H1 Flexible Top Select: Was stark steigt, fällt auch stark

H1 Flexible Top Select: Was stark steigt, fällt auch stark

Während sich die „Tech-Themen“ Wasserstoff oder Internet bereits seit Februar in teilweise deutlichen Korrekturphasen bewegen, hielt ein Liebling vieler Anleger, der Bitcoin noch bis vergangenen Monat einer Korrektur stand.

21.06.2021 | 08:13 Uhr

Doch auch hier wird deutlich, dass die Bäume nicht in den Himmel reichen. Der Bitcoin hat in wenigen Tagen deutlich an Wert verloren. Spitzenverluste von mehr als 20 % waren sogar an einen Tag (19.05.) drin. An diesen Tag wurde den Anlegern vor Augen geführt, dass es sich beim Bitcoin nicht unbedingt um eine „echte“ Währung handelt. Wenn doch, dann höchstens eine, die deutlichen Schwankungen ausgesetzt ist, wie beispielsweise die türkische Lira.

Die Geschichten zu Kryptos waren doch so positiv. Noch wenige Wochen vor der Korrektur sind angeblich institutionelle Investoren in Bitcoin eingestiegen und Kursanstiege von mehreren 100 Prozent wurden prophezeit. Ein Szenario, bei dem man gar nicht mehr für sein Geld arbeiten müsste. Es reicht in Bitcoin, oder andere Kryptowährungen zu investieren. Ist jetzt der Traum vorbei?

Wie geht es weiter mit dem Bitcoin?

Jede Übertreibung hat einen auslösenden Impuls, der eine Korrektur einleitet. Leider ist dieser lange Zeit unbekannt und meist für die Masse nicht vorstellbar. Diesmal kam der Impuls Anfang Mai sogar von Elon Musk, der bis dahin positiv gegenüber Bitcoin eingestimmt war. Die große Überschrift in den Medien war: „Aus Umweltschutz-Aspekten lässt Tesla künftig keine Bitcoins mehr als Zahlungsmittel zu“. Bereits dies Nachricht schickte die meisten Kryptos deutlich in Richtung Süden. Ein paar Tage später, am 19.05., legte China nach und verbot den geschäftlichen Umgang mit Kryptowährungen. Innerhalb wenigen Stunden waren dann deutliche rote Zahlen bei Bitcoin & Co. zu sehen. In der Spitze um mehr als minus 20 %. Aktuell hat sich der Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen vom Hoch nahezu halbiert.

Viele Anleger fragen sich natürlich jetzt, wie es weitergehen könnte? Diejenigen, die teurer als jetzt gekauft haben, sitzen je nach Einstieg auf deutlichen Verlusten und hoffen, dass es bald wieder nach oben geht. Diejenigen, die immer noch auf Gewinnen sitzen, sehen, wie ihr Vermögen dahinschmilzt, während die Aktienmärkte steigen. Die Angst vor weiteren Verlusten wird immer größer, je länger die Kurse unten bleiben, oder gar weiter fallen. Die Erholungshoffnungen schmelzen immer mehr dahin. Vielleicht wird dem einen oder anderen erst jetzt klar, dass die Bäume nicht in den Himmel reichen. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

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