Zuvor war sich der Konjunkturindikator fünf Monate in Folge gestiegen und hatte im September den höchsten Stand seit Februar erreicht. Vor dem Iran-Krieg hatten die Konjunkturerwartungen bei plus 58,3 Punkten gelegen, bevor der Konjunkturindikator mehrere Monate in den negativen Bereich abtauchte.
"Die deutsche Wirtschaft kommt langsam aus der Stagnation heraus, doch der Aufschwung trägt sich nicht selbst", kommentiert ZEW-Präsident Achim Wambach die Ergebnisse der Umfrage. Seiner Einschätzung nach bleiben der private Konsum und private Investitionen schwach, "weil hohe Energiepreise die Realeinkommen drücken, die Produktionskosten erhöhen und die Inflation länger auf einem höheren Niveau halten".
Die immer noch schwache Bewertung der aktuellen Lage durch die Finanzexperten hat sich hingegen deutlich verbessert. Der entsprechende Indikator stieg im Oktober um 11,2 Punkte auf minus 35,9 Punkte. Ökonomen hatten mit minus 44,5 Punkten gerechnet.
























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