger Anlagegrenzen (u.a. TE, Active Share) oder auch einer kaum zu replizierenden historischen Performancecharakteristik (d.h. Glück). Und dies gilt ausnahmslos für alle Anlageklassen. Gehen wir von einem hypothetischen Investmentuniversum von 100 Fonds aus, gilt für den Profi also nicht 15 aus 100, sondern wohl eher 15 aus 50. 

Warum sich dieser Vorteil zu selten in einem messbaren Alpha in der Fondsauswahl niederschlägt hat unzählige Gründe - Stichwort Zeitgewichtung vs. Kapitalgewichtung. Offensichtlich ist, dass die Schuld für mangelnden Ertrag nicht immer beim Berater alleine liegt. 

 

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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