Janus Henderson Investors: Zeit für US-Titel, in die zweite Reihe zurückzutreten?

Lockere Geldpolitik kurbelt die Aktienmärkte an

Über weite Strecken des nun schon lange anhaltenden Bullenmarktes haben Anleger weltweit US-Aktien den Vorzug gegeben. Deren Pendants aus Europa behandelten sie dagegen geradezu stiefmütterlich.

11.06.2019 | 13:39 Uhr

In diesem Beitrag beleuchtet #Portfoliomanager Nick Sheridan die Werthaltigkeit von Aktien aus dem alten Kontinent in dem weiter voranschreitenden Jahr 2019.

Dabei geht er auch auf das kontrastreiche Umfeld mit weltweit wachsenden Handelsspannungen einerseits und weiteren Maßnahmen zum Ankurbeln der europäischen Wirtschaft andererseits ein.

Zu Beginn des Jahres hatten die meisten Marktbeobachter mit einem Zinsanstieg in Amerika und dem Abschöpfen von Liquidität durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gerechnet, dem sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Europäische Zentralbank (EZB) anschließen würde. Aber schon im Januar dämpfte die Fed die Zinserwartungen. Vor allem aber nahm sie Abstand vom Automatismus bei ihrer quantitativen Straffung, also der kontinuierlichen Reduzierung ihrer nach der globalen Finanzkrise angehäuften riesigen Bilanzsumme.

Die Erwartung, dass dem Finanzsystem automatisch Liquidität in Höhe von 400 Milliarden Dollar entzogen würde, war damit Geschichte. Auch wenn sich die Wirkung schwer quantifizieren lässt, dürften die meisten Kommentatoren zustimmen, dass eine lockere Geldpolitik die Aktienmärkte ankurbelt, ein Anziehen der Zinszügel jedoch das Gegenteil bewirkt.

Den vollständigen Inhalt des Artikels finden Sie hier.

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