Mikrofinanz als Stabilitätsanker

Michael Zink, Chief Customer Officer bei Invest in Visions
Mischfonds

Die Schutzwirkung klassischer 50/50-Portfolios aus Aktien und Anleihen kann in Stressphasen zeitweise deutlich nachlassen.

21.10.2026 | 04:20 Uhr

Während früher Anleihen als natürlicher Gegenspieler zu Aktien galten, ist diese Beziehung seit der Inflations- und Zinswende weniger zuverlässig geworden.

Mikrofinanz liefert hier einen Baustein, der außerhalb der Kapitalmarktzyklen steht. „Die Rückzahlungen hängen von der lokalen Realwirtschaft ab, nicht von globalen Börsenstimmungen“, sagt Michael Zink, Chief Customer Officer beim Frankfurter Impact Investor Invest in Visions. „Das bedeutet eine strukturell niedrige Korrelation von Mikrofinanz zu traditionellen Kapitalmarktanlagen.“

In einer Modellrechnung auf Basis von Bloomberg-Daten senkt eine Beimischung von 20 Prozent eines Mikrofinanzfonds die Portfolio-Volatilität um 11,4 Prozent. Die erwartete Rendite sinkt dabei nur um 0,33 Prozentpunkte pro Jahr.

Erfahren Sie mehr im Beitrag „Mikrofinanz als Stabilitätsanker“, in dem Michael Zink die Portfolio-Logik und die Rolle von Mikrofinanz in der aktuellen Marktphase einordnet.

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