
Die Börse sortiert sich neu: Starke Gewinne, fallende Favoriten
03.11.2026 | 08:26 Uhr
Das Wichtigste in Kürze:
Portfolioimplikationen: Weiter breite Aufstellung statt einseitiger Wetten
Aktien: Wir halten zum Monatswechsel an einer neutralen Aktienquote
fest. Die robuste Gewinnentwicklung und die weiterhin widerstandsfähige
Konjunktur sprechen nicht für einen grundsätzlichen Rückzug aus Risikoanlagen.
Die jüngste Marktrotation bestätigt vielmehr den Wert einer breiten
Diversifikation. Neben ausgewählten Wachstumsunternehmen bleiben Qualitäts- und
Valueaktien wichtige Bausteine unserer Portfolios. Regelmäßiges Rebalancing
verhindert, dass einzelne Positionen oder Anlagethemen das Risiko übermäßig
bestimmen.
Anleihen: Mit den gestiegenen Renditen hat sich das
Chancen-Risiko-Verhältnis längerer Laufzeiten gegenüber dem Frühjahr
verbessert. Wie bereits im September erläutert, sehen wir deshalb zunehmend
Potenzial für einen sukzessiven Duration-Aufbau. Allerdings möchten wir einer
nachhaltigen Zinswende nicht vorgreifen. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten
zudem darauf hin, dass die Erholung bei Bundesanleihen schon bald wieder an
Schwung verlieren könnte. Wir bleiben daher zunächst bei unserer vorsichtigen
Positionierung und bevorzugen bei einer schrittweisen Laufzeitenverlängerung
weiterhin hohe Bonitäten, ohne gleichzeitig zusätzliche Kreditrisiken in
größerem Umfang einzugehen.
Gold: Das Edelmetall bleibt für uns ein strategischer
Diversifikationsbaustein. Nach der jüngsten scharfen Korrektur haben sich die
Stimmungsindikatoren deutlich eingetrübt, während das längerfristige Vertrauen
vieler Anleger in das Edelmetall stabil geblieben ist. Daraus könnte sich
mittelfristig eine antizyklische Kaufgelegenheit ergeben, auch wenn die
Stimmung allein noch kein verlässliches Einstiegssignal liefert. Auch bei
Silber lohnt es sich, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Die
kurzfristigen technischen Signale sind dort allerdings weniger eindeutig und
die Schwankungsrisiken höher. Einen unmittelbaren Handlungszwang sehen wir
nicht.
Kapitalmärkte: Ein Oktober mit zwei Gesichtern
Die Aktienmärkte zeigten im Oktober ein ungewöhnlich uneinheitliches Bild. In
den USA gerieten insbesondere große Technologie- und Kommunikationsunternehmen
unter Druck. Gefragt waren dagegen Energieunternehmen, defensive Konsumwerte,
Versorger und der Gesundheitssektor. Auch in Europa gehörten Gesundheits-,
Nahrungsmittel- und Energiewerte zu den Gewinnern. Deutlich schwächer
entwickelten sich hingegen vor allem Banken und Rohstoffunternehmen. Die großen
Aktienindizes vermittelten damit ein teilweise verzerrtes Bild der
tatsächlichen Marktverfassung.
Der Wechsel der Börsenfavoriten war bemerkenswert, allerdings nicht
ausschließlich positiv zu interpretieren: Die verstärkte Nachfrage nach
defensiven Geschäftsmodellen deutet zugleich auf eine vorsichtigere Haltung
vieler Anleger hin. Passend zum Halloween-Wochenende bot die Entwicklung
mancher bisheriger Börsenlieblinge durchaus Anlass zum Gruseln. Von einer
allgemeinen Flucht aus Aktien konnte dennoch keine Rede sein.
Auch an den Anleihemärkten änderte sich das Bild. Der starke Renditeanstieg aus
August und September setzte sich nicht fort. Stattdessen gingen die
langfristigen Staatsanleiherenditen vieler Länder teilweise deutlich zurück.
Dazu dürfte auch die gestiegene Nachfrage nach sicheren Anlagen während der
„Aktienmarktturbulenzen“ beigetragen haben. Frankreich blieb dagegen ein
besonderer Risikofaktor. Die ungelösten Haushaltsprobleme und die politische
Unsicherheit vor der Präsidentschaftswahl 2027 ließen die Risikoaufschläge
französischer Staatsanleihen zeitweise weiter steigen. Im Oktober zeigte sich
erneut, dass sich allgemeine Zinsbewegungen und länderspezifische Risiken
durchaus unterschiedlich entwickeln können.
An den Rohstoffmärkten rückte unterdessen die geopolitische Lage erneut in den
Vordergrund. Verbales „Säbelrasseln“ sowie Angriffe auf Energieinfrastruktur
und Schifffahrtswege im Nahen Osten ließen die Sorgen um die
Versorgungssicherheit wieder zunehmen. Die Ölpreise stiegen entsprechend
deutlich. Gold und insbesondere Silber konnten sich dem allgemein unruhigen
Marktumfeld nicht entziehen und verzeichneten zeitweise kräftige Rückschläge.
Wirtschaftliche Lage: Die Konjunktur bleibt erstaunlich
robust
Die wirtschaftlichen Daten des Oktobers zeichneten insgesamt ein besseres Bild,
als es die teilweise heftigen Börsenentwicklungen vermuten lassen. Besonders
bemerkenswert bleibt die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft.
Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal mit einer auf das Jahr
hochgerechneten Rate von 3,4 Prozent und damit stärker als im Vorquartal. Neben
dem privaten Konsum trugen vor allem die Investitionen zum Wachstum bei. Der
Ausbau von Rechenzentren und anderer KI-Infrastruktur bleibt dabei ein
bestimmender Impulsgeber. Allerdings zeigt der zuletzt schwächere Arbeitsmarkt,
dass die wirtschaftliche Dynamik keineswegs in allen Bereichen gleichermaßen
hoch ist.
Auch Europa überraschte positiv. Die Wirtschaftsleistung des Euroraums legte im
dritten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. In Deutschland
verbesserte sich der ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober erneut leicht.
Besonders interessant ist die unterschiedliche Entwicklung seiner Komponenten:
Während die Unternehmen ihre Geschäftserwartungen positiver einschätzen,
beurteilen sie ihre aktuelle Lage weiterhin zurückhaltend. Von einem kräftigen
Aufschwung kann deshalb nicht gesprochen werden. Die Stabilisierung der
Industrie und die Aussicht auf zusätzliche öffentliche Investitionen sprechen
aber gegen ein ausgesprochen pessimistisches Konjunkturbild.
In Asien blieb das wirtschaftliche Bild ebenfalls uneinheitlich. Chinas
Wirtschaft stabilisierte sich im dritten Quartal, getragen insbesondere von der
Industrie und den Exporten. Die schwache Binnennachfrage und die anhaltenden
Probleme des Immobiliensektors begrenzen die Erholung. Japan befindet sich
geldpolitisch in einer anderen Situation: Die Bank of Japan beließ ihren
Leitzins Ende Oktober zwar unverändert, signalisierte angesichts der
hartnäckigen Inflation aber weitere mögliche Zinserhöhungen.
Bei der Inflation gab es zuletzt ebenfalls Lichtblicke. In Deutschland ging die
am harmonisierten Verbraucherpreisindex gemessene Inflationsrate im Oktober
nach vorläufigen Berechnungen von 3,3 auf 2,8 Prozent zurück. Die nach dem
nationalen Verbraucherpreisindex berechnete Kerninflation ohne
schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel sank auf 2,1
Prozent. Von einer vollständigen Entwarnung kann dennoch keine Rede sein.
Energie verteuert sich im Vorjahresvergleich weiterhin deutlich. Sollten die
erhöhten Öl- und Gaspreise länger bestehen bleiben, könnten sie erneut auf
Produktionskosten, Verbraucherpreise und schließlich die Lohnentwicklung
durchschlagen.
Vor diesem Hintergrund hielten sowohl die Europäische Zentralbank als auch die
amerikanische Federal Reserve ihre Leitzinsen im Oktober unverändert. In den
USA stimmten allerdings erneut zwei Notenbankmitglieder für eine Zinserhöhung.
Die EZB verwies ihrerseits auf die Gefahr, dass dauerhaft höhere Energiepreise
das Wachstum belasten und gleichzeitig die Inflation verstärken könnten. Die
Notenbanken stehen damit vor einer anspruchsvollen Abwägung. Einerseits erweist
sich die Wirtschaft als erstaunlich belastbar. Andererseits wirken die höheren
Finanzierungskosten mit Verzögerung und könnten die Nachfrage in den kommenden
Quartalen bremsen. Eine verlässliche Prognose des weiteren Zinspfads bleibt
daher äußerst schwierig.
Fokusthema: „Versteckte Baisse“ oder gesunde Bereinigung?
Bereits im September hatten wir auf die auffällig geringe Marktbreite
hingewiesen. Einige wenige große Unternehmen hielten die Aktienindizes damals
vergleichsweise stabil, obwohl zahlreiche andere Aktien bereits erhebliche
Rückschläge durchlaufen hatten. Inzwischen sprechen manche Marktbeobachter
deshalb sogar von einer „versteckten Baisse“. Das klingt allerdings
dramatischer, als es die tatsächliche Entwicklung vermuten lässt. Die
Korrekturen erfolgten vielfach zeitlich versetzt und betrafen unterschiedliche
Branchen. Von einer gleichzeitigen, flächendeckenden Verkaufswelle konnte
deshalb keine Rede sein. Gerade diese unterschiedlichen Entwicklungen erklären,
warum ein Aktienindex ein wesentlich ruhigeres Bild vermitteln kann als seine
Einzelwerte.
Im Oktober kehrte sich dieses Bild nun teilweise um. Während einige der
bisherigen Gewinner stärker unter Druck gerieten, holten zahlreiche andere
Aktien auf. Das muss kein Warnsignal sein. Im Gegenteil: Eine solche Rotation
kann helfen, überzogene Erwartungen abzubauen und die Abhängigkeit des gesamten
Aktienmarktes von wenigen Schwergewichten zu reduzieren.
Warum gerade jetzt? Eine wichtige Erklärung liefert die laufende
Berichtssaison.
Bis Ende Oktober hatten rund 60 Prozent der Unternehmen im S&P 500 ihre
Quartals-ergebnisse vorgelegt. Unter Einbeziehung der noch ausstehenden
Gewinnschätzungen zeichnet sich für das dritte Quartal ein außergewöhnlich
kräftiges Gewinnwachstum von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.
Sämtliche elf großen Branchen weisen steigende Gewinne auf, sieben davon sogar
zweistellige Zuwachsraten. Der Aufschwung steht fundamental also auf einer
soliden Basis.
Allerdings offenbart die Berichtssaison auch eine interessante Schwäche. Zwar
übertrafen mehr als vier von fünf der bisher berichtenden Unternehmen die
Gewinnerwartungen der Analysten, die aggregierte positive Gewinnüberraschung
lag jedoch nur bei knapp zwei Prozent. Im Durchschnitt der vergangenen fünf
Jahre waren es rund 7,5 Prozent. Die Unternehmen verdienen also ausgesprochen
gut, übertreffen die bereits hohen Erwartungen aber nur noch knapp. Das
erklärt, warum selbst überzeugende Geschäftszahlen an der Börse mitunter
enttäuscht aufgenommen werden. Entscheidend ist eben nicht nur, wie viel ein
Unternehmen verdient, sondern welche Erwartungen bereits in seinem Aktienkurs
stecken.
Besonders deutlich wird dies erneut bei den großen Technologiekonzernen. Das
Wachstum ihrer Cloud- und KI-Geschäfte bleibt außerordentlich hoch. Bei
mehreren führenden Anbietern beschleunigte sich die Umsatzentwicklung im
vergangenen Quartal sogar nochmals. Die wirtschaftliche Nachfrage nach
KI-Anwendungen und Rechenleistung ist also längst keine bloße Zukunftsvision
mehr. Gleichzeitig erfordert der Ausbau der Infrastruktur enorme Investitionen.
Bei einigen Unternehmen belasten diese inzwischen den freien Cashflow
erheblich. Hinzu kommt, dass sich das außergewöhnlich hohe Gewinnwachstum der
KI-Infrastrukturunternehmen in den kommenden Jahren voraussichtlich
normalisieren wird, auch wenn die Zuwachsraten weiterhin beachtlich bleiben
dürften.
Für Anleger rückt deshalb immer stärker die Frage in den Mittelpunkt, welche
Unternehmen ihre hohen Investitionen dauerhaft in angemessene Kapitalrenditen
übersetzen können. Das ist keine grundsätzliche Absage an den KI-Boom, sondern
eine zunehmend differenzierte Bewertung seiner wirtschaftlichen Gewinner. Auch
die jüngsten Stimmungsindikatoren passen zu diesem Bild. Gerade bei
amerikanischen Technologieaktien hat die Skepsis deutlich zugenommen. Umfragen
deuten darauf hin, dass insbesondere professionelle Anleger ihre
Risikopositionen zuletzt reduziert haben. Gleichzeitig ist das längerfristige
Vertrauen in den gesamten Aktienmarkt keineswegs zusammengebrochen. Von einer
allgemeinen Kapitulation kann daher nicht gesprochen werden.
Entscheidend ist deshalb weniger, ob einzelne Börsenlieblinge korrigieren.
Wichtiger ist, ob die verbesserte Marktbreite Bestand hat und die Erholung
anderer Branchen auch von nachhaltig steigenden Unternehmensgewinnen getragen
wird. Gelingt dies, könnte der Aktienmarkt auf einer langfristig gesünderen
Grundlage weiter wachsen. Sollten dagegen auch die bislang stabileren Bereiche
unter Druck geraten, wäre die Situation neu zu bewerten.
Worauf Anleger in den kommenden Monaten achten sollten
Bereits morgen, am 3. November, stehen in den USA die sogenannten Midterms an.
Sämtliche 435 Sitze des Repräsentantenhauses und rund ein Drittel des Senats
werden neu gewählt. Das Ergebnis entscheidet wesentlich darüber, welche
politischen Handlungsspielräume Präsident Donald Trump in den verbleibenden
beiden Jahren seiner Amtszeit besitzt. Bislang verfügen die Republikaner in
beiden Kammern über knappe Mehrheiten. Die Umfragen deuten insbesondere im
Repräsentantenhaus auf die Möglichkeit eines Machtwechsels hin, während die
Ausgangslage im Senat weiterhin offen ist.
Sollten die Demokraten eine oder beide Kammern gewinnen, wären größere
Gesetzesvorhaben der Regierung künftig deutlich schwieriger durchzusetzen. Das
betrifft insbesondere die Steuer- und Haushaltspolitik. Gleichzeitig könnten
Verhandlungen über den Bundeshaushalt und die staatliche Schuldengrenze erneut
zu politischen Konflikten führen. Ein geteilter Kongress würde zwar zusätzliche
Ausgabenprogramme erschweren, die hohen Haushaltsdefizite aber keineswegs
automatisch beseitigen. Hinzu kommt, dass der Präsident gerade in der Außen-
und Handelspolitik erhebliche eigene Handlungsspielräume behält. Eine
grundlegende Neuausrichtung der Zoll- oder Iranpolitik wäre deshalb auch bei
veränderten Mehrheiten keineswegs sicher.
Behielten die Republikaner dagegen beide Mehrheiten, könnte die Regierung ihre
bisherige wirtschaftspolitische Linie leichter fortsetzen. Weitere steuerliche
Maßnahmen, Deregulierung und zusätzliche Ausgaben etwa für Verteidigung oder
Infrastruktur wären denkbar. Damit würde allerdings auch die Frage nach der
langfristigen Tragfähigkeit der amerikanischen Staatsverschuldung erneut an
Bedeutung gewinnen. Für die Kapitalmärkte zählt letztlich weniger die
politische Konstellation an sich als ihre Auswirkungen auf Wachstum, Inflation,
Staatsfinanzen und Regulierung. Die häufig vertretene Annahme, ein geteilter
Kongress sei grundsätzlich gut für die Börse, greift deshalb zu kurz.
Ein wichtiger Stimmungstest für den KI-Sektor könnte im November der geplante
Börsengang von Anthropic werden. Das Unternehmen hat Ende Oktober seinen
vorläufigen Börsenprospekt bei der US-Börsenaufsicht eingereicht.
Medienberichten zufolge wird ein Börsendebüt noch im November angestrebt, wobei
der genaue Zeitplan und die Konditionen bislang offen sind. Anthropic verbindet
außergewöhnlich schnelles Umsatzwachstum mit erheblichen langfristigen
Verpflichtungen für Rechenleistung und Infrastruktur. Umso aufschlussreicher
dürfte sein, welche Bewertung Anleger in einem zuletzt anspruchsvolleren
Marktumfeld noch zu akzeptieren bereit sind. Der Börsengang könnte damit zu
einem sehr wichtigen Gradmesser für die Risikobereitschaft gegenüber dem
gesamten KI-Sektor werden.
Neben diesen Ereignissen bleiben die wirtschaftlichen Fundamentaldaten
entscheidend. Die weitere Berichtssaison muss zeigen, ob das kräftige
Gewinnwachstum auch außerhalb der großen Technologieunternehmen anhält. Die
Entwicklung der Inflation und die möglichen Folgen der hohen
Finanzierungskosten werden ebenso wichtig bleiben wie die Lage im Nahen Osten.
Insbesondere die Risiken für Energieversorgung und Transportwege können die
wirtschaftlichen Perspektiven jederzeit erneut verändern.
Fazit: Die Börse wird wählerischer
Der Oktober hat gezeigt, dass selbst starke Unternehmensgewinne nicht vor
Kursrückschlägen schützen, wenn die Erwartungen zuvor entsprechend hoch waren.
Die veränderte Marktführung muss deshalb aber keine schlechte Nachricht sein.
Eine breitere Beteiligung unterschiedlicher Branchen könnte die Aktienmärkte
langfristig sogar stabilisieren.
Für uns bleibt entscheidend, dass sich die fundamentale Ausgangslage bislang
nicht grundsätzlich verschlechtert hat. Wir halten deshalb an unserer
ausgewogenen Aktienpositionierung fest und beobachten zugleich die zunehmenden
Chancen an den Aktien- und Anleihemärkten. Angesichts der weiterhin unsicheren
Inflations- und Zinsentwicklung bleibt bei letzteren allerdings Geduld gefragt.
Nicht die Begeisterung für einzelne Zukunftsthemen, sondern das Zusammenspiel
von Gewinnen, Bewertungen und solider Finanzierung dürfte künftig wieder
stärker über den Anlageerfolg entscheiden.
Quellen: Bloomberg, Reuters, FactSet, Goldman Sachs, Federal Reserve, SEC, EZB, Eurostat, US Bureau of Economic Analysis, Statistisches Bundesamt, ifo Institut, sentix sowie ergänzende Kapitalmarkt- und Sentimentanalysen. Informationsstand: 2. November 2026.
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