
Neue Spielregeln der Fed – steigende Renditen fordern die Märkte
07.09.2026 | 10:02 Uhr
Das Wichtigste in Kürze:
Portfolioimplikationen: Robust aufstellen, Chancen gezielt nutzen
Das Umfeld bleibt für Anleger grundsätzlich konstruktiv, gleichzeitig steigt
der Preis für Fehler. Hohe Aktienbewertungen treffen auf weltweit höhere
langfristige Renditen, einen enormen Finanzierungsbedarf von Staaten und
Unternehmen sowie eine US-Notenbank, die den Märkten künftig weniger
Orientierung geben will. Ein Rückzug aus Risikoanlagen erscheint deshalb nicht
angezeigt – eine bewusste Auswahl und Gewichtung der einzelnen Bausteine wird
dagegen umso wichtiger.
Bei Aktien bleiben Unternehmen mit belastbaren
Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen und verlässlicher Profitabilität im Fokus.
Neben Qualitäts- und Valueaktien bleiben auch ausgewählte Wachstumsunternehmen
attraktiv. Gerade beim Thema künstliche Intelligenz sollte jedoch stärker
darauf geachtet werden, ob hohe Investitionen tatsächlich in steigende Umsätze,
Gewinne und Cashflows münden. Zu große Konzentrationen auf einzelne Gewinner
oder Themen gilt es zu vermeiden.
Anleihen bieten attraktive laufende Erträge. Der
August hat allerdings eindrucksvoll gezeigt, dass lange Laufzeiten bei
steigenden Renditen erhebliche Kursverluste verursachen können. Vor dem
Hintergrund hoher Staatsverschuldung, Inflationsrisiken und eines strukturell
großen Kapitalbedarfs bevorzugen wir weiterhin kurze bis mittlere Laufzeiten
und gute Bonitäten.
Auch Gold rückte im August wieder stärker in den Vordergrund.
Nach der Schwäche der Vormonate profitierte das Edelmetall unter anderem von
den Turbulenzen an den Anleihemärkten, zunehmenden Sorgen um die langfristige
Tragfähigkeit staatlicher Verschuldung und einer wieder höheren
institutionellen Nachfrage. Für uns bestätigt dies die Rolle von Gold als
strategischen Stabilitätsbaustein – nicht als Ersatz für Aktien oder Anleihen,
sondern als Ergänzung in einem Umfeld erhöhter finanzpolitischer und
geldpolitischer Unsicherheit.
Nach der starken Entwicklung vieler Risikoanlagen im bisherigen Jahresverlauf
bleibt schließlich Rebalancing wichtig. Erfolgreiche Positionen müssen deshalb
nicht vorschnell verkauft werden. Übermäßige Gewichte sollten jedoch
zurückgeführt werden, wenn einzelne Themen das Gesamtrisiko eines Portfolios
zunehmend bestimmen. Im Ergebnis entsteht so eine robuste Aufstellung aus gut
kalkulierbaren Ertragsbausteinen und gezielt eingegangenen Wachstumschancen.
Kapitalmärkte: Langfristige Renditen werden zum globalen
Thema
Die auffälligste Entwicklung im August spielte sich nicht am Aktienmarkt,
sondern am Anleihenmarkt ab. Anleger verlangen für langfristige Staatsanleihen
zunehmend höhere Renditen. In den USA stieg die Rendite 30-jähriger
Staatsanleihen zeitweise auf mehr als 5,3 Prozent und damit auf den höchsten
Stand seit 2007. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein rein
amerikanisches Phänomen. In Deutschland erreichten zehnjährige Bundesanleihen
Niveaus wie zuletzt 2011. Auch in Frankreich und Großbritannien erhöhten sich
die Finanzierungskosten deutlich. Besonders bemerkenswert ist Japan: Dort
näherte sich die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen der Marke von drei Prozent
– ein Niveau, das nach Jahrzehnten niedriger japanischer Zinsen noch vor kurzem
kaum vorstellbar gewesen wäre.
Die Ursachen unterscheiden sich im Detail, haben aber einen gemeinsamen Kern.
Anleger müssen immer größere Mengen neuer Anleihen aufnehmen, während
gleichzeitig Inflationsrisiken erhöht bleiben. Staaten finanzieren
Verteidigung, Infrastruktur und andere Ausgabenprogramme. Parallel benötigen
aber auch Unternehmen enorme Summen. Besonders der Ausbau von Rechenzentren und
KI-Infrastruktur wird zunehmend über den Anleihemarkt finanziert. Allein die
Emission von Unternehmensanleihen hoher Bonität erreichte in den USA im August
einen Rekordwert. China ist derzeit die große Ausnahme. Schwache
Binnennachfrage und niedriger Preisdruck ermöglichen dort weiterhin
vergleichsweise niedrige Zinsen. Die chinesische Zentralbank versucht zudem,
die Finanzierungskonditionen unterstützend zu halten.
Interessant war im August auch die Reaktion der US-Regierung. Nachdem die
langfristigen Renditen stark gestiegen waren, ließ Finanzminister Scott Bessent
die geplanten Rückkäufe älterer Staatsanleihen mit zehn bis 30 Jahren deutlich
ausweiten. Vereinfacht gesagt kauft das Finanzministerium schwerer handelbare
ältere Anleihen zurück und finanziert sich gleichzeitig über neuere Papiere.
Ziel ist vor allem, die Funktionsfähigkeit und Liquidität des Marktes zu
verbessern. Solche Rückkäufe sind nicht mit den früheren groß angelegten
Anleihekäufen der Notenbank gleichzusetzen. Sie können jedoch kurzfristig einen
ähnlichen Effekt auf einzelne Marktsegmente haben: Nach der Ankündigung gingen
die langfristigen Renditen zunächst zurück – sogar europäische Anleihen profitierten
zeitweise. Schon kurze Zeit später setzte sich der Aufwärtsdruck allerdings
wieder durch.
Technische Eingriffe können also Stress begrenzen, aber die grundlegenden
Ursachen steigender Renditen nicht beseitigen. Wenn Anleger wegen Inflation,
hoher Verschuldung oder steigenden Kapitalbedarfs eine höhere Verzinsung
verlangen, bleibt die Wirkung solcher Maßnahmen begrenzt. Bemerkenswert ist
außerdem das unterschiedliche Rollenverständnis in Washington. Während Bessent
versucht, die Funktionsfähigkeit des langen Endes des Anleihemarktes aktiv zu
unterstützen, möchte Fed-Chef Warsh den Märkten grundsätzlich wieder mehr
Eigenständigkeit geben.
Wirtschaftliche Lage: Industrie stabilisiert sich, der US-Arbeitsmarkt verliert an Tempo
Die Weltwirtschaft blieb im August insgesamt widerstandsfähig. Unter der
Oberfläche verschoben sich jedoch die regionalen Schwerpunkte. In den USA
sorgte vor allem der Arbeitsmarkt für Aufmerksamkeit. Im Juli gingen
überraschend Arbeitsplätze verloren, zudem wurden die Zahlen der beiden
Vormonate deutlich nach unten korrigiert. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,1
Prozent zwar niedrig, dies lag allerdings auch an einer sinkenden
Erwerbsbeteiligung. Von einer ausgeprägten Arbeitsmarktkrise kann derzeit keine
Rede sein – die Dynamik hat sich aber sichtbar abgeschwächt. Gleichzeitig
bleibt die US-Wirtschaft an anderer Stelle bemerkenswert robust. Konsum und
Unternehmensinvestitionen halten sich gut, wobei der Ausbau der
KI-Infrastruktur einen markanten Beitrag zur Investitionstätigkeit leistet.
Fed-Chef Warsh hob prominent hervor, dass mehr als die Hälfte des diesjährigen
Wachstums der Unternehmensinvestitionen wahrscheinlich auf den KI-Ausbau
zurückzuführen ist. Bei der Inflation gab es zunächst leichte Entlastung. Die
US-Verbraucherpreise stiegen im Juli lediglich um 0,1 Prozent gegenüber dem
Vormonat, die Kerninflation lag im Jahresvergleich bei 2,5 Prozent. Andere
Preismaße zeichnen allerdings ein weniger entspanntes Bild. Der von der Fed
bevorzugte PCE-Index lag zuletzt deutlich höher. Für Warsh ist der
Inflationskampf deshalb ausdrücklich noch nicht gewonnen.
Europa überraschte zum Monatsende positiv. Der Einkaufsmanagerindex für die
Industrie der Eurozone stieg im August auf 52,7 Punkte und damit auf den
höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Besonders erfreulich war, dass
erstmals seit längerem nicht nur alte Auftragsbestände abgearbeitet wurden,
sondern auch die Neu- und Exportaufträge anzogen. Vor allem Deutschland gehörte
zu den Ländern mit einer deutlichen Verbesserung. Von einem kräftigen
europäischen Aufschwung sollte dennoch noch nicht gesprochen werden, die
Richtung stimmt zuletzt aber wieder. Auch in Asien blieb das Bild
differenziert. Ein privat erhobener Einkaufsmanagerindex für China stieg im
August auf 51,5 Punkte und zeigte damit eine stärkere Industrieaktivität,
insbesondere bei Exporten. Der offizielle chinesische Index blieb hingegen
knapp unter der Wachstumsschwelle. Das passt zum bekannten Bild: Export- und
Technologiebranchen entwickeln sich recht gut, während die chinesische
Binnennachfrage ausgesprochen schwach bleibt.
Fokusthema: Kevin Warsh und die neue Logik der
US-Geldpolitik
Jackson Hole in Wyoming (USA) ist traditionell ein Ort, an dem Notenbankchefs
grundsätzlicher über Geldpolitik sprechen. Dass das Symposium ausgerechnet dort
stattfindet, hat einen kuriosen Ursprung: 1982 sollte der begeisterte
Fliegenfischer Paul Volcker mit dem Tagungsort zur Teilnahme bewegt
werden.
Für Kevin Warsh bot das diesjährige Treffen auch eine besondere Gelegenheit. Er
konnte gut 100 Tage nach seinem Amtsantritt erstmals umfassend erklären, wie er
die Federal Reserve führen möchte. Seine Botschaft reicht dabei deutlich über
die Frage hinaus, ob der Leitzins bei der nächsten Sitzung steigen oder
unverändert bleiben wird.
Ein zentraler Punkt ist der Abschied von der sogenannten „Forward Guidance“.
Darunter versteht man die Praxis, dass Notenbanken den Märkten relativ genaue
Hinweise geben, wie sich die Zinsen in den kommenden Monaten voraussichtlich
entwickeln werden. Warsh hält dieses Instrument außerhalb echter Krisenzeiten
inzwischen eher für problematisch. Zu genaue Vorankündigungen könnten die Fed
selbst daran hindern, schnell auf eine veränderte wirtschaftliche Lage zu
reagieren.
Sein zweites Argument ist für Anleger besonders interessant. Wenn Finanzmärkte
ständig versuchen, die nächsten Aussagen der Fed vorherzusagen und die Fed
wiederum Marktpreise als wichtigen Konjunkturindikator verwendet, entsteht nach
Warshs Ansicht ein „Spiegelsaal“. Beide Seiten schauen zunehmend aufeinander
statt auf die eigentliche wirtschaftliche Entwicklung. Die Notenbank möchte
deshalb wieder unverfälschter erfahren, wie Investoren Wachstum, Inflation und
Risiken beurteilen. Das bedeutet nicht, dass die Fed schweigen wird. Ihre
Kommunikation soll aber weniger darauf ausgerichtet sein, den Märkten einen
möglichst komfortablen Zinspfad vorzugeben.
Auch inhaltlich setzte Warsh klare Leitplanken. Das Inflationsziel von zwei
Prozent bezeichnete er ausdrücklich als fixes Ziel. Kurzfristige Leitzinsen
sollen wieder das wichtigste geldpolitische Instrument sein. Groß angelegte
Anleihekäufe und andere außergewöhnliche Maßnahmen sieht er vor allem als
Instrumente für echte Krisensituationen. Außerdem möchte er weniger auf
einzelne Monatsdaten und stärker auf belastbare Trends achten.
Gleichzeitig zeigte seine Rede, dass Warsh technologischen Veränderungen große
Bedeutung beimisst. Er sieht künstliche Intelligenz möglicherweise als neuen
Produktionsfaktor, der Produktivität und Wirtschaftswachstum nachhaltig erhöhen
könnte. Noch sei aber völlig offen, welche Unternehmen aus diesen Investitionen
letztlich die höchsten Renditen auf das eingesetzte Kapital erwirtschaften.
Damit berührt seine geldpolitische Analyse erstaunlich genau eine Frage, die
auch die Aktienmärkte seit einigen Monaten beschäftigt.
Für Anleger dürfte die Konsequenz klar sein: Die Fed unter Warsh wird
wahrscheinlich weniger Orientierung über den nächsten Zinsschritt liefern als
unter seinen Vorgängern. Konjunkturdaten, Marktpreise und Veränderungen der
Inflation könnten deshalb wieder stärkere unmittelbare Kursreaktionen auslösen.
Die Rede wurde an den Märkten entsprechend als eher „falkenhaft“ interpretiert.
Die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen nahmen anschließend zu.
Aktienmärkte: Gewinne bleiben der wichtigste Rückenwind
Trotz steigender Renditen und zeitweiser Nervosität blieb die Entwicklung an
den Aktienmärkten im August stabil. Für Rückenwind sorgten weiterhin die
Unternehmensgewinne. Nvidia lieferte Ende August erneut einen wichtigen Test
für den KI-Investitionszyklus. Nachfrage und Wachstum blieben hoch und dämpften
zunächst die Sorge, dass der Investitionsboom bereits deutlich an Dynamik
verlieren könnte. Gleichzeitig nehmen die Unterschiede innerhalb des
Technologiesektors zu: Anleger achten stärker darauf, ob hohe Investitionen
tatsächlich in Umsatz, Margen und freien Cashflow übersetzt werden. Dieses
Spannungsfeld dürfte die Märkte weiter begleiten. Nach Abschluss der
Berichtssaison stiegen die Gewinne der „Magnificent Seven“ im zweiten Quartal
um außergewöhnliche 118,5 Prozent zum Vorjahresquartal. Ein erheblicher Teil
davon entfiel allerdings auf Bewertungsgewinne bei Beteiligungen von Alphabet
und Amazon (vgl. BHHP Marktblick Juli).
Viel bemerkenswerter ist daher die Breite der Entwicklung: Auch die übrigen 493
Unternehmen des S&P 500 erzielten ein Gewinnplus von rund 32 Prozent. Zehn
von elf Sektoren verzeichneten steigende Gewinne. Selbst der einzige
rückläufige Sektor Health Care wäre ohne hohe Sonderbelastungen bei zwei
Unternehmen um 18,1 Prozent gewachsen – ein weiterer Beleg dafür, warum wir
gerade in dieser Branche eine breite Streuung gegenüber konzentriertem Stock
Picking bevorzugen. Auch Europa konnte sich sehen lassen: Die Gewinne der
Unternehmen im STOXX Europe 600 legten im zweiten Quartal um rund 24 Prozent
gegenüber dem Vorjahr zu – so kräftig wie seit 2022 nicht mehr. Zwar
profitierte insbesondere der Energiesektor von den höheren Öl- und Gaspreisen,
doch auch ohne diesen Effekt blieb das Gewinnwachstum zweistellig.
Hohe Unternehmensgewinne quer durch den Markt rechtfertigen weiterhin einen
konstruktiven Grundton. Gleichzeitig steigen mit höheren Anleiherenditen die
Anforderungen an Aktien: Wenn „sichere“ Anleihen wieder attraktive laufende
Erträge bieten, müssen insbesondere hoch bewertete Unternehmen entsprechend
überzeugendere Wachstumsperspektiven liefern.
Worauf Anleger in den kommenden Monaten achten sollten
Der September verdient besondere Aufmerksamkeit. Historisch ist er der
schwächste Monat für den US-Aktienmarkt: Seit 1928 verlor der S&P 500 im
Durchschnitt rund ein Prozent und schloss weniger als die Hälfte aller
Septembermonate im Plus. Das ist keine Prognose. Saisonale Muster allein sind
kein ausreichender Grund für Anlageentscheidungen. Die Ausgangslage mahnt
dennoch zu etwas mehr Disziplin.
Nach der starken Sommerentwicklung ist das Marktbild technisch weit gelaufen,
während einzelne Bewertungen, höhere Renditen oder die veränderte Kommunikation
der Geldpolitik die Fehlertoleranz verringern. Ungünstigerweise deuten jüngste
Positionierungsdaten – etwa die BofA-Fondsmanagerumfrage oder Daten der
US-Vereinigung aktiver Investmentmanager (NAAIM) – auf hohe Investitionsquoten
und eher geringe Barbestände hin.
Hinzu kommt ein dichter Daten- und Ereigniskalender mit Arbeitsmarkt-,
Inflations- und Notenbankterminen. Mit dem erwarteten Börsengang des
KI-Unternehmens Anthropic steht zudem ein viel beachteter Stimmungstest für
Erwartungen und Bewertungen im Techsektor bevor. Unsere Botschaft: Das spricht
anhaltend für Rebalancing und keinen Rückzug. Risiken müssen dort reduziert
werden, wo Positionen stark gelaufen sind, ohne eine grundsätzlich konstruktive
Aufstellung infrage zu stellen.
Fazit: Weniger Leitplanken, mehr Eigenverantwortung
Der August hat gezeigt, dass steigende Renditen längst kein rein amerikanisches
Thema mehr sind. Anleger verlangen weltweit höhere Renditen für langfristige
Staatsanleihen. Inflation, Staatsverschuldung und der enorme Kapitalbedarf von
Staaten und Unternehmen erhöhen damit die Finanzierungskosten – selbst dort, wo
die jeweiligen Notenbanken ihre kurzfristigen Leitzinsen gar nicht verändern.
Gleichzeitig bleiben Wirtschaft und Unternehmensgewinne erstaunlich
widerstandsfähig. Die europäische Industrie zeigt erste echte Lebenszeichen,
der KI-Investitionszyklus läuft weiter und die Aktienmärkte verfügen damit
weiterhin über fundamentale Unterstützung.
Kevin Warsh setzt vor diesem Hintergrund auf eine Fed, die weniger verspricht
und den Märkten wieder mehr Eigenverantwortung überlässt. Für Anleger ist das
ebenfalls eine passende Leitlinie. Sinnvoll erscheint eine Portfoliostruktur
mit robusten, gut kalkulierbaren Bausteinen auf der einen und gezielt
ausgewählten Wachstumschancen auf der anderen Seite. Gerade nach einem starken
Sommer und vor dem saisonal schwierigen September sollten Risiken bewusst
gesteuert werden, ohne langfristig attraktive Trends vorschnell zu
verlassen.
Nicht jede Schwankung verlangt eine Reaktion. Aber in einem Umfeld höherer
Zinsen und weniger geldpolitischer Leitplanken wird eine belastbare
Portfoliostruktur wichtiger denn je.
Quelle Performance: FactSet, Angaben bei Aktienindizes als
Gesamtertrag inkl. Dividenden. Daten per 31.08.2026 in lokaler Währung, sofern
nicht anders angegeben. Die Balken für Gold und Silber wurden zur besseren
Übersichtlichkeit verkürzt dargestellt.
Quellen Marktbericht: Aktuelle Nachrichtenlage, Marktreaktionen und ökonomische
Einschätzungen für August 2026 sowie bis Redaktionsschluss 2. September 2026
veröffentlichte ergänzende Daten; insbesondere Bloomberg, Reuters, FactSet,
Federal Reserve, EZB und S&P Global.
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